Aktuelles

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

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  • Erstes Treffen des EuroHPC JU

    Am 6. November 2018 fand das erste Treffen des EuroHPC Governing Board in Luxemburg statt. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und der 25 teilnehmenden europäischen Länder haben sich dazu verpflichtet, europäische und nationale Fördermittel in einem gemeinsamen Unternehmen (Joint Undertaking, JU) zu bündeln, um Exa-Supercomputer in Europa zu entwickeln. Anfang 2019 werden die ersten Investitionsentscheidungen über die Beschaffung von Peta- und Vor-Exa-Rechnern getroffen, die in den Mitgliedstaaten des JU angesiedelt sein werden.

  • Kick-off-Event Quantum Technologies Flagship

    Am 29. Oktober 2018 fand das Kick-off-Event des Quanten-Flagships in Wien statt. Eines der erklärten Ziele ist die Erschaffung eines "Quantenwebs" in welchem Quantencomputer, -simulatoren und -sensoren durch Quantenkommunikationsnetzwerke miteinander verwoben sind. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die 20 ersten Projekte aus den Bereichen Quantenkommunikation, Quantencomputing, Quantensimulation, Quantenmesstechnik und Quantensensorik vorgestellt, die in den kommenden drei Jahren mit 132 Millionen Euro gefördert werden. Weitere Projekte sollen in den nächsten Jahren folgen. Gefördert werden sowohl Grundlagenforschungsprojekte als auch anwendungsorientierte und marktnahe Vorhaben.

  • FET-Programmteil bei IKT-Konferenz "Imagine Digital – Connect Europe" am 4. Dezember 2018

    Im Rahmen der IKT-Konferenz "Imagine Digital – Connect Europe" wird es einen Programmteil zu den künftigen und neu entstehenden Technologien geben. Ausgehend von einem Rückblick auf bisherige Erfolge wird dieses Symposium die Entwicklung digitaler Technologien zum Fokus haben, von denen erwartet wird, dass sie Fortschritte für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bringen und neue Investitionsmöglichkeiten schaffen werden.

    Informationen zum FET-Konferenzteil und weitere Hinweise zur Konferenz finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.

  • Broschüre "FET Open in 2014-2017: State of play" veröffentlicht

    Die Broschüre beinhaltet Analysen und Informationen zu den Ergebnissen der FET Open Research und Innovation Actions zu den Themen Länder-und Organisationsbeteiligungen, Förderquoten nach wissenschaftlichen Bereichen, Interdisziplinarität der Forschungsprojekte, Wiedereinreichungsquoten und zu innovationsbezogenen Aspekten.

  • Ergebnisse des Workshops zur Zukunft der Batterienforschung

    Im Zuge der INDTech-Konferenz fand am 29. Oktober 2018 der Workshop "The Future of Batteries - preparing a European initiative on future battery technologies" statt. Ziel des Workshops war es, Forschung und Industrie in die Vorbereitung einer Flagship-Initiative für zukünftige Batterietechnologien einzubeziehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde über den Stand der Dinge bei der Vorbereitung dieser Initiative informiert und zu einem Dialog über die technologischen Prioritäten bei der Entwicklung zukünftiger Batterien aufgerufen.

  • QuantERA Call 2019

    Das QuantERA-Netzwek hat seinen zweiten Call veröffentlicht. Die Themen der Ausschreibung sind "Quantum communication", "Quantum simulation", "Quantum computation", "Quantum information sciences" und "Quantum metrology sensing and imaging". Das Antragsverfahren ist einstufig und es müssen sich mindestens drei Partner aus drei teilnehmenden Ländern zusammenfinden. Anträge können bis zum 18. Februar 2019 eingereicht werden.

  • Expertenliste 2017 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat die Listen der Experten, die 2017 Anträge begutachtet haben, veröffentlicht.

