Aktuelles

Ein Wissenschaftler mit Mundschutz und Brille betrachtet ein Reagenzglas mit einer Flüssigkeit

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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum JRC.

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    Scientific-Trainee-Programm der Gemeinsamen Forschungsstelle

    Ab 2022 startet die Gemeinsame Forschungsstelle JRC ein neues Programm für wissenschaftliche Nachwuchskräfte. Bis 13. September 2021 können sich Absolventinnen und Absolventen aus 18 Forschungsfeldern bewerben, sofern ihr letzter wissenschaftlicher Abschluss nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.

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    JRC Arbeitsprogramm 2021-2022 verabschiedet

    Am 04. Juni 2021 wurde das Arbeitsprogramm der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) verabschiedet.

    Zu den neuen Aktivitäten in diesem Arbeitsprogramm gehören u.a. die Leitung der Entwurfsphase für das Neue Europäische Bauhaus sowie eine starke übergreifende Rolle in mehreren COVID-19-Initiativen der Kommission. Weiterhin werden die Kompetenzen der JRC im Bereich der Zukunftsforschung auf neue Bereiche wie die strategische Autonomie der EU angewendet und Alternativen für ein breiteres und besseres Engagement mit den Bürgern unter Berücksichtigung von Werten und Identität erforscht.

    Die Broschüre zum JRC-Arbeitsprogramm 2021 - 2022 gibt für Interessierte einen kurzen Überblick über die wichtigsten Forschungsschwerpunkte der JRC-Arbeit zur Unterstützung der Politik.

     

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    JRC-Ausschreibung der Stelle der Direktorin / des Direktors für Stilllegung kerntechnischer Anlagen und Entsorgung nuklearer Abfälle

    Die Generaldirektion Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) hat am 26. Februar 2021 die Stellenausschreibung zum Direktor / zur Direktorin für Stilllegung kerntechnischer Anlagen und Entsorgung nuklearer Abfälle mit Dienststelle in Ispra (Italien) veröffentlicht.

    Die Direktorin / der Direktor wird ein bestehendes Stilllegungs- und Entsorgungsprogramm übernehmen, das als Grundlage für die Konzeption eines angepassten Stilllegungs- und Entsorgungsprogramms dient, in dessen Rahmen auch die Arbeiten externer Auftragnehmer festgelegt und verwaltet werden müssen. Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit ist dabei die Intensivierung des Dialogs mit den Regulierungsbehörden der Mitgliedstaaten, in denen sich die Standorte befinden, um die erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen einzuholen und für eine raschere und effizientere Stilllegung und Abfallentsorgung zu sorgen.

    Die Direktorin / der Direktor ist verantwortlich für eine zielführende Verwaltung der Ressourcen gemäß dem Managementrahmen der Kommission und der Generaldirektion und sollte sicherstellen, dass die Ressourcen auf höchst effiziente, wirksame und wirtschaftliche Weise genutzt werden und dass bei der Wahrnehmung der Tätigkeiten die einschlägigen rechtlichen Pflichten und die geltenden Sicherheits- und Genehmigungsnormen der Mitgliedstaaten, in denen sich die Standorte befinden, eingehalten werden. Zudem muss die Direktorin / der Direktor für eine wirksame Beurteilung und Berichterstattung hinsichtlich ihrer / seiner Tätigkeiten sorgen.

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    Kursangebot des JRC zu "Science for Policy"

    Der JRC hatte bereits im September 2020 eine Workshop-Reihe zum Thema "Science for Policy" gestartet (s. u.), die noch bis Juni 2021 läuft. Seit einigen Tagen ist nun auch die Anmeldung für den E-Learning-Kurs zu "Science for Policy" geöffnet.

    Durch die Vermittlung von aktuellem Wissen, interaktiven Spielen und Best-Practice-Beispielen zeigt dieser Kurs die Fähigkeiten auf, die Forschende benötigen, damit ihre Forschungsergebnisse einen möglichst großen Einfluss auf die Politik und die Gesellschaft im Allgemeinen haben. Der Kurs ist für Forschende, die mit ihren Forschungsergebnissen eine größere Wirkung auf die Politik haben möchten, aber nicht über das Know-how verfügen, um effektiv mit politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern zu kommunizieren. Er richtet sich an Forschende am Anfang und in der Mitte ihrer Laufbahn und vermittelt den Teilnehmenden aktuelles Wissen und Best-Practice-Beispiele aus der Praxis.

