Aktuelles

Linke Gesichtshälfte einer jungen Frau mit Brille

  • Save the date: "Neugier trifft Know-how" am 29. November 2016 in Berlin

    Die Kontaktstelle FiF lädt zusammen mit der Humboldt-Universität Berlin zum Erfahrungsaustausch ein. An einer Antragstellung interessierte Wissenschaftlerinnen aller Fachbereiche haben die Möglichkeit, sich intensiv mit Wissenschaftlerinnen auszutauschen, die bereits an Horizont-2020-Projekten beteiligt sind. ERC- und Marie-Skłodowska-Curie-Grantees beantworten zusammen mit erfolgreichen Koordinatorinnen, Projektpartnerinnen und einer Gutachterin Fragen zur erfolgreichen Antragstellung und verraten ihre persönlichen Erfolgsrezepte. Dem voran geht eine Einführung in Horizont 2020 und Projektberichten einzelner Wissenschaftlerinnen.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vorläufigen Agenda.
    Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben, die Anmeldung wird ab dem 6. September 2016 möglich sein.

  • STEM Gender Equality Congress, 8. - 9. Juni 2017 in Berlin

    Vom 8. bis 9. Juni 2017 veranstaltet Science Impact in Berlin den internationalen STEM* Gender Equality Congress. Den 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik und Gleichstellungspraxis in der Wissenschaft werden erfolgreiche Praxisbeispiele, Diskussionsrunden mit einflussreichen Vertreterinnen und Vertretern der Gleichstellungspraxis und provokante, zum Nachdenken anregende Beiträge versprochen.

    Weitere Informationen finden sich auf der Konferenzwebseite. Für die Registrierung wird noch bis 1. November 2016 ein Frühbucherrabatt gewährt.

    *STEM steht für Science, Technology, Engineering and Mathematics

  • Handreichungen zur Praxis der Gleichstellungsarbeit und zur Integration der Gender Dimension auf Genport erschienen

    Im Rahmen des EU-Projekts GenPORT sind in den letzten Tagen mehr als 20 Handreichungen erschienen, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Gleichstellungsarbeit im akademischen Sektor und geschlechtergerechter Forschung befassen. Jedes Dokument beschreibt Lösungsmöglichkeiten für ein spezifisches Problem, die bereits in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten praktiziert werden. Am Schluss werden häufig Empfehlungen formuliert, die sich an nationale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Führungspersonal aus Wissenschaft oder Forschungsfördereinrichtungen wenden.

  • Überarbeitete EIGE Webseite mit Infos zu Gender Mainstreaming in der Forschung

    Nach dem Relaunch der Website des Europäischen Instituts für Gender Equality (EIGE) findet man nun Daten, Methoden und Praxisbeispiele zu Gender Mainstreaming in verschiedenen Politikbereichen, u. a. Forschung.

    Auf der Konferenz "Mainstreaming gender equality into academic and research organisations" am 20. Oktober (Brüssel) wird das EIGE das neue Tool "Gender Equality in Academic and Research organisations – GEAR" vorstellen.
    Außerdem sucht das EIGE Fachleute für die Erstellung einer Datenbank mit Expertinnen und Experten zu Themen wie Gender Statistik und Gender Mainstreaming.

  • Online-Trainingsmodule für gendersensible Gesundheitsforschung

    Das soziale und das biologische Geschlecht beeinflussen das individuelle Risiko für Erkrankungen, die Wirkung von Arzneien und die Zahl der Arztbesuche. In der Gesundheitsforschung wird die Genderdimension von Forschung deshalb nicht mehr in Frage gestellt. Effekte, die sich auf das soziale oder biologische Geschlecht von Probanden, Versuchstieren und Zellen zurückführen lassen, müssen identifiziert werden, damit Forschung als exzellent gelten kann.

    Das kanadische "Institute of Gender and Health" hat zum Themenkomplex Gender in der Gesundheitsforschung drei Online-Trainingsmodule veröffentlicht. Forschende, Verleger und Politikverantwortliche können damit selbständig ihr Wissen zum Thema gendersensibles Forschungsdesign testen und verbessern.

    Themen:

    Jedes der interaktiven Module kann in maximal einer Stunde vollständig bearbeitet werden. Alternativ kann es in ca. 15-minütige Abschnitte gegliedert werden. Jedes Modul gliedert sich in einen Wissenstest und einen Übungsteil. Die Teilnahme wird zertifiziert und kann so bei Bedarf belegt werden.

  • Launch des Internetportals Genderportal.eu

    Am 21. April 2016 fand in Brüssel der offizielle Launch des Internetportals genderportal.eu im GenPORT-Projekt statt.
    Genderportal.eu ist ein wissenschaftliches Serviceangebot des EU-geförderten Projekts "GenPORT – An internet portal for sharing knowledge and inspiring collaborative action on gender and science". Neben einem Repositorium für Ressourcen zu Gleichstellungsarbeit und Gender in der Wissenschaft schafft das Portal auch eine weltweit vernetzte Online-Community für Forschende und Praktikerinnen und Praktiker der Gleichstellungsarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation. Es vereinfacht somit den Erfahrungsaustausch unter Politikverantwortlichen, Forschenden und Gleichstellungsakteuren und soll die Fülle an Forschungsergebnissen, konkreten Maßnahmen und strategischen Informationen zu Gleichstellung in der Wissenschaft organisieren und gebündelt verfügbar machen. Darüber hinaus beinhaltet genderportal.eu wissenschaftliche Ressourcen, praxisorientiertes Material zur Gleichstellungsarbeit, Datenbankzugänge, Blogeinträge sowie Links zu gender-relevanten Internetseiten und Veranstaltungen.

