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Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

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    Neue nationale Roadmap für Forschungsinfrastrukturen veröffentlicht

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 13. September 2019 die neue nationale Roadmap für Forschungsinfrastrukturen vorgelegt. Insgesamt werden jeweils über 50 Millionen Euro in Vorhaben investiert, die im Rahmen der Roadmap umgesetzt werden sollen. Die ausgewählten Vorhaben werden zur Lösung zukunftsrelevanter und gesellschaftlich wichtiger Fragestellungen in der Klimaforschung, der Medizin und der Materialforschung beitragen.

    • ACTRIS-D, Forschungsinfrastruktur für atmosphärische Aerosole, Wolken und Spurengase. Diese Forschungsinfrastruktur ist Teil der europäischen Infrastruktur ACTRIS, die ein Projekt auf der ESFRI Roadmap ist. Der deutsche Teil ACTRIS-D wird vom Leibnitz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig koordiniert.
    • ER-C 2.0, Ernst-Ruska-Centrum 2.0, Kompetenzzentrum für höchstauflösende Elektronenmikroskopie am Standort Jülich.
    • LPI, Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung am Standort Jena.

    Pressemitteilung des BMBF

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    Start des Verfahrens für die ESFRI Roadmap 2021

    Das Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) hat am 25. September 2019 das Verfahren für die Roadmap 2021 offiziell eröffnet. Der Prozess läuft über zwei Jahre und führt zu einer Aktualisierung der ESFRI Roadmap europäischer Forschungsinfrastrukturen im Jahr 2021.

    Die europäische ESFRI Roadmap ist weltweit einzigartig und unterstützt die einzelnen Mitgliedstaaten und assoziierten Länder in deren Entscheidungsfindung bezüglich Investitionen in neue oder Upgrades bestehender Forschungsinfrastrukturen von paneuropäischer Relevanz. Im Fokus des neuen Updates der ESFRI Roadmap stehen zunehmend die Clusterbildung von Forschungsinfrastrukturen, das heißt ihre horizontalen Verknüpfungen und die Umsetzung des Open-Science-Konzepts. Die Roadmap wird sich wachsenden sozialen und globalen Herausforderungen stellen und die Ziele nachhaltiger Entwicklung unterstützen.

    Bei Fragen kontaktieren Sie bitte das Unterstützungsprojekt ESFRI oder die Nationale Kontaktstelle Forschungsinfrastrukturen.

    ESFRI-Seite zur Roadmap 2021
    #ESFRIRoadmap2021

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    Aufruf der Europäischen Kommission zur Besetzung der "Mission Boards"

    Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Kandidatur für "Mission Boards" veröffentlicht. Diese sollen die Kommission bei der Identifizierung und Durchführung von sogenannten Missionen in Horizont Europa, dem nächsten Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, beraten. In den Missionen wird die Forschung zu fünf Schwerpunktthemen ergebnisorientiert gebündelt:

    • Anpassung an den Klimawandel, einschließlich gesellschaftlicher Transformation;
    • Krebs;
    • Gesunde Ozeane und natürliche Gewässer;
    • Klimaneutrale und intelligente Städte;
    • Intakte Böden für nachhaltige Ernährung.

    Zu jedem Schwerpunktthema wird es ein Mission Board geben.

    Diese Aufforderung richtet sich auch an Expertinnen und Experten aus dem Bereich Forschungsinfrastrukturen. Die Bewerbung ist online noch bis zum 11. Juni 2019 möglich.

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    Deutsche Beteiligung am allerersten fotografischen Nachweis eines schwarzen Lochs

    Am 10. April 2019 wurde der weltweit erste fotografische Nachweis eines schwarzen Lochs, umgeben von einer leuchtenden Gaswolke, veröffentlicht. Beteiligt waren auch deutsche Forschende sowie Technikerinnen und Techniker aus den internationalen Forschungsprojekten RadioNet und BlackHoleCam. Möglich wurde dieser bahnbrechende Erfolg durch die Entwicklung und den Ausbau einer umfassenden Teleskopinfrastruktur im Rahmen der internationalen Forschungskooperation Event Horizon Telescope (EHT), die von der EU mit mehreren Millionen Euro gefördert wurde.

    Link zum Bild
    Weitere Informationen
    Weitere Informationen zu RadioNet

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    Vorläufige Einigung auf wesentliche Inhalte in Horizont Europa

    Mit der partiellen Einigung des Rates zum Spezifischen Programm am 15. April 2019 und der Annahme der vorläufigen Einigungen durch das Europäische Parlament am 17. April 2019 wurden die wesentlichen Ziele und Inhalte von Horizont Europa festgelegt.

    Diese politische Einigung enthält unter anderem Bestimmungen über Forschungstätigkeiten in den Clustern, Bereiche für mögliche Missionen und institutionelle europäische Partnerschaften, Informationen zur Umsetzung des strategischen Planungsprozesses und die Einrichtung des Europäischen Innovationsrats (EIC).

    Ausgeklammert von dieser Einigung wurde insbesondere das Budget des Rahmenprogramms. Das Budget kann erst festgelegt werden, wenn der Mehrjährige Finanzrahmen für den Zeitraum 2021 bis 2027 beschlossen ist.

    Die Wiederaufnahme der Verhandlungen zu Horizont Europa, auf Basis des jetzt gefundenen Kompromisses, wird im Herbst 2019 mit dem neu gewählten Europäischen Parlament erwartet.

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    Start eines neuen digitalen Portals, um den Erfolg von Forschung und Innovation zu beschleunigen

    Das von der EU geförderte Projekt eInfraCentral hat die erste Version einer Webplattform für Wissenschaft und Forschung gestartet. Damit wird ein zentraler Eingangspunkt bereitgestellt, durch den wissenschaftliche Gemeinschaften eine Vielzahl von Diensten der e-Infrastrukturen suchen, nutzen und vergleichen können. Das Portal wurde entworfen, um das Leben für Forschende einfacher zu machen, Partnerschaften über Disziplinen und Länder hinweg anzuregen und europäische Exzellenz zu fördern.

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    Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 27. Oktober 2017 das Arbeitsprogramm 2018-2020 von Horizont 2020, Programmteil "European research infrastructures (including e-Infrastructures)" veröffentlicht.
    Während die Ausschreibungsthemen für die Jahre 2018-2019 detailliert beschrieben sind (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), gibt es für 2020 bislang nur eine Liste von Themen mit geplantem finanziellen Rahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausgeführt werden.

    Die ersten Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms sind ab Anfang Dezember 2017 geöffnet.

    Hier können Sie das Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen herunterladen.

    Entwürfe weiterer Arbeitsprogramme aus Horizont 2020 finden Sie hier.