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Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

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    Aufruf der Europäischen Kommission zur Besetzung der "Mission Boards"

    Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Kandidatur für "Mission Boards" veröffentlicht. Diese sollen die Kommission bei der Identifizierung und Durchführung von sogenannten Missionen in Horizont Europa, dem nächsten Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, beraten. In den Missionen wird die Forschung zu fünf Schwerpunktthemen ergebnisorientiert gebündelt:

    • Anpassung an den Klimawandel, einschließlich gesellschaftlicher Transformation;
    • Krebs;
    • Gesunde Ozeane und natürliche Gewässer;
    • Klimaneutrale und intelligente Städte;
    • Intakte Böden für nachhaltige Ernährung.

    Zu jedem Schwerpunktthema wird es ein Mission Board geben.

    Diese Aufforderung richtet sich auch an Expertinnen und Experten aus dem Bereich Forschungsinfrastrukturen. Die Bewerbung ist online noch bis zum 11. Juni 2019 möglich.

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    Öffentliche Befragung zur Evaluierung des Rahmenwerks zur regionalen Unterstützung 2014 - 2020

    Auch Investitionen in Forschungsinfrastrukturen könnnen unter das "Rahmenwerk zur regionalen Unterstützung 2014 - 2020" fallen. Interessierte aus dem Bereich der Finanzierung von Forschungsinfrastrukturen können daher an einer öffentlichen Befragung zu einer ex-post-Evaluierung des Rahmenwerks zur Regionalen Unterstützung 2014 - 2020 teilnehmen.

    Das Ziel der Befragung ist es, Meinungen der Beteiligten zur Anwendung des laufenden Rahmenwerks zu sammeln, um die geltenden Regeln zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern.

    Link zur Webseite der Europäischen Kommission zum Thema
    Link zum Fragebogen

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    Symposium zur strategischen Ausrichtung der Forschungsinfrastrukturen in "Horizont Europa"

    Am 14. Mai 2019 findet in Brüssel das dritte Symposium von RICH, dem EU-Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen für Forschungsinfrastrukturen, statt. Es wird um die strategische Ausrichtung der Forschungsinfrastrukturen für Horizont Europa und um den Übergang laufender Projekte in das neue EU-Rahmenprogramm gehen. Unter den Vortragenden werden unter anderem Jan Hrušák (ESFRI-Vorsitzender) und Philippe Froissard (Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung und Innovation) sein. Alle Interessierten mit Verbindungen zu Forschungseinrichtungen sind herzlich eingeladen.

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    Deutsche Beteiligung am allerersten fotografischen Nachweis eines schwarzen Lochs

    Am 10. April 2019 wurde der weltweit erste fotografische Nachweis eines schwarzen Lochs, umgeben von einer leuchtenden Gaswolke, veröffentlicht. Beteiligt waren auch deutsche Forschende sowie Technikerinnen und Techniker aus den internationalen Forschungsprojekten RadioNet und BlackHoleCam. Möglich wurde dieser bahnbrechende Erfolg durch die Entwicklung und den Ausbau einer umfassenden Teleskopinfrastruktur im Rahmen der internationalen Forschungskooperation Event Horizon Telescope (EHT), die von der EU mit mehreren Millionen Euro gefördert wurde.

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    Weitere Informationen
    Weitere Informationen zu RadioNet

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    Vorläufige Einigung auf wesentliche Inhalte in Horizont Europa

    Mit der partiellen Einigung des Rates zum Spezifischen Programm am 15. April 2019 und der Annahme der vorläufigen Einigungen durch das Europäische Parlament am 17. April 2019 wurden die wesentlichen Ziele und Inhalte von Horizont Europa festgelegt.

    Diese politische Einigung enthält unter anderem Bestimmungen über Forschungstätigkeiten in den Clustern, Bereiche für mögliche Missionen und institutionelle europäische Partnerschaften, Informationen zur Umsetzung des strategischen Planungsprozesses und die Einrichtung des Europäischen Innovationsrats (EIC).