  • Ausschreibung: Mitgliedschaft im Strategic Advisory Board des Quantum Technology Flagship

    Mitgliedsorganisationen aus Industrie, Forschung und Technik können sich nun für die Mitgliedschaft im Strategic Advisory Board des Quantum Technology Flagship bewerben. Insgesamt wird das Board aus neun Organisationen bestehen (sechs Organisationen aus der Industrie und drei aus Forschung und Technik) und von sechs unabhängigen Experten ergänzt werden. Die Mitglieder werden für eine Laufzeit von zwei Jahren ernannt.

    Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2018. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Internetseite der Europäischen Kommission.

  • Ergebnisse für FET Open RIA

    Die Evaluierungsergebnisse für FET Open RIA liegen vor: Von 374 eingereichten Anträgen wurden 356 Anträge evaluiert. Mit einer erfreulich hohen Erfolgsquote von 10,7 %  haben es 38 Anträge auf die Main List geschafft – darunter auch ein Projekt aus Deutschland. Insgesamt wurden zur Förderung 124,1 Mio. Euro bereitgestellt (rund 17,9 Mio. Euro werden voraussichtlich an deutsche Partner gehen).

    Die nächste Deadline für Antragseinreichungen für FET Open RIA ist am 24. Januar 2019. Das Budget für den Call beträgt nach derzeitigem Stand 160,65 Mio. Euro.

  • FET Flagship Battery 2030: Workshop zum Stand der Vorbereitung

    Am 29. Oktober 2018 findet in Wien ein Workshop zum Thema "The Future of Batteries" statt. Der Workshop wird von der Initiative "Battery 2030" mit Unterstützung der Europäischen Kommission organisiert und findet in Verbindung mit der Industrial Technologies Conference (INDTECH 2018, 29. - 31. Oktober 2018) statt. Ziel des Workshops ist es, den aktuellen Stand des FET Flagships zum Thema Batterie-Technologien zu präsentieren und mit Interessensvertreterinnen und -vertretern aus der Industrie ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl auf 70 Personen beschränkt.

    Weitere Informationen zur Registrierung und zur Zielsetzung liefert die Workshopbeschreibung.

  • Human-Brain-Projekt gewährt Zugang zu seinen Datenbanken

    Das FET-Flagship Human-Brain-Projekt (HBP) hat ein Gutscheinprogramm (Voucher-System) zur breiteren Nutzung seiner Dateninfrastrukturen aufgelegt. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht im HBP forschen. Die Ausschreibung ist geöffnet für akademische und nicht-akademische Organisationen, wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Pharmakonzerne. Die Plattform bietet Hilfsmittel und Unterstützung für Modellbildungen, Simulationen und Datenanalysen im Bereich Neurowissenschaften, Medizinforschung, Neuromorphe Rechenanwendungen und der Neurorobotik.
     
    Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der Seite des HBP. Bewerbungsfrist ist der 25. Oktober 2018.

  • Ergebnisse für FET Proactive (RIA und CSA)

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Proactive-Ausschreibungen vom 22. März 2018 liegen vor.

    Für FET-Proactive-Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA) standen 88 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber stehen 97 eingereichte Anträge, von denen 96 begutachtet wurden. Mit 15 Konsortien - davon eins aus Deutschland koordiniert - werden nun Vertragsverhandlungen geführt. Die Gesamterfolgsquote lag bei 15,6 Prozent. Insgesamt sind 16 deutsche Partner an Projekten beteiligt.

    Von den zwei eingereichten Anträgen der CSA-Maßnahmen wurde ein Projekt ausgewählt. Zwei der zwölf an dem Projekt beteiligten Partner kommen aus Deutschland.

  • Ausschreibung FETHPC-03-2019: International Cooperation on HPC

    Nach einer vorläufigen Verschiebung des Starttermins wurde die Ausschreibung, die ursprünglich am 26. Juli 2018 geöffnet werden sollte, aufgrund der Finanzkrise in Argentinien nun komplett gestrichen.

