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    Erfolgsquote bei FET Open übersteigt 13 Prozent

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Open-Ausschreibung mit dem Stichtag 24. Januar 2019 liegen vor. Mit 53 geförderten von 400 evaluierten Projekten liegt die Erfolgsquote dieser FET-Open-Ausschreibung bei 13,3 Prozent. Fünf Projekte werden aus Deutschland koordiniert und 45 deutsche Partnereinrichtungen beteiligen sich an den erfolgreichen Projekten. Insgesamt werden in dieser Runde über 163 Millionen Euro vergeben - rund 21,37 Millionen Euro davon an deutsche Partnereinrichtungen.

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    Webinar zum FET Innovation Launchpad

    Die Nationale Kontaktstelle FET bietet am 11. Juli 2019 ab 10 Uhr ein Webinar zur Antragstellung für das FET Innovation Launchpad an. Die Einreichungsfristen für die nächsten Ausschreibungen sind der 18. September 2019 und der 13. Mai 2020.
     
    Das ca. 45 Minuten lange Webinar bietet eine Einführung in die Zielsetzung des Instrumentes und gibt detaillierte Hinweise zu Antragstellung und Evaluierung. Allgemeine Informationen zum FET Innovation Launchpad finden sich außerdem auf unserer Webseite.
     
    Die Anmeldung ist hier möglich.

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    Entwurf des FET Arbeitsprogramms veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat heute einen Entwurf des Summer-Updates vom FET Arbeitsprogramm veröffentlicht. Dieser Entwurf enthält Informationen zu allen 2020er Topics. Neu sind drei FET Proactive Topics in den Bereichen Lebenswissenschaften, neue Interaktionstechnologien, Nanometrologie, Umwelt und Neuromorphic Computing. Auch im Flagship zu Quantentechnologien sind neue Topics ausgeschrieben.
     
    Den Entwurf des FET Arbeitsprogramms können Sie hier herunterladen.

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    Aktualisierung des EIC Arbeitsprogramms veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 3. Juni eine Aktualisierung des EIC Arbeitsprogramms 2018 - 2020 veröffentlicht. Die derzeit nur in der Entwurf-Fassung vorliegende, aktuellste Version des EIC AP finden Sie hier. Die wichtigsten Änderungen in der vorliegenden Version des AP sind die Bewilligung von zusätzlichen 45,5 Mio. € für die Bekämpfung des Klimawandels in den Topics FETPROACT-EIC-05-2019 and FETPROACT-EIC-06-2019 und die Verschiebung der Deadline auf den 8. Oktober 2019. Detaillierte Informationen zu den Änderungen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission.

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    EuroHPC wählt acht Standorte für europäische Supercomputer aus

    Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2019 die Ergebnisse des Auswahlprozesses für die Standorte der acht europäischen Supercomputer bekanntgegeben. Diese werden in Sofia (Bulgarien), Ostrau (Tschechische Republik), Kajaani (Finnland), Bologna (Italien), Bissen (Luxemburg), Minho (Portugal), Maribor (Slowenien) und Barcelona (Spanien) stehen. Das Gesamtbudget für die Betreiberkonsortien dieser Zentren liegt bei 840 Mio. €. EuroHPC plant gemeinsam mit den ausgewählten Standorten die Anschaffung von acht Hochleistungsrechnern: drei Vor-Exa-Supercomputer (mit mehr als 150 Petaflops), die nach derzeitigem Stand zu den fünf leistungsstärksten Rechnern der Welt gehören werden und fünf Peta-Supercomputer (mit mindestens