Prof. Dr. Tobias Hauser

Professor Tobias Hauser (DZPG/Tübingen) erforscht mit seinem ERC-Grant, wie Zwangsstörungen im Gehirn entstehen. Mithilfe von Neurowissenschaft und KI will er neue Wege für individuellere Therapien bei psychischen Erkrankungen eröffnen.

Porträtfoto von Professor Doktor Tobias Hauser

Beate Armbruster

Professor Tobias Hauser (DZPG/Tübingen) erforscht mit seinem ERC-Grant, wie Zwangsstörungen im Gehirn entstehen. Mithilfe von Neurowissenschaft und KI will er neue Wege für individuellere Therapien bei psychischen Erkrankungen eröffnen.

 

Kurzinformationen zum Projekt

  • Gasteinrichtung: Universität Tübingen
  • Principal Investigator: Prof. Dr. Tobias Hauser
  • Förderlinie(n) und Förderjahr(e), Panel(s): ERC Consolidator Grant 2025,
  • Akronym: "CoNbi-OCD" (CoG)
  • Webseite der Universität: https://www.medizin.uni-tuebingen.de
  • Webseite des Forschenden: www.devcompsy.org

Was darf bei Ihrer Arbeit nicht fehlen?

Als großer Tee-Enthusiast darf ein leckerer Tee nicht fehlen.

Beschreiben Sie bitte Ihr wissenschaftliches ERC Projekt in drei Sätzen.

Die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahren viel über die neuronalen Mechanismen bei psychischen Störungen, wie der Zwangsstörung herausgefunden. Dennoch mangelt es bislang an innovativen Interventionen, die gezielt auf diesen Erkenntnissen aufbauen. In meinem Projekt testen wir, wie wir aus neurowissenschaftliche Erkenntnissen am besten nützliche Interventionen für Patienten und Patientinnen mit einer Zwangsstörung entwickeln können.

Was war die größte Herausforderung bei der Antragsvorbereitung?

Die Deadline war direkt nach Weihnachten und ich hatte davor noch andere Grant-Deadlines. Da ging leider viel der Weihnachtsfestlichkeiten und Familienzeit flöten.

Welche Tipps würden Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geben, die einen Antrag planen?

Sprecht früh mit Kolleginnen und Kollegen über Eure Ideen und nehmt deren Rückmeldungen sehr ernst. Lieber die Idee und den Forschungsplan am Anfang nochmals umwerfen, als dass man eine suboptimale Forschungsidee erfolglos beim Interview zu verteidigen versucht.

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie von dem ERC-Grant erfahren haben?

Große Freude, aber auch Bammel, da jetzt ein sehr ambitioniertes Forschungsprojekt wartet, welches hoffentlich relevante neue Erkenntnisse generieren wird.