    Ausgeklammert von dieser Einigung wurde insbesondere das Budget des Rahmenprogramms. Das Budget kann erst festgelegt werden, wenn der Mehrjährige Finanzrahmen für den Zeitraum 2021 bis 2027 beschlossen ist.

    Die Wiederaufnahme der Verhandlungen zu Horizont Europa, auf Basis des jetzt gefundenen Kompromisses, wird im Herbst 2019 mit dem neu gewählten Europäischen Parlament erwartet.

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    ESFRI – Neue Roadmap vorgestellt

    Das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) hat am 11. September 2018 seine neue Roadmap vorgestellt. Insgesamt wurden sechs neue Forschungsinfrastrukturen für die Themenbereiche Energie, Umwelt, Gesundheit und Ernährung sowie soziale und kulturelle Innovationen in die Roadmap aufgenommen, darunter eLTER, die Infrastruktur für Langzeit-Ökosystemforschung unter deutscher Koordinierung.

    Die aktuelle Roadmap 2018 enthält nun 18 ESFRI-Projekte.

    Seit der Erstauflage der ESFRI Roadmap 2006 wurden mittlerweile 37 ESFRI-Forschungsinfrastrukturen als sogenannte "Landmarks" evaluiert, d.h. Forschungsinfrastrukturen die sich bereits in der Umsetzung befinden.

    Darüber hinaus werden zwei Bereiche mit hohem strategischen Potential für die Entwicklung neuer Forschungsinfrastrukturen genannt: die Religionswissenschaften sowie Digitale Dienste für offene Gesellschaftswissenschaften.

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    Horizont Europa – Vorschlag zum nächsten EU Forschungsrahmenprogramm veröffentlicht

    Am 7. Juni 2018 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das neunte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation für die Jahre 2021 bis 2027 vorgelegt. Es trägt den Titel „Horizon Europe“ und wird mit rund 100 Milliarden Euro ausgestattet sein. Das Papier dient als Basis für den nun folgenden Verhandlungsprozess.

    Vorgeschlagen wird eine Drei-Säulen-Struktur, wobei jede Säule mit den anderen verbunden und durch unterstützende Aktivitäten ergänzt werden soll. Die Säulen werden mit „Open Science“, „Global Challenges and Industrial Competitiveness“ und „Open Innovation“ bezeichnet. Hinzu kommt ein Bereich zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums.

    Die Forschungsinfrastrukturen bilden gemeinsam mit den Marie- Skłodowska-Curie-Maßnahmen und dem Europäischen Forschungsrat die erste Säule „Open Science“. Das Budget für diese Säule soll insgesamt 25,8 Milliarden Euro betragen. Davon entfallen 2,4 Milliarden Euro auf die Forschungsinfrastrukturen. Damit ist das Budget für die Forschungsinfrastrukturen konstant geblieben.

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    Start eines neuen digitalen Portals, um den Erfolg von Forschung und Innovation zu beschleunigen

    Das von der EU geförderte Projekt eInfraCentral hat die erste Version einer Webplattform für Wissenschaft und Forschung gestartet. Damit wird ein zentraler Eingangspunkt bereitgestellt, durch den wissenschaftliche Gemeinschaften eine Vielzahl von Diensten der e-Infrastrukturen suchen, nutzen und vergleichen können. Das Portal wurde entworfen, um das Leben für Forschende einfacher zu machen, Partnerschaften über Disziplinen und Länder hinweg anzuregen und europäische Exzellenz zu fördern.

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    Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 27. Oktober 2017 das Arbeitsprogramm 2018-2020 von Horizont 2020, Programmteil "European research infrastructures (including e-Infrastructures)" veröffentlicht.
    Während die Ausschreibungsthemen für die Jahre 2018-2019 detailliert beschrieben sind (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), gibt es für 2020 bislang nur eine Liste von Themen mit geplantem finanziellen Rahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausgeführt werden.

    Die ersten Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms sind ab Anfang Dezember 2017 geöffnet.

    Hier können Sie das Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen herunterladen.

    Entwürfe weiterer Arbeitsprogramme aus Horizont 2020 finden Sie hier.