Aktuelles

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

Foto Thinkstock

  • 'Imagine Digital - Connect Europe' in Wien: Registrierung geöffnet

    Vom 4. bis zum 6. Dezember 2018 findet die diesjährigen IKT-Veranstaltung der Europäischen Kommission "Imagine Digital - Connect Europe" in Wien statt. Der Fokus des Events liegt auf der digitalen Transformation in Gesellschaft und Industrie. Im Rahmen der Veranstaltung wird es eine Konferenz, eine Ausstellung, Möglichkeiten zum Netzwerken und ein Innovation und Start-up Forum geben.

    Die Registrierung ist nun geöffnet.

  • FETFLAG-01-2018: Ergebnisse der 1. Stufe des Ausschreibungsverfahrens liegen vor

    Die Europäische Kommission hat am 18. Mai 2018 alle Antragstellenden im Call "FETFLAG-01-2018: Preparatory Actions for new FET Flagships" über die Ergebnisse der ersten Stufe des zweistufigen Antragsverfahrens informiert. Von den 32 eingereichten Projekten erfüllten 31 alle Fördervoraussetzungen und wurden begutachtet. 17 Projekte erreichten den Schwellenwert und sind bis 18. September 2018 zur Antragstellung in Stufe 2 eingeladen. Die 17 Konsortien verteilen sich relativ gleichmäßig auf die drei Themenfelder:

    • ICT and Connected Society: 6
    • Health and Life Sciences: 6
    • Energy, Environment and Climate Change: 5

    Aus den 17 eingereichten Ideen werden sechs – maximal zwei je Themenfeld - mit je einer Million Euro dabei unterstützt, ihre Forschungsvorhaben bis zur Flagship-Reife weiter zu entwickeln.

    Deutsche Einrichtungen haben sich insgesamt sehr stark an dem Call beteiligt. Acht der 17 bisher erfolgreichen Konsortien werden aus Deutschland koordiniert. Eine starke deutsche Beteiligung weisen aber auch alle anderen Konsortien auf. Das Netzwerk der NKS FET berät gern in Hinblick auf die weiteren Schritte der Antragstellung

  • Beteiligung an FET Open

    Bis zum 16. Mai 2018 konnten erstmals im Arbeitsprogramm 2018 - 2020 FET-Open-Förderanträge eingereicht werden. Es gingen 375 Anträge für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA) ein. Außerdem wurden 17 Anträge für die Durchführung von Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) gestellt.

    Das Interesse an FET Open RIA bleibt damit im Großen und Ganzen konstant hoch, auch wenn die Zahl der Anträge im Vergleich zum letzten Cut-off etwas zurückgegangen ist (September 2017: 403 Anträge). Da dieses Mal ein deutlich höheres Budget zur Verfügung steht (123 Millionen statt 88 Millionen Euro), kann von deutlich höheren Erfolgsquoten ausgegangen werden.

  • Webinar zu FET Launchpad

    Die Nationale Kontaktstelle FET bietet am 27. Juni 2018 ab 11 Uhr ein etwa dreißigminütiges Webinar zur Antragstellung für das FET Innovation Launchpad an. Die Einreichungsfrist für diese Ausschreibung ist der 16. Oktober 2018.

    Das Webinar bietet eine Einführung in Zielsetzung des Instrumentes und gibt detaillierte Hinweise zu Antragstellung und Evaluierung. Allgemeine Informationen zum FET Innovation Launchpad finden sich außerdem auf unserer Webseite. Die Anmeldung ist bis zum 24. Juni 2018 möglich. Die Zugangsdaten zum Webinarraum werden mit der Anmeldebestätigung versandt.

  • FET Open RIA: Informationen zur Deadline im Mai

    Am 16. Mai 2018 endet die Frist zur Abgabe von FET-Open-Anträgen in diesem Jahr. Die Europäische Kommission hat ein Informationspaket zusammengestellt, in dem sie Tipps zur Antragstellung gibt, die FET Gatekeeper erklärt und die spezifischen Evaluationskriterien erläutert. Beachten Sie bitte – insbesondere bei einer Wiedereinreichung – das neue Proposal Template: Die maximale Seiten-Anzahl für die Kapitel eins bis drei wurde auf 15 Seiten verkürzt und nun bestimmen drei statt fünf Gatekeeper den Charakter von erfolgreichen Anträgen. Bei allen Fragen zur Antragstellung berät das Netzwerk der NKS FET.

  • Template für die 2. Stufe der FET-Flagship-Ausschreibung veröffentlicht

    Zur Ausschreibung für die Förderung von insgesamt sechs Pilotmaßnahmen à eine Million Euro zur Vorbereitung weiterer FET Flagships (FETFLAG-01-2018: Preparatory Actions for new FET Flagships) wurden in der ersten Stufe 33 (davon 31 gültige) Anträge eingereicht. Die Evaluierung ist aktuell noch nicht abgeschlossen, aber die Europäische Kommission hat bereits das Template für die 2. Stufe veröffentlicht. Sie finden es über den geschlossenen FETFlag-01-Call unter "Topic Conditions and Documents" oder hier.

