Forschungspotenzial

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Forschungspotenzial

In Europa wird das Forschungspotenzial nicht voll ausgeschöpft. Das liegt vor allem daran, dass Regionen, die wirtschaftlich weniger entwickelt sind oder die abgelegen vom Zentrum der EU liegen, oft Schwierigkeiten haben, ihre Leistungsfähigkeit voll zu entfalten.

Aus diesem Grund hat die EU im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm das Programm „Forschungspotenzial“ aufgelegt, das sich ausschließlich an diese sogenannten Konvergenzregionen oder Regionen in äußerster Randlage richtet. Das Programm richtet sich an einzelne Forschungseinrichtungen (Forschungszentren, Universitäten), die als alleinige Antragsteller (ohne Partner, jedoch mit so genannten partnering organisations) einen Antrag einreichen können.

Unter Konvergenzregionen (convergence regions) versteht man die Regionen, die ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von weniger als 75% des BIP-Durchschnitts der EU 25 (ohne Bulgarien und Rumänien) haben. In Deutschland sind diese Konvergenzregionen der Regierungsbezirk Lüneburg sowie alle neuen Bundesländer (außer Berlin). Die Regionen in äußerster Randlage (outermost regions) sind  Regionen wie die Kanarischen Inseln, Martinique oder die Azoren. Deutschland ist hiervon nicht betroffen.

 

Kontakt

  • Matthias Woiwode von Gilardi

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
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    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: Matthias.WoiwodevonGilardi@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de