Aktuelles

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  • INNOVEIT 2017: EIT stellt Themenfelder für vier neue KICs vor

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) stellte am 17. Oktober 2017 auf der INNOVEIT in Budapest vier Bereiche vor, die als potenzielle Themen neuer KICs in die Überarbeitung der Strategischen Innovationsagenda (SIA) 2021 - 2027 einfließen sollen:

    • Security and Resilience
    • Inclusion and Integration
    • Water, marine and maritime
    • Cultural and creative industries

    Die Themenfelder wurden vom EIT Governing Board identifiziert und in einem vorläufigen strategischen Konzept dem Publikum vorgestellt. Auf Basis eines Hintergrunddokuments wurden die  vier Themen im Rahmen von Workshops von den Stakeholdern im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen, ihre Relevanz und Auswirkungen sowie hinsichtlich des Mehrwerts für das EIT vertiefend diskutiert. Die Ergebnisse der Stakeholder-Konsultation sollen in Kürze auf den Internetseiten des EIT veröffentlicht werden. Bis 8. November 2017 können darüber hinaus weitere Rückmeldungen und Ideen zu den Themenfelder an das EIT kommuniziert werden.

    Der Prozess sieht vor, dass der EIT Governing Board bis Ende November 2017 einen finalen Vorschlag an die Generaldirektion Bildung und Kultur (GD EAC) der Europäischen Kommission weiterleitet. Diese hat dann bis Ende 2017 Zeit, das Dokument mit anderen Generaldirektionen abzustimmen und zu publizieren.

  • Webinare zur EIT-Ausschreibung 2018

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) führt am 6. und 7. September 2017 Webinare zur EIT-Ausschreibung 2018 für neue Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) durch. Martin Kern, Interimsdirektor des EIT, wird in zwei Webinaren je eineinhalb Stunden über das EIT, die Wissens- und Innovationsgemeinschaften und die Ziele der Ausschreibung 2018 informieren. Bis zum 4. September 2017, 12 Uhr, können Fragen an das EIT geschickt werden, die in den Webinaren beantwortet werden (Kontakt: EITCall2018@eit.europa.eu).

    Registrierung für das Webinar zum Thema:

    Weitere Informationen

  • Begutachtungskriterien für kommende KIC-Ausschreibung

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat die Begutachtungskriterien für die EIT-Ausschreibung 2018 für die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) zu den Themen urbane Mobilität und Mehrwert in der Fertigung veröffentlicht. Wie angekündigt, sinken die Anforderungen an die operationelle Reife der KICs in der Antragsphase. Dies zeigt sich vor allem bei der Neugewichtung der drei Begutachtungskriterien Strategy (max. 40 von 100 Punkten), Operations (20 von 100) and Impact (40 von 100). Im Jahr 2016 war die Gewichtung noch 30-30-40.

    Unverändert sind die Anforderungen an die Zuwendungsfähigkeit der KICs. Auch 2018 müssen in einem Konsortium mindestens je eine Bildungseinrichtung und ein Unternehmen vertreten sein. Die Zahl der Partner ist auf 50 begrenzt.

  • Expertinnen und Experten für den EIC gesucht

    Ab Herbst 2017 wird die Europäische Kommission im Rahmen des Piloten "European Innovation Council" (EIC) Innovationsprojekte in jeglichem Bereich und Technologiefeld unterstützen. Für die Evaluierung der themenoffenen Anträge können sich Innovationsexpertinnen und -experten bereits jetzt bei der EASME bewerben.

  • FAQ-Liste zur Ausschreibung 2018

    Die Antworten auf viele Fragen zur kommenden Ausschreibung für zwei Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) finden sich in einer neuen FAQ-Liste des EIT. Die Themen sind bunt gemischt. Viele Fragen drehen sich um den Verlauf der Ausschreibung 2016 und die daraus gezogenen Lehren. Die Antworten geben aber auch Hinweise zur erfolgreichen Konsortialbildung und möglichen Erfolgsstrategien.

  • Ausschreibung 2018: EIT Added Value Manufacturing und Urban Mobility

    2018 wird das EIT voraussichtlich*  zwei neue Wissens- und Innovationsgemeinschaften ausschreiben. Bereits seit langem gesetzt ist, die Förderung eines EIT KIC zum Thema "Urban Mobility: smart green and integrated transport". Überraschend hat das EIT Ende März 2017 angekündigt, auch das Thema "EIT Manufacturing: Added-value Manufacturing" noch einmal auszuschreiben. Dieser Entscheidung des EIT-Verwaltungsrates ging eine umfangreiche Analyse der Ausschreibung und des Begutachtungsverfahrens 2016 voraus. 2016 war Added Value Manufacturing schon einmal ausgeschrieben worden: Das EIT hatte sich aber aufgrund des Begutachtungsergebnisses gegen die Vergabe der Förderung entschieden. Der vorläufige Fahrplan für die Ausschreibung enthält noch viele Fragezeichen insbesondere im Hinblick auf die Zeitpunkte, wann tatsächlich Dokumente veröffentlicht werden.

