
Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren?
Es gibt ein zweistufiges Verfahren, das zwischen Bewerbung und Einschreibung unterscheidet. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Wann erfahre ich, ob ich einen Platz bei der Weiterbildung bekomme?
Gleich nach dem Bewerbungsschluss am 25. November 2011 wird die Auswahl der passendsten Personen vorgenommen. Gegebenenfalls werden Sie in der ersten Dezemberhälfte eine Aufforderung zur Einschreibung erhalten; diese ist dann unverzüglich vorzunehmen.
Wie kann ich ein Stipendium bekommen?
Die Bewerbung für das Stipendium erfolgt zusammen mit der Bewerbung für die Teilnahme an der Weiterbildung; es gibt dafür ein gesondertes Formular. Dennoch sind die Vergabe eines Stipendiums und die eines Weiterbildungsplatzes separat zu sehen: Ein Platz bei der Weiterbildung geht nicht mit einer automatischen Erteilung eines Stipendiums einher. Siehe dazu auch den entsprechenden Abschnitt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Weiterbildung.
Was ist, wenn ich bereits passende Module beim EU-Büro des BMBF besucht habe? Können mir bereits besuchte Veranstaltungen noch nachträglich angerechnet werden?
Bitte machen Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf / Motivationsschreiben) deutlich, ob Sie bereits entsprechende Module besucht haben. Grundsätzlich ist eine rückwirkende Anerkennung möglich. Dabei ist eine gewisse "Verjährungsfrist" Ihres damals erworbenen Wissens zu berücksichtigen – die rückwirkende Anerkennung erstreckt sich darum auf maximal drei Jahre. Siehe dazu auch den entsprechenden Abschnitt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Weiterbildung.
Was ist, wenn ich schon lange Jahre im "EU-Geschäft" bin und das Zertifikat erwerben möchte?
Dann fallen Sie nicht in unsere primäre Zielgruppe – nämlich diejenigen EU-Referent/innen, die diese Aufgabe erst vor kurzem übernommen haben und darum auch noch ein besonderes Informationsbedürfnis haben. Vielleicht gibt es aber trotzdem eine Möglichkeit, dass Sie das Zertifikat erwerben können. Bitte wenden Sie sich dazu an die Geschäftsstelle.
Welche Module kann ich belegen?
Das Basis-Modul und alle Module im Bereich der fachlichen Vertiefung sind verpflichtend. Im Bereich fachliche Erweiterung müssen Sie sich für das Angebot einer der beiden Hochschulen entscheiden (entweder-oder). Bitte beachten Sie, dass im Fall der DHV Speyer im ersten Jahr der Weiterbildung noch nicht alle Module angeboten werden können, so dass in diesem Fall die Weiterbildung auf 2012 und 2013 verteilt stattfindet. Die Bereiche fachliche Erweiterung, Austausch / Peer Learning und Soft Skills sind Wahlpflichtbereiche. Das heißt, das Sie aus dem hier bestehenden Angebot ein beliebiges Modul (im Bereich fachliche Erweiterung: zwei Module) aussuchen können. Suchen Sie sich am besten diejenigen Module aus, die Ihnen bezüglich Ihrer Vorkenntnisse, Ihrer Einrichtung und Ihrer konkreten Arbeitsaufgaben am besten geeignet erscheinen. Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich gern an die Geschäftsstelle wenden.Sie können in den Wahlpflichtbereichen auch mehr Module belegen – diese werden Ihnen aber für das Zertifikat nicht zusätzlich angerechnet. Falls Sie ein Stipendium bekommen, können solche zusätzlich belegten Module nicht mehr über das Stipendium abgedeckt werden.
Wie erstelle ich meinen PEP?
Der Persönliche Entwicklungsplan PEP ist Voraussetzung für die Einschreibung. Wichtige Basis dafür ist Ihr Motivationsschreiben. Im PEP wird festgehalten, welche Module Sie vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Kenntnisse, der Spezifika Ihrer Einrichtung und Ihrem konkreten Arbeitsgebiet im Rahmen der Weiterbildung belegen werden. Die Entscheidung, welche Module Sie belegen wollen, treffen Sie letztlich selbst – wir können Sie darin nur unterstützen. Zunächst sollten Sie sich ansehen, welche Module die beiden Hochschulen zur Verfügung stellen; auf dieser Basis wird die Entscheidung für eine der beiden Hochschulen und die dort zu belegenden Module im Bereich fachliche Erweiterung getroffen. Auch die in den Bereichen Austausch / Peer Learning und Soft Skills angestrebten Module werden im Persönlichen Entwicklungsplan niedergelegt. Auch dafür sollten Sie sich überlegen, welches der dort jeweils angebotenen Module in Ihrem individuellen Fall den größten Nutzen verspricht. Die Geschäftsstelle wird Sie dabei soweit möglich gern unterstützen.