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    Workshopreihe des JRC: Ecosystems of Science for Policy

    Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU (JRC) setzt 2021 seine im vergangenen Jahr begonnene Veranstaltungsreihe "Ecosystems of Science for Policy" fort. Im März 2021 findet "Science for policymaking in regions and cities" statt. Eine Anmeldung ist bereits möglich, auch wenn das Datum noch nicht feststeht. Während des Anmeldeverfahrens kann auch ein Bedarf für weitere zielgruppenorientierte oder länderspezifische Workshops angemeldet werden.

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    Beteiligungsmöglichkeiten bei der Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“

    Das neue Europäische Bauhaus (New European Bauhaus) ist eine aktuelle Initiative der europäischen Kommission. Mit Hilfe von Kunst, Kultur, sozialer Inklusion, Wissenschaft und Technologie soll erkundet werden, wie unsere Lebensweise nachhaltiger werden kann. Neue Lösungen sollen in einem partizipativen, offenen Verfahren erarbeitet werden. Ziel dieser Initiative der Europäischen Kommission unter Federführung der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam innovative Lösungen für ein nachhaltigeres Zusammenleben bei verbesserter Lebensqualität zu finden. Die ökologischen und digitalen Herausforderungen unserer Zeit werden so in Chancen auf ein besseres Leben umgedeutet.

    Entsprechend gibt es viele Beteiligungsmöglichkeiten: In der ersten Phase (Oktober 2020 – Sommer 2021) geht es um das Sammeln von Ideen und darum, ein gemeinsames Verständnis zu erzielen, was erreicht werden sollen. Auf dieser Grundlage wird eine Aufforderung zur Einreichung von Projektideen formuliert. Damit werden Pilotprojekte in den Mitgliedstaaten initiiert und finanziell unterstützt.

    Ab September 2021 beginnt die Einrichtung der Bauhausprojekte. In dieser zweiten Phase werden die guten Ideen, die erarbeitet wurden, bekannt gemacht. Mittels Vernetzung und Wissensaustausch werden zu den Ideen passende reproduzierbare Methoden, Lösungen und Prototypen erarbeitet.

    Ab 2023, in der dritten Phase, geht es darum, die erarbeiteten Lösungskonzepte für attraktive, nachhaltige und inklusive Lebensweisen in die breite Öffentlichkeit zu tragen und in der Praxis umzusetzen.

    Die Initiative im Überblick
    Mitmachen
    Informationsveranstaltungen des JRC

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    Online-Konferenz des JRC: “What future for European robotics?”

    Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU (JRC) organisiert vom 27.-28. Januar 2021 jeweils von 15-18:00 Uhr einen hochrangige Konferenz „What future for European robotics?“. Ziel der Veranstaltung ist es zu bilanzieren, wie weit Europa bei der Erforschung von Möglichkeiten der Robotik and ihrer Anwendung bereits ist. Zu den hochrangigen Teilnehmenden gehört Forschungskommissarin Mariya Gabriel und Dr. Bernd Liepert, Präsident von euRobotics. Zum abschließenden Runden Tisch am 29. Januar von 15-16:00 Uhr wird Kommissions-Vizepräsident Maroš Šefčovič eine Rede halten.

    Eine ausführliche Agenda mit allen Speakern findet sich auf der Registrierungswebseite.

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    Das JRC öffnet die Pforten zu seinem Nanotechnologie-Labor

    Noch bis 8. Januar 2021 können interessierte Einrichtungen einen Zugang zum JRC-Nanotechnologie-Labor in Ispra, Italien beantragen. Informationen zum Antragsverfahren, den Begutachtungskriterien und natürlich zu den wissenschaftlichen Möglichkeiten, die das Labor bietet, finden sich hier.