  • Webinar zu FET Open am 22. Juni 2018

    Am 22. Juni 2018 findet ab 11 Uhr im Rahmen der diesjährigen Webinarreihe der Vereinigung Deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) ein Webinar zum aktuellen Arbeitsprogramm von FET Open statt. Inhalt der Veranstaltung wird, neben allgemeinen Informationen zu FET Open und den geänderten Antragsbedingungen, insbesondere die aktuelle Ausschreibung sein. Die Anmeldung zum Webinar finden Sie hier.

  • Veranstaltung zur Zukunft des FET-Programms

    Warum sollte man interdisziplinäre hochriskante Forschung zu disruptiven Technologien fördern? Dies war das Thema einer Veranstaltung des EFFECT-Projekts am 7. März 2018, die Mitglieder des Europäischen Parlaments mit Vertretern der Europäischen Kommission und namhaften Zukunftsforschern zusammengebracht hat. Dahinter stand die Frage nach dem Erfolg des FET-Programmbereichs und seiner zukünftigen Ausgestaltung. Bei der Veranstaltung wurden zwei Schlussfolgerungen gezogen:

    1. Das FET-Programm sollte mit seinen drei sich ergänzenden Förderlinien FET Open, FET Proactive und FET Flagships im 9. Forschungsrahmenprogramm fortgesetzt werden.
    2. FET braucht eine adäquate finanzielle Ausstattung und damit eine deutliche Budgeterhöhung, um seinen Ansprüchen und denen seiner exzellenten Forschungscommunity gerecht zu werden.

    Noch bis zum 31. Mai 2018 besteht die Möglichkeit, sich mit einem Forumsbeitrag zur Zukunft von FET zu Wort zu melden. FET zielt darauf, die Grenzen des Bekannten und des Machbaren zu verschieben, indem radikal neue Wege mit neuen Weggefährten beschritten werden.

  • Jahresbericht 2017 des Graphene Flagships

    Am 19. April 2018 wurde der Jahresbericht 2017 des Graphene Flagships veröffentlicht. Seit der Gründung 2013 hat das Flagship mittlerweile die Hälfte seiner zehnjährigen Reise zurückgelegt. Welche Fortschritte bei dem Versuch, Graphen aus den Laboren in die Fabriken zu bringen, erzielt wurden, können sie hier im Detail nachlesen.

  • Graphene Study 2018 - summer edition

    Das Graphene Flagship organisiert vom 1. bis 6. Juli 2018 in Göteburg, Schweden, eine Sommerschule für junge Forschende im Bereich Graphen. In dieser Woche haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit führenden Expertinnen und Experten auszutauschen, ihre Forschung in Poster Sessions zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Bis zum 30. Mai können sich junge Forschende hier um einen Zuschuss zu den Teilnahmegebühren bewerben.

  • Beteiligung an vergangenen Ausschreibungen

    Am 23. März 2018 wurde die Ausschreibung FETPROACT-01-2018: "FET Proactive: emerging paradigms and communities" geschlossen. Mit 88 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission den Aufbau von neuen Forschungsgemeinschaften. Dafür wurden 98 Anträge eingereicht, was die hohe Attraktivität des Programmbereichs belegt. Zwei Anträge wurden außerdem für die CSA-Maßnahme FETPROACT-02-2018: "Community building in Neuromorphic Computing Technologies" (CSA) eingereicht. Hier betrug das Budget 0,5 Millionen Euro.

    Bereits am 20. Februar 2018 war die Ausschreibung für Forschungs- und Innovationsvorhaben für den Aufbau eines FET Flagships zu Quantentechnologie geschlossen worden (FETFLAG-03-2018). Die deutsche Forschungscommunity hatte sehr großes Interesse an dieser Ausschreibung. Es sind 1 Antrag für die begleitende CSA-Maßnahme und 140 Anträge für Forschungs- und Innovationsvorhaben eingegangen. Insgesamt stehen 132 Millionen Euro für diese Ausschreibung zur Verfügung.

  • Broschüre des IPR Helpdesk zu Kommunikation, Verbreitung und Verwertung

    Das IPR Helpdesk hat eine Broschüre mit dem Titel "Making the Most of Your H2020 Project - Boosting the impact of your project through effective communication, dissemination and exploitation" veröffentlicht. Die Broschüre gibt hilfreiche Hinweise zum Verfassen des "Impact"-Teils von Horizont-2020-Projekten.

  • Aufruf zur Suche von Experten für die Auswertung von Horizont-2020-Projektvorschlägen

    Die REA (Research Executive Agency) sucht derzeit über einen öffentlichen Aufruf unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie Gutachterinnen und Gutachter für die Auswertung von Horizont-2020-Projekten. Besonders gefragt sind Frauen, Experten aus unterrepräsentierten Mitgliedstaaten und Fachleute aus dem Privatsektor. Den kompletten Aufruf finden Sie hier. Unabhängig davon ist jederzeit eine Registrierung in der Gutachterdatenbank des Teilnehmerportals möglich. Weitere Informationen zur Gutachtertätigkeit finden Sie hier.

