Workshop 7: "Open to the World" und internationale Forschungszusammenarbeit

Die Welt bei Nacht.

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Leitfragen zum Workshop "Open to the World" und internationale Forschungszusammenarbeit

  • Welches sind Ziele und Themen der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit mit EU-Drittstaaten im Rahmen der Ausgestaltung des EFR?
  • Mit welchen Strukturen, Instrumenten und Maßnahmen kann internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation gelingen?
  • Wie lassen sich nationale, internationale und europäische Ansätze zur Kooperation mit EU-Drittstaaten verknüpfen?

Der Workshop hat in englischer Sprache stattgefunden.

Panel

Moderation:

  • Kerstin Cuhls, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Rapporteur:

  • Ronald de Bruin, Direktor des zwischenstaatlichen Netzwerks COST (European Cooperation in Science and Technology)

Sprecherinnen und Sprecher:

  • Dan Andree, Leiter des Vinnova Büros und Berater in der internationalen Abteilung von Vinnova; Vorsitzender des Strategieforums für internationale Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung (SFIC)
  • Ronald de Bruin, Direktor des zwischenstaatlichen Netzwerks COST (European Cooperation in Science and Technology)
  • Effrosyni Chelioti, Bereichsleiterin Forschungspolitik und Außenbeziehungen, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF)
  • Olivier Steffen, Referent für internationale F&E Zusammenarbeit im Französischen Ministerium für Bildung und Forschung; Nationale Kontaktstelle Internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020 und Vertreter Frankreichs im Strategieforum für International F&E Zusammenarbeit (SFIC)

Informationen zu den Panellisten (PDF, nur in der Workshopsprache Englisch verfügbar)

Workshop-Beschreibung

Ein Großteil der weltweiten Wissensproduktion findet außerhalb von Europa statt. Dieses Potenzial gilt es für die europäische Forschung, Wissenschaft und Innovation durch internationale Zusammenarbeit weiter zu erschließen. Europa benötigt die Zusammenarbeit mit den sogenannten Drittstaaten, um langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Märkten zu sichern und gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen zu erarbeiten.

Wichtiges Element für eine erfolgreiche Drittstaatenkooperation ist neben der grundsätzlichen Offenheit für die internationale Zusammenarbeit auch eine enge Partnerschaft zwischen den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission. Von maßgeblicher Bedeutung ist es, gemeinsame Prioritäten für die Zusammenarbeit mit Drittstaaten zu identifizieren, kohärente Ansätze zur Internationalisierung zu erarbeiten und die nationalen und europäischen Aktivitäten und Instrumente besser aufeinander abzustimmen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums und seiner internationalen Dimension ist eine Voraussetzung dafür, Europas wissenschaftliche Leistungskraft langfristig zu stärken und seine Innovationsfähigkeit auszubauen.

In dem Workshop "Open to the World" und internationale Forschungszusammenarbeit wurde die Ausgestaltung der Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission mit internationalen Partnerländern diskutiert und ein Ausblick auf die künftige Entwicklung der Drittstaatenkooperation gegeben. Die Implikationen der kürzlich von der Europäischen Kommission veröffentlichten Publikation "Open Innovation, Open Science, Open to the World – a vision for Europe" wurden ebenfalls erörtert. Weitere Fragestellungen des Workshops betraffen u. a. die Rahmenbedingungen für internationale Zusammenarbeit, die Strukturen und Instrumente mit denen die internationale Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann, die Auswahl von Ländern und Themen der Drittstaatenkooperation und die Analyse der Gründe für den deutlichen Rückgang der internationalen Kooperation in Horizont 2020 im Vergleich zum 7. Forschungsrahmenprogramm.