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    Workshop-Reihe des JRC zu "Science for Policy"

    "Science for Policy" versteht Wissenschaft als Voraussetzung und als Folge der Politik und schlägt damit eine Brücke zwischen zwei verschiedene Welten. Während die Politik für sich in Anspruch nimmt, Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu fällen, ist es ein ureigenes Interesse der Wissenschaft, Forschungsergebnisse für die Politik sichtbar zu machen. Hieraus entsteht ein spannungsreiches Wechselspiel, da beide Seiten mitunter schwer erfüllbare Ansprüche aneinander formulieren.

    Beginnend im September 2020 und noch bis Juni 2021 plant das JRC eine umfassende Science-for-Policy-Workshopreihe, die die Wichtigkeit von unabhängiger und belastbarer wissenschaftlicher Politikberatung unterstreicht und erfolgversprechende Strategien für unterschiedliche Arten von Akteuren aufzeigt. Angeboten werden zwei verschiedene Workshopreihen. Diese richten sich zum einen an bestimmte Akteure, die ihre wissenschaftliche Forschung in politische Entscheidungsprozesse einspeisen oder dies zukünftig verstärkt tun wollen. Darunter sind zielgruppenspezifische Angebote, beispielsweise für Universitäten, Kommunen und Regulierungsbehörden. Andererseits gibt es auch Angebote, die vom Adressaten her gedacht werden und Strategien für die Ansprache von Parlamentariern, Städten oder mit starker Bürgerbeteiligung bieten.

    Außerdem bietet das JRC Workshops zu bestimmten nationalen wissenschaftlichen Ökosystemen und ihren Verbindungen in die Politik an. Der Bedarf für die länderspezifischen Workshops wird unter anderem über einen relativ umfangreichen Fragebogen ermittelt, der im Rahmen der Anmeldung ausgefüllt werden muss.

    Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) nimmt für sich in Anspruch, die europäische Kommission unabhängig und wissenschaftlich fundiert bei politischen Entscheidungen von größter Tragweite für die gesamte Europäische Union zu beraten. Bezogen auf die europäische Ebene ist das JRC damit einer der wichtigsten Akteure in diesem Feld.

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    Das JRC öffnet seine Pforten

    Gute Forschung braucht gute Forschungsinfrastrukturen. Das JRC öffnet daher seine Pforten und gewährt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der EU, der Schweiz und der Ukraine offenen Zugang zu einem Teil seiner Labore und Forschungseinrichtungen. Dazu müssen sich Interessierte auf eine der insgesamt elf aktuell geöffneten Ausschreibungen bewerben.  Achtung, es gibt unterschiedliche Fristen für die Anlagen in Karlsruhe (30.09.2020) sowie Petten und Geel (15.10.2020).

    Weitere Informationen

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    Mehr Sichtbarkeit für die Arbeit des JRC

    Welche Schäden richten Waldbrände an und welche Regionen Europas litten dieses Frühjahr am heftigsten unter anhaltender Trockenheit? Diese und weitere Daten erhebt die Gemeinsame Forschungsstelle der EU (JRC) und stellt sie auch nationalen Behörden zur Verfügung. Mit dem neuen "Science Flash For You" stellt das JRC für die individuellen EU-Mitgliedstaaten relevante Informationen in Landessprache zusammen, die zeigen, welchen Mehrwert die Arbeit des JRC für jede Bürgerin und jeden Bürger hat, und macht so seine Arbeit sichtbarer.

    "Science Flash For You" abonnieren

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    Jahresbericht 2019

    Das JRC hat seinen Jahresbericht für 2019 veröffentlicht. Dieser zeigt: Das JRC ist eine exzellente Forschungseinrichtung. Seine Hauptaufgabe besteht aber in der Unterstützung der Kommissionsdienststellen mit Material für fachlich fundierte Entscheidungen. Dabei geht es um das übergeordnete Ziel, die EU wettbewerbsfähiger, nachhaltiger, gerechter und einflussreicher zu machen. Dies geschah unter anderem durch die Veröffentlichung einer Serie von "Facts4EUFuture Reports", mit Foresight-Analysen (beispielsweise "The Future of Government 2030"+) und allgemein durch die Bereitstellung von Anlysen, Daten und Modellrechnungen.