    Fahrplan:

    • Juni 2017: EIT berät über Auswahlkriterien;
    • September 2017: EIT berät über den Begutachtungsprozess;
    • Herbst 2017: Ausschreibungsunterlagen werden sukzessive veröffentlicht;
    • Dezember 2017: EIT Board verabschiedet den Ausschreibungstext, veröffentlicht die Modelle für den Zuwendungsvertrag und den Konsortialvertrag und legt die Finanzierungsgrundsätze fest;
    • 12. Januar 2018: Eröffnung der Ausschreibung;
    • 13. Februar 2018: Infotag;
    • 12. Juli 2018: Einreichungsfrist;
    • Dezember 2018: Bekanntgabe des Evaluierungsergebnisses;
    • 2019: KIC beginnen ihre Arbeit.

    Der Fahrplan wurde von Martin Kern bei einem Infotag zu Urban Mobility Ende März 2017 in Brüssel vorgestellt (Vortrag). Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Kurzversion mit Schlüsselbotschaften. Hilfreiche Informationen zum Ablauf des Ausschreibungsverfahrens lassen sich auch der Ausschreibungsseite aus dem Jahr 2016 entnehmen.

    * Die Europäische Kommission muss der Ausschreibung noch formal zustimmen.

  • Deutschland umfangreich an neuem Innovationscluster in Europa beteiligt

    Das Europäische Technologieinstitut (EIT) veröffentlichte am 17. November 2016 das Ergebnis der Evaluierung der Wissens- und Innovationsgemeinschaft im Bereich Lebensmittel für die Zukunft. Unter den Bewerbern konnte sich das Konsortium „FoodConnects“ erfolgreich bei seinen Konkurrenten durchsetzen. In dem zukünftigen EIT Food sind namhafte deutsche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen beteiligt, um im internationalen Verbund neue Ideen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Das Konsortien wird mit einem Startkapital von bis zu vier Millionen Euro Fördervolumen ausgestattet.

    Das EIT Food mit 50 Partnern aus insgesamt 13 Ländern in und außerhalb Europas wird im Frühjahr 2017 seine Arbeit aufnehmen. Von den insgesamt 30 Unternehmen sind fünf Deutsche beteiligt: Darunter die Robert Bosch GmbH, Döhler GmbH, Herbstreith & Fox, die deutsche Tochter von John Deere und Siemens. Die Fraunhofer Gesellschaft wie auch das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) sowie die Universität Hohenheim sind Partner des Konsortiums, welches von Prof. Thomas Hofmann der TU München koordiniert wird. Der Sitz der Zentrale ist in Löwen oder Brüssel (Belgien) vorgesehen. FoodConnects strebt an, Europa in den Mittelpunkt einer globalen Revolution zu stellen, in der Lebensmittel von der Gesellschaft innoviert, produziert und wertgeschätzt werden. FoodConnects zielt darauf ab, ein Verständnis für "kollektive Teilhabe und Verantwortung " zu fördern, in dem sich Industrie, Regierung, Wissenschaft und Bildung verpflichten, die Menschen in ihrem Recht auf eine nachhaltige, sichere und gesunde Ernährung zu unterstützen. Dem Konsortium und seinen Partnern könnten weitere bis zu 400 Millionen Euro EIT-Mittel in den kommenden Jahren zukommen, sollten die Ziele erfolgreich umgesetzt werden. Es wird erwartet, dass das Konsortium darüber hinaus zusätzlich signifikante Fördermittel aus dem privaten und öffentlichen Sektor akquiriert, und damit das Fördervolumen des EIT vervielfacht. Die Ausschreibung des KICs im Bereich Mehrwert in der Fertigung blieb in dieser Runde der Evaluierung unbesetzt.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Interessenten aus Deutschland schon frühzeitig über die Chancen und Möglichkeiten der Innovationscluster informiert und deutsche Partner in der Antragsphase beraten. Die nächste Ausschreibungsrunde zu dem Thema „urbane Mobilität“ wird Anfang 2018 erwartet.

  • EIT Grundsätze zu Finanzierung, Monitoring und Evaluierung von KIC Aktivitäten veröffentlicht

    Das EIT hat die Grundsätze zu Finanzierung, Monitoring und Evaluierung von KIC Aktivitäten für die Ausschreibung 2016 zu:

    • Food4Future - Sustainable Supply Chain from Resources to Consumers; und
    • Added-value Manufacturing
    veröffentlicht.

    In dem Dokument informiert das EIT über die Finanzierungsmodalitäten und die Vertragsbeziehungen zwischen KIC und dem EIT und stellt Musterverträge zum Konsortialvertrag und den Vertragsvereinbarungen mit dem EIT zur Verfügung. Es informiert darüber hinaus, wie die Evaluierung des EIT und der KICs im Rahmen der Zwischenevaluierung von Horizont 2020 ablaufen wird. 

    Weitere Informationen zu den aktuellen Ausschreibungen finden Sie hier