  • Ergebnisse für FET Open RIA und FET Open Launchpad sind da

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Open-Ausschreibung vom 27. September 2017 liegen vor.

    Für FET Open RIA standen 84 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber steht eine Zahl von 400 eingereichten Anträgen, von denen 395 begutachtet wurden. Mit 27 Konsortien - davon 2 aus Deutschland koordiniert - werden nun Vertragsverhandlungen geführt. 4,6 Punkte mussten im Begutachtungsverfahren erzielt werden. Ähnlich wie bei der letzten Ausschreibung lag die Erfolgsquote bei 6,8 %.

    Besser sah die Rate bei den FET Launchpads aus: Von den 54 eingereichten Anträgen erfüllten 50 alle Voraussetzungen und wurden begutachtet; 19 Anträge können gefördert werden. Daraus ergibt sich eine Erfolgsquote von 38 %.

  • FET zeigt Wirkung!

    Horizont 2020 misst der Wirksamkeit – dem Impact – geförderter Projekte auf das akademische, wirtschaftliche und soziale Umfeld höchste Wichtigkeit bei. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung und des Austrian Institute of Technology GmbH zeigt, dass insbesondere FET Open und FET Proactive eine sehr starke Wirksamkeit entfalten. Ausgewertet wurde unter anderem die Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Veröffentlichungen zitiert werden. Dies wurde als Beleg für die Qualität der Ergebnisse gewertet. Auch ein großer Neuigkeitswert konnte nachgewiesen werden. FET wirkt außerdem positiv auf die Biografien der beteiligten Forschenden: Die Möglichkeit, der eigenen wissenschaftlichen Neugier folgen zu können, beschrieben viele als Mehrwert von FET Open. Dass FET auch in die Wirtschaft hinein wirkt, belegt die hohe Zahl von 40 % Unternehmensbeteiligungen im Untersuchungszeitraum. In 25 % aller Projekte wurden Patente angemeldet und 12 % aller Projekte hatten eine oder mehrere Unternehmensausgründungen zur Folge. In ihren Schlussfolgerungen betonen die Wissenschaftler die Einzigartigkeit des FET-Programms und seinen besonderen Stellenwert in der europäischen Förderlandschaft.

    Die Studie ist Teil des EU-geförderten Projektes FET-TRACES.

  • Zukunftsthema Batterieforschung

    In Europa läuft gerade eine intensive Debatte zur langfristigen Ausgestaltung der europäischen Batterieforschung. Einblicke in die laufenden Diskussionen bietet ein Workshop-Bericht zu diesem Thema, der kürzlich veröffentlicht wurde. Thomas Skordas, DG Connect, kommentiert die Entwicklungen außerdem in einem aktuellen Blog-Eintrag.

  • Schon gewusst?

    'Flag-ERA' ist das ERA-NET zur Begleitung der FET Flagships 'Graphene' und 'Human Brain Project'. Transnationale Calls ergänzend zu Themen der beiden FET Flagships werden regelmäßig ausgeschrieben. Die geförderten Projekte werden als Partnering Projects in die Flagships involviert. Eine weitere Aufgabe von Flag-ERA ist, die Mitgliedstaaten bei der Steuerung der Flagships einzubinden. Regelmäßig finden hierzu die Treffen des sogenannten 'Board of Funders' statt. Um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten, sind die Unterlagen dieser Treffen öffentlich zugänglich.

  • Videos vom ICT Proposers Day online

    In diesem Jahr gab es beim ICT Proposers Day zu allen FET-Programmbereichen Workshops. Diese wurden aufgezeichnet und nun auch veröffentlicht. Wer im kommenden Jahr eine Antragstellung plant, findet hier hilfreiche Hinweise zum Verfahren, zur Begutachtung und zu den programmspezifischen Anforderungen.

    Die Navigation zu den einzelnen Videos erfolgt über die Agenda.

  • Typisch FET Open: Mit Diamanten den Umweltschutz revolutionieren

    Was wäre, wenn wir aus klimaschädlichen CO2 neue organische Substanzen herstellen könnten? Die Chemikerin Anke Krüger forscht an der Universität Würzburg im Rahmen des FET-Open-Projekts DIACAT genau an dieser Frage. Mithilfe winziger Diamanten wollen die Wissenschaftler schaffen, was sonst nur der Natur gelingt: eine künstliche Fotosynthese, bei der aus CO2, Wasser und Sonnenlicht neue, unschädliche organische Substanzen entstehen.

    DIACAT steht für "Diamond materials for the photocatalytic conversion of CO2 to fine chemicals and fuels using visible light". Die Universität Würzburg ist Koordinator und erhält für ihre Arbeit im Verbundprojekt 615.000 Euro von der EU. Insgesamt wird das Projekt mit 3,9 Millionen Euro gefördert.

    Das Projekt steht stellvertretend für den hohen Anspruch, den FET-Open-Projekte erfüllen müssen. In einem interdisziplinären Konsortium werden die Grundlagen für eine völlig neue Technologie gelegt. Diese hat das Potenzial, den Klimaschutz zu revolutionieren. Damit ist DIACAT typisch FET Open.