European Innovation Council (EIC)

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf.

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Im Europäischen Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) werden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Die Palette reicht von innovativer Technologieforschung über marktnahe Projektförderung bis hin zu Risikofinanzierungsinstrumenten. Der EIC soll ab 2021 Innovationen auf EU-Ebene gezielter unterstützen. Innovationen sollen so schneller auf den Markt gelangen und damit mehr Wachstum und Beschäftigung schaffen.

Bereits in der letzten Programmperiode von Horizont 2020 ab 2018 werden die wesentlichen Elemente des EIC in einer Pilotphase als EIC-Arbeitsprogramm getestet. Damit wird die Grundlage geschaffen für die EIC-"Dachmarke". Im Wesentlichen werden bereits etablierte Instrumente fortgeführt. Die Förderinstrumente sind zumeist themenoffen gehalten und bieten auch Raum für interdisziplinäre Ideen. Sie zielen auf marktschaffende Innovationen ab, die für radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle den Weg bereiten. Sie sollen neue Märkte mit großem Wachstumspotenzial in Europa und darüber hinaus eröffnen. Mit der Veröffentlichung des aktualisierten Arbeitsprogramms am 18. März 2019 wurde der EIC-Pilot erweitert. Der neue „Enhanced EIC Pilot“ richtet sich nun noch stärker auf das kommende neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation aus. Die wichtigsten Neuerungen sind der EIC Pathfinder und der EIC Accelerator. Im EIC Pathfinder findet sich FET Open wieder und zusätzlich einige Topics von FET Proactive. Der Accelerator umfasst das KMU-Instrument, das in der Phase 2 ab dem Sommer 2019 zusätzlich um eine Mischfinanzierung ergänzt werden kann.

Bestandteile des EIC in der Pilotphase sind:

Kleine und mittlere Unternehmen, die in FET Open, FET Proactive, im KMU-Instrument oder in Fast Track to Innovation gefördert werden, kommen zusätzlich zur Förderung in den Genuss der Coaching- und Mentoring-Aktivitäten im EIC.