Mission und Strategie der COST Association
COST fördert offene Netzwerke durch wissenschaftliche Zusammenarbeit über Länder- und Disziplingrenzen hinweg.

oatawa / stock.adobe.com
COST fördert offene Netzwerke durch wissenschaftliche Zusammenarbeit über Länder- und Disziplingrenzen hinweg.

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Ziel ist es, exzellente Forschung innerhalb Europas zu vernetzen, innovative Ideen frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
COST verfolgt dabei drei zentrale Ziele:
COST-Aktionen verbinden Forschungs-Communities in Europa und darüber hinaus. Sie helfen, geografische Unterschiede zu überbrücken, Kompetenzen aufzubauen und langfristige Kooperationen anzustoßen.
Die strategische Ausrichtung von COST basiert dabei auf Offenheit, internationaler Zusammenarbeit und Chancengleichheit. Neben den Mitgliedstaaten können sich auch Forschende aus sogenannten "Near Neighbour Countries" sowie – mit eigener Finanzierung – aus weiteren Ländern weltweit beteiligen. COST-Aktionen sind keine "Closed Shops"; man kann diesen Netzwerken jederzeit beitreten, auch nach Beginn der Laufzeit.
Exzellenz und Inklusion sind gleichrangige Leitprinzipien. Inklusion umfasst eine breite geografische Beteiligung, die Einbindung von Nachwuchsforschenden sowie ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis. Mit dem 2024 veröffentlichten Gender Equality Plan unterstreicht COST sein Engagement für Diversität und Gleichstellung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Open Access: Ergebnisse aus COST-Aktionen sollen frei zugänglich sein, um eine möglichst große Wirkung zu entfalten.
COST ist mehr als ein Förderinstrument – es ist eine Plattform für Austausch, Kooperation und Innovation. Mit flexiblen Strukturen und einem klaren Fokus auf Vernetzung stärkt COST die europäische Forschungslandschaft nachhaltig und trägt dazu bei, wissenschaftliche Exzellenz offen und inklusiv zu gestalten.