    Weitere Informationen
    Annual Report 2019

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    Living Labs Ausschreibung der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC)

    Living labs stehen für einen neuen Weg nutzerzentrierte Umgebungen einzurichten, die Innovation, Zusammenarbeit und die Gründung von Start-ups unterstützen. Das JRC hat nun einen Aufruf für die Einrichtung von solchen Living labs in Ispra, Italien und in Petten, Niederlande gestartet.

    In Ispra geht es um Lösungen für die Mobilität der Zukunft wie neue Lösungen für den Lieferverkehr, Sharing-Modelle, Automatisierung im Verkehr und sauberen Verkehr. In Petten geht es um smart-city Technologien und Instrumente für Energiemanagement, Internet-of-Things-Anwendungen und –Systeme und anderes.

    Das JRC bietet hochmoderne Laboratorien und unterstützt die wissenschaftliche Arbeit. Beratung gibt es auch in Hinsicht auf die wirtschaftliche Verwertung. Bewerbungen sind noch bis 31. Dezember 2020 möglich. Zielgruppe sind öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

    Mehr Informationen und den Zugang zum Ausschreibungsformular

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    Solidarität mit Europa

    In der aktuellen Krisensituation erleben Wissenschaft und Forschung eine Sternstunde. Auch die Gemeinsame Forschungsstelle der EU (JRC) ist jetzt in besonderer Weise als Beratungsinstanz für die Politik gefragt. Datenanalyse, datengestützte Vorausschau und Antworten darauf, wie der Weg aus der Krise gelingen kann, sind jetzt gefragter denn je.

    Das JRC hilft aber auch ganz konkret Laboren und politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in ganz Europa beim Umgang mit der Krise. So wurden neue Kontrollmaterialen für Coronatests entwickelt, ein Krankenhausbetten-Indikator gibt frühzeitig Hinweise, wo das Alter der Bevölkerung und die Zahl der intensivmedizinischen Kapazitäten negativ korrelieren und Medienanalysen liefern Hinweise auf Fake News.

    Über diese und weitere Anstrengungen des JRC in der Corona-Krise informiert die neue Internetseite "Solidarity with Europe – JRC science to tackle the coronavirus crisis" des JRC.

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    Mit dem JRC kooperieren und gemeinsam Promovierende ausbilden

    Hochschulen mit Promotionsrecht und Universitäten können sich seit dem 3. Februar 2020 erneut für das JRC-Kooperationsprogramm "Collaborative Doctoral Partnerships" bewerben, um im Anschluss mit dem JRC eine intensive, strategische Zusammenarbeit in der Ausbildung von Promovierenden einzugehen. Die teilnehmenden Einrichtungen und der wissenschaftliche Nachwuchs profitieren von der besonderen Rolle des JRC an der Schnittstelle zwischen erstklassiger Wissenschaft und Politik. Das JRC erhofft sich von der Maßnahme eine stärkere Kooperation und Vernetzung mit den europäischen Hochschulen. Die Ausbildungsinhalte sollen gemeinsam erarbeitet werden und an den beiden Partnereinrichtungen vermittelt werden. Dabei übernimmt das JRC auch die Kosten für die Forschungsaufenthalte der Promovierenden in seinen Instituten.

    Der Aufruf zur Interessensbekundung für die Collaborative Doctoral Partnerships ist bis zum 15. Mai 2020  geöffnet. Diese Frist wurde Ende April aufgrund der aktuellen COVID-19-Krise in Europa verlängert. Das JRC schreibt Kooperationen in den folgenden Themenfeldern aus:

    1. Digital Governance   
    2. Smart, connected and clean mobility   
    3. EU Energy Transition   
    4. Development of methods to monitor progresses, design transformations and identify solutions to achieve SDGs   
    5. Secure and sustainable supply of raw materials for strategic value chains   
    6. Artificial intelligence for earth observation   
    7. Graphic causal models for hybrid threats   
    8. Resilience of built infrastructure to natural and man-made hazards   
    9. Health promotion and prevention of non-communicable diseases (NCDs)   
    10. Non-power nuclear and radiological technologies to achieve the SDGs 2030 Agenda   
    11. Synergies of qualitative and quantitative methods for anticipation activities   
    12. Behavioural insights applied to policy-making   
    13. Robustness in complex data analysis and statistical modelling 