  • Statistikdatenbank des EIGE

    Nutzerfreundliche Genderstatistiken, die teilweise lange Zeitreihen abdecken finden sich in der Gender-Datenbank des European Institute for Gender Equality (EIGE). Die wichtigsten Funktionen der Datenbank lassen sich schnell in einem Web-Tutorial entdecken.

  • Gefangen im geschlechterstereotypischen Denken

    Unbewusste geschlechtsspezifische Verzerrungen bei der Wahrnehmung der Welt und der in ihr herrschenden Gesetze sind im akademischen Sektor gang und gäbe. Diese Verzerrungen zu erkennen und zu verstehen ist eine Voraussetzung für mehr Chancengerechtigkeit und weniger geschlechtsspezifische Hürden beim Zugang zu akademischen Karrieren. Auf der Webseite des EU-Projekts LIBRA kann mithilfe eines zweistufigen Assoziationstests geprüft werden, wie sehr man im geschlechterstereotypen Denken befangen ist.
    Der Test wurde entwickelt im Rahmen des Horizont 2020-Projekts “LIBRA - Unifying innovative efforts of European research centres to achieve gender equality in academia”.  

  • H2020-Monitoring: Zielmarke für Gutachterinnen nicht erreicht

    Die EU-Kommission strebt eine ausgewogene Besetzung aller Begutachtungs-Panels in Horizont 2020 an. Das im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierte Geschlecht soll zu mindestens 40 % in den Gruppen zur Begutachtung vertreten sein. Ein aktueller Monitoring-Bericht der EU-Kommission zur Umsetzung von Horizont 2020 zeigt, dass diese Zielmarke noch nicht erreicht ist: lediglich 36,27 % aller Begutachtungsverträge wurden mit Gutachterinnen abgeschlossen. Da nur 35,56 % aller Expertenprofile von Frauen stammen, ist die Wahrscheinlichkeit als Gutachterin ausgewählt zu werden, für Expertinnen etwas höher als für ihre männlichen Kollegen.

    Gegenstand des Monitorings waren Projekte, die aus 2014 geschlossenen Calls hervorgegangen sind und deren Vertragsschluss mit der Kommission vor dem 31. Dezember 2015 erfolgte. Bereits vor dem Start von Horizont 2020 wurden Indikatoren festgelegt, für die kontinuierlich Daten erhoben werden sollen. Für das Themenfeld Gender und Chancengerechtigkeit sind dies:

    1. Anteil der Frauen, die an H2020-Projekten beteiligt sind
    2. Anteil der Koordinatorinnen
    3. Anteil der Frauen in Beratungs- und Begutachtungsgremien
    4. Anteil der Projekte mit Gender-Dimension.
    Zu den ersten beiden Indikatoren werden erst 2016 nach dem Start von mehr Projekten aussagekräftige Daten vorliegen. Zu dem vierten Indikator enthält der Bericht lediglich den Hinweis auf die Zahl der Ausschreibungen, die einen Hinweis auf eine mögliche Gender-Dimension enthalten.

     

  • Ausschreibung zu Science with and for Society geöffnet

    Am 13. April 2016 wurde die diesjährige Ausschreibung für den Bereich Science with and for Society geöffnet. Zwölf Themen mit einem Gesamtbudget von 44,02 Mio. Euro sind ausgeschrieben. Bis zum 30. August 2016 haben Antragstellende Zeit, ihren Projektvorschlag einzureichen. Die offenen Topics sind im Participant Portal gelistet. Gefördert werden unter anderem Kooperationsprojekte von Einrichtungen, die Gleichstellungspläne entwickeln und umsetzen. Die Nationale Kontaktstelle Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft unterstützt und berät bei der Antragstellung für die gesamte Ausschreibung. Das Angebot reicht von einer Skizzenprüfung bis zur Durchsicht vollständiger Anträge.

    Sollten spezifische Fragen und Probleme zur Verankerung von Gender und Chancengleichheit im Antrag oder von Gender im Forschungsdesign auftauchen, kann auch gern die Kontaktstelle FiF hinzugezogen werden.

  • She Figures 2015 sind veröffentlicht

    Die She Figures 2015 stehen zum Download auf der Website der Europäischen Kommission bereit. Auf über 200 Seiten wird über den aktuellen Stand in der Europäischen Union hinsichtlich Chancengleichheit in Forschung und Innovation informiert. Zusätzlich zu geschlechtervergleichenden Statistiken in Bereichen wie Promotion, Beschäftigung in der Forschung und der Beteiligung an Entscheidungsprozessen, beleuchten die She Figures 2015 Unterschiede in den Arbeitsbedingungen. Erstmals werden die Situation von Männern und Frauen bei wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen sowie die Berücksichtigung von Genderaspekten in wissenschaftlichen Artikeln analysiert. Die She Figures 2015 wurden in enger Kooperation zwischen der Europäischen Kommission, Eurostat, der Helsinki Gruppe zu Gender in Forschung und Innovation und den zuarbeitenden Statistik-Korrespondenten (für Deutschland: GESIS) erstellt. Die She Figures erscheinen seit 2003 alle drei Jahre.