Die Prioritäten des EFR

Eine Europakarte mit roten Stecknadeln, die in verschiedene Länder gepint sind.

Der Europäische Forschungsraum hat fünf inhaltliche Schwerpunkte. Diese bauen auf den EFR-Initiativen auf. Sie strukturieren die Rahmenbedingungen, an denen die Mitgliedstaaten zusammen mit der Europäischen Kommission in der Gemeinschaft arbeiten. Dies sind konkrete Maßnahmen, um einen gemeinsamen Raum für Wissen und Forschende zu verwirklichen.

Weiterentwicklung der EFR-Initiativen

EFR-Initiativen (2008/09) EFR-Prioritäten (2012)

Gesteigerte Effektivität nationaler
Forschungssysteme
(teilweise neu)

Gemeinsame Programmplanung

Verstärkte transnationale Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit

Forschungsinfrastrukturen

Forschermobilität und Laufbahnentwicklung

Offener Arbeitsmarkt für Forschende

Geschlechter-Gleichstellung und Berücksichtigung des Gleichstellungs­aspekts in der Forschung (neu als Priorität)

Wissenstransfer /
Geistiges Eigentum

Optimale Zirkulation, Zugang zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen

Internationale Zusammenarbeit

Internationale Dimension: Separate Mitteilung
der Europäischen Kommission 2012

 

In ihrer Mitteilung "Eine verstärkte Partnerschaft im Europäischen Forschungsraum im Zeichen von Exzellenz und Wachstum" vom 17. Juli 2012 strukturiert die Europäische Kommission ihre Handlungsempfehlungen in fünf Prioritäten, die inhaltlich auf den EFR-Initiativen von 2008/09 aufbauen und diese weiterentwickeln.

Die bestehenden Initiativen "Forschermobilität und Laufbahnentwicklung" sowie "Wissenstransfer und Geistiges Eigentum" werden unter neuen Namen - zum einen "Ein offener Arbeitsmarkt für Forscherinnen und Forscher" und zum anderen "Optimale Zirkulation, Zugang zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen" - im Wesentlichen weitergeführt.

Die "Gemeinsame Programmplanung" und die "Förderung europäischer Forschungsinfrastrukturen" werden zu einer Priorität zusammengefasst ("Verstärkte transnationale Zusammenarbeit und Wettbewerb"). Neue Prioritäten sind "Effektivere nationale Forschungssysteme" - was bisher teilweise unter dem Titel "Moderne Hochschulen" bearbeitet wurde - sowie "Geschlechter-Gleichstellung und Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts in der Forschung".