    Der aktuelle Aufruf knüpft an einen ähnlichen Aufruf aus dem Jahr 2016 an. Daher existieren bereits Vereinbarungen, etwa mit der Universität Utrecht, der ETH Zürich oder der Katholischen Universität Leuven. Fragen zum Programm können Sie gern an uns oder an an jrc-cdp@ec.europa.eu senden.

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    Neue Stadtkonzepte mit dem JRC erproben

    Noch bis 31. Dezember 2020 läuft ein Interessensbekundungsverfahren der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC). Dabei geht es um den Aufbau gemeinsamer "Living Labs" in Ispra (Italien) oder Petten (Niederlande) zur Erforschung und Erprobung neuer, intelligenter Stadtkonzepte (Smart City Solutions).

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    Stellenausschreibungen der JRC

    Die Gemeinsame Forschungsstelle (Joint Research Centre - JRC)  hat 11 Stellen für wissenschaftliches Personal in Explorations-Forschungsprojekten ausgeschrieben. Bewerbungen werden noch bis zum 17. Mai 2019 entgegengenommen.

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    Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission erweitert Zugang zu ihren Forschungseinrichtungen

    Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC), der wissenschaftliche Dienst der Europäischen Kommission, öffnet weitere Anlagen für Forschende aus dem privaten und öffentlichen Sektor. Im Rahmen der Pilotphase können bereits JRC-Forschungsanlagen in Ispra (Italien) genutzt werden; inzwischen sind Ausschreibungen für den Zugang zu drei Anlagen in Geel (Belgien) geöffnet. Folgen sollen Anlagen in Karlsruhe und Petten (Niederlande).

    Die Gemeinsame Forschungsstelle JRC (Joint Research Centre) bietet Forschenden aus EU-Mitgliedstaaten, Kandidatenländern und assoziierten Ländern des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 Zugang zu ihren nichtnuklearen Einrichtungen. Kerntechnische Anlagen der JRC werden den EU-Mitgliedstaaten, den Kandidatenländern (zu den in der betreffenden Vereinbarung oder Entscheidung festgelegten Bedingungen) und den mit dem Euratom-Forschungsprogramm assoziierten Ländern offenstehen.

    Forschenden werden Möglichkeiten in folgenden Bereichen eröffnet:

    • nukleare Sicherheit (Euratom Einrichtungen);
    • Chemie;
    • Biowissenschaften / Lebenswissenschaften;
    • physikalische Wissenschaften;
    • IKT;
    • Foresight.

    Die Berechtigung zu einem sogenannten relevanzgetriebenen Zugang (relevance-driven access) hängt ausschließlich von der wissenschaftlichen und sozioökonomischen Relevanz auf europäischer Ebene ab. Es basiert auf einem Peer-Review-Auswahlverfahren nach einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen. Bei Projekten, die in diesem Modus auf JRC-Einrichtungen zugreifen, werden nur die mit diesem Zugang verbundenen variablen Kosten berechnet. Die Kernforschungsinfrastrukturen der JRC können den Zugang kostenlos gewähren.

    Der relevanzgetriebene Zugang wird hauptsächlich Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie KMU, möglicherweise in Zusammenarbeit mit Industrie und privaten Organisationen, in Bereichen gewährt, die für die strategischen Prioritäten der JRC und für die europäische Normung, Integration und Kohäsion sowie für nachhaltiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit von Bedeutung sind.

    Weiterhin besteht die Möglichkeit eines sogenannten marktorientierten Zugangs (market-driven access). Dieser wird nach Zahlung einer Gebühr gewährt, die die vollen Zugangskosten der JRC deckt, und richtet sich hauptsächlich an die Industrie.

    Aktuelle Informationen insbesondere zum Stand der Ausschreibungen sind der Webseite Open access to JRC Research Infrastructures der Europäischen Kommission zu entnehmen.