FET Open

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

Entwicklung neuartiger Ideen (FET Open)

FET Open fördert unkonventionelle neue Forschungsideen und Themen im Frühstadium, die auf fundamentale Durchbrüche für neue Technologien abzielen. Dabei sollen bestehende Paradigmen hinterfragt und Forschung an der Grenze des Wissens ermöglicht werden. Die Einreichung für FET Open ist einstufig, Anträge umfassen maximal 16 Seiten. Hier soll vor allem die Idee bewertet und vielversprechende Ansätze sollen möglichst rasch gefördert werden.

FET Open ist offen für alle technologischen Bereiche. "6 FET Gatekeeper" setzen den Rahmen für die inhaltliche und wissenschaftlich-technologische Ausrichtung der FET-Open-Projekte:

Graphik: FET-Gatekeeper, EU-Büro des BMBF

Bildbeschreibung

 

FET Open richtet sich an Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie Unternehmen mit Forschungsfokus und High-Tech-KMU. Für ein FET-Open-Projekt werden mindestens drei Partner aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder zum Rahmenprogramm assoziierten Ländern benötigt.

Einreichungsfristen für FET-OPEN-Forschungsprojekte sind 29.09.2015, 11.05.2016, 17.01.2017 und 28.09.2017.
Den Leitfaden zur Antragstellung finden Sie auf dem Participant Portal.

Ergebnisse FET-Open-Ausschreibungen

FET Open (Research und Innovation Actions) verzeichnete bei den letzten Fristen sehr hohe Beteiligungsraten, die Erfolgsquoten waren entsprechend niedrig:

  • von 639 begutachteten Anträgen konnten in 2014 nur 24 gefördert werden – Erfolgsquote von 3,9 %.
  • von 664 Anträgen bei der ersten Frist in 2015 standen nur 11 Projekte auf der ‚Main List‘ – Erfolgsquote von 1,7 %. Dies scheint bedingt durch Verteilung des 2015er-Budgets auf zwei Fristen.

Projektbeispiele

  • Das Projekt DIACAT (Diamond materials for the photocatalytic conversion of CO2 to fine chemicals and fuels using visible light) – koordiniert von der Universität Würzburg - wird mit 3,9 Millionen Euro gefördert. Hier soll eine völlig neue Technologie entwickelt werden, mit der Kohlendioxid mit Hilfe von sichtbarem Licht in Feinchemikalien und Brennstoffe umgewandelt werden kann. Der Ansatz soll unter anderem möglich machen, chemische Wege zu entwickeln, um Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern und zu transportieren.
  • Das Projekt IBSEN (Bridging the gap: from Individual Behaviour to the Socio-tEchnical MaN) – koordiniert von Universität Madrid - erforscht menschliches Verhalten anhand von Großgruppenexperimenten (+ 1000). Ziel ist die Entwicklung und Bereitstellung völlig neuartiger Software- und Analysetools zur Auswertung und Aufbereitung der Daten.
  • Weitere erfolgreiche FET-Open-Projekte.