Eine junge Frau sitzt in einer Bibliothek und liest in einem Buch

Europäische Bildungszusammenarbeit

Die bildungspolitische Kooperation in Europa gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier informieren wir über allgemeine Entwicklungen und Trends, aktuelle Publikationen und insbesondere über das europäische Informationsnetzwerk Eurydice.

Hintergrundinformationen zur europäischen Bildungspolitik

Jeder EU-Mitgliedstaat legt seine nationale Bildungspolitik selbst fest. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen sich jedoch im Zuge des globalen Wandels und der Überalterung der Gesellschaft großen Herausforderungen stellen. Daher einigten sich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister der EU 2002 durch Verabschiedung eines Arbeitsprogramms darauf, auf Basis der offenen Methode der Koordinierung zusammenzuarbeiten. Die EU-Bildungszusammenarbeit ist entsprechend von den Prinzipien der Freiwilligkeit und des regen Austauschs geprägt. Wesentliches Instrument der Zusammenarbeit ist außerdem der Festsetzen von überprüfbaren Zielen und die regelmäßige Überprüfung des Grades der Zielerreichung anhand von gemeinsam festgelegten Indikatoren und Benchmarks. Damit soll die EU zu einer dauerhaft stabilen wissensbasierten Gesellschaft werden, die sich im globalen Wettbewerb behaupten kann.

In den letzten Jahren wurden viele Vereinbarungen zwischen den Mitgliedstaaten der EU unterzeichnet, die die Bildungslandschaft in der EU bzw. Europa bereits erheblich verändert haben. Die wichtigsten sind der Bologna-Prozess von 1999 zur Schaffung eines einheitlichen Hochschulraums bis 2010, der Kopenhagen-Prozess von 2002 zur europaweiten Kooperation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, das gemeinsame "Arbeitsprogramm Allgemeine und berufliche Bildung 2010" von 2002 und der Strategische Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020).

Mehr Informationen zu den europäischen Aktivitäten im Bildungsbereich finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission, der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission und der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur.