Bericht des Europäischen Patentamtes zu Frauen in MINT-Berufen

Das Europäische Patentamt hat den Bericht "Advancing women in STEM" veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die Zahl der Frauen in MINT-Berufen zwar zunimmt, sie jedoch unter Erfindern und Erfinderinnen nach wie vor eine Minderheit darstellen.

Im März 2026 hat das Europäische Patentamt den Bericht "Advancing women in STEM" veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die Zahl der Frauen in MINT-Berufen zwar zunimmt, sie jedoch unter Erfindern und Erfinderinnen nach wie vor eine Minderheit darstellen. Demnach liegt der Anteil von Erfinderinnen in Europa bei 13,8 %.

Die Beteiligung von Frauen variiert stark je nach Technologiefeld. Pharmazeutika (34,9 %), Biotechnologie (34,2 %) und Lebensmittelchemie (32,3 %) weisen den höchsten Anteil an Erfinderinnen auf, was die stärkere Präsenz von Frauen insbesondere bei Forschungen im Bereich "Life Sciences" widerspiegelt. Im Gegensatz dazu weisen einige der patentintensivsten Bereiche der Ingenieurswissenschaften wie Werkzeugmaschinen (5,7 %), grundlegende Kommunikationsprozesse (5,5 %) und mechanische Bauteile (4,9 %) die niedrigste Beteiligung von Frauen auf.

Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen weisen den höchsten Anteil an Erfinderinnen (24,4 %) auf, während KMU und Einzelantragsteller die niedrigsten Beteiligungsquoten zeigen.