  • EuroHPC JU

    Alle Hürden für den Start des EuroHPC Joint Undertaking sind aus dem Weg geräumt. Das Arbeitsprogramm des EuroHPC JU (European High Performance Computing Joint Undertaking) wird in den kommenden Wochen verhandelt und die Verordnung zur Gründung des JU Ende September offiziell angenommen.

    Das Unternehmen wird in zwei Bereichen aktiv (Infrastruktur sowie Forschung und Innovation) und die Entwicklung von Vor-Exa- und Peta-Rechnern vorantreiben. Finanziert wird das JU zu großen Teil aus Horizont-2020-Mitteln. Für 2019 bis 2020 wird mit öffentlichen Zuwendungen von etwa eine Milliarde Euro gerechnet, welche sich zur Hälfte aus Kommissionsgeldern und zur anderen Hälfte aus Geldern der teilnehmenden Länder speisen wird. Zusätzlich sollen 420 Millionen Euro von privaten Partnern zur Verfügung gestellt werden.

    Weitere Informationen finden sich in einem Blog-Beitrag der Europäischen Kommission.

  • Offizieller Start des Quantum Flagship in Wien

    Vom 29. - 30. Oktober 2018 findet in Wien das Kick-Off des Quantum Flagship statt. Die breite Öffentlichkeit ist eingeladen, sich am Montag eine Kurzvorstellung aller Projekte der ersten Ausschreibungsrunde anzuhören. Außerdem präsentieren Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik die Vision hinter der Initiative und das Potenzial der Quantentechnologie. Am Dienstag folgen Arbeitstreffen. Die Agenda finden Sie unter qt.eu. Eine Anmeldung ist bis zum 25. September 2018 möglich; es wird keine Anmeldegebühr erhoben.
     

  • Künftige und neu entstehende Technologien in "Horizont Europa"

    Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2018 den Gesetzgebungsvorschlag für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, "Horizont Europa", (Laufzeit: 2021 - 2027) vorgelegt. Ein eigener Programmbereich zur Erforschung künftiger und neu entstehender Technologien – wie in Horizont 2020 – ist darin nicht mehr enthalten. Das heißt aber nicht, dass FET-Forschung in Horizont Europa keinen Platz finden wird. Der "Pathfinder for advanced research", eine der Aktivitäten des Europäischen Innovationsrats (EIC), kombiniert das KMU-Instrument Phase 1 mit Forschung im Geiste von FET Open. Riskante, bahnbrechende Projekte mit dem Potenzial radikal neue Technologien hervorzubringen, sollen zu marktschaffenden Innovationen führen. Im Unterschied zu FET Open ermöglicht der Pathfinder, die Förderung von Verbünden und von Einzelantragstellern. Zielgruppe sind neben innovativen KMU auch Universitäten und Forschungseinrichtungen.

    Die zum Zeitpunkt des Starts von Horizont Europa bereits bestehenden FET Flagships sollen außerdem als Missionen fortgeführt werden.

    Die Verhandlungen mit dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament über das Gesetzgebungspaket laufen nun auf Hochtouren. Erfahrungsgemäß werden noch einige Änderungen in den Entwurf eingebracht. Noch ist also nichts entschieden. Vor dem Hintergrund gestiegener Budgets sollte vielmehr eine Antragstellung bei Horizont 2020 erwogen werden. Die Nationale Kontakstelle FET berät sie gern dazu.

  • Deutsche Wissenschaftler extrem erfolgreich beim Start des Quantum Flagship

    Im Wettbewerb um insgesamt 132 Millionen Euro für die Startphase des neuen FET Flagship zur Quantentechnologie verzeichnete die deutsche Quantenforschungsgemeinschaft einen großen Erfolg. Insgesamt wurden 140 Anträge begutachtet, von denen 20 gefördert werden. Von den 217 Partnern in erfolgreichen Konsortien stammen 55 aus Deutschland. Sechs Projekte wurden von deutschen Koordinatoren eingereicht.

    Die Anträge verteilen sich wie folgt: Auf die geplante CSA-Maßnahme hat sich nur ein Konsortium beworben. Dieses wurde positiv bewertet. Außerdem wurden 139 zulässige Anträge für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA) eingereicht. 19 wurden zur Förderung ausgewählt. Besonders groß war die Konkurrenz im Bereich der etwas kleiner konzipierten Grundlagenforschungsprojekte. Von den 91 eingereichten Vorschlägen wurden 7 ausgewählt. Die restlichen 12 Projekte verteilen sich auf die Themen a) Quantum Communication (4 geförderte Projekte), b) Quantum Computing System (2 Projekte), c) Quantum Simulation (2 Projekte) und d) Quantum Metrology and Sensing (4 Projekte). Die Erfolgsquote für den gesamten Call betrug 13,7 %.

    Mehr Informationen zum Quantum Flagship finden Sie auf den Webseiten der begleitenden Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahme https://qt.eu.

  • Europäische Kommission kündigt ein Flagship zur Batterie-Technologie an

    Die Europäische Kommission plant den Start eines neuen FET Flagships zum Thema Batterie-Technologien noch während der Laufzeit von Horizont 2020. Eine entsprechende Ankündigung findet sich im "Strategic Action Plan on Batteries", der gemeinsam mit einer Mitteilung "Europe on the Move" am 17. Mai 2018 veröffentlicht wurde. Die Vorbereitungen für das Flagship sollen noch 2018 beginnen. Die Notwendigkeit für solch ein langfristig angelegtes Großforschungsprojekt begründet sich aus der Bedeutung von Batterien für die Zukunftsfähigkeit des Verkehrs- und Energiesektors in Europa und für die Erreichung ehrgeiziger Klimaziele.

    Das Flagship bildet nur ein Puzzleteil eines umfassenden Maßnahmenpakets. Mehr Informationen zu den Aktivitäten im Bereich Batterietechnologie finden sich unter anderem auf den Seiten der 2017 in Leben gerufenen Battery Technology Alliance.

  • 'Imagine Digital - Connect Europe' in Wien: Registrierung geöffnet

    Vom 4. bis zum 6. Dezember 2018 findet die diesjährigen IKT-Veranstaltung der Europäischen Kommission "Imagine Digital - Connect Europe" in Wien statt. Der Fokus des Events liegt auf der digitalen Transformation in Gesellschaft und Industrie. Im Rahmen der Veranstaltung wird es eine Konferenz, eine Ausstellung, Möglichkeiten zum Netzwerken und ein Innovation und Start-up Forum geben.

    Die Registrierung ist nun geöffnet.

  • FETFLAG-01-2018: Ergebnisse der 1. Stufe des Ausschreibungsverfahrens liegen vor

    Die Europäische Kommission hat am 18. Mai 2018 alle Antragstellenden im Call "FETFLAG-01-2018: Preparatory Actions for new FET Flagships" über die Ergebnisse der ersten Stufe des zweistufigen Antragsverfahrens informiert. Von den 32 eingereichten Projekten erfüllten 31 alle Fördervoraussetzungen und wurden begutachtet. 17 Projekte erreichten den Schwellenwert und sind bis 18. September 2018 zur Antragstellung in Stufe 2 eingeladen. Die 17 Konsortien verteilen sich relativ gleichmäßig auf die drei Themenfelder:

    • ICT and Connected Society: 6
    • Health and Life Sciences: 6
    • Energy, Environment and Climate Change: 5

    Aus den 17 eingereichten Ideen werden sechs – maximal zwei je Themenfeld - mit je einer Million Euro dabei unterstützt, ihre Forschungsvorhaben bis zur Flagship-Reife weiter zu entwickeln.

    Deutsche Einrichtungen haben sich insgesamt sehr stark an dem Call beteiligt. Acht der 17 bisher erfolgreichen Konsortien werden aus Deutschland koordiniert. Eine starke deutsche Beteiligung weisen aber auch alle anderen Konsortien auf. Das Netzwerk der NKS FET berät gern in Hinblick auf die weiteren Schritte der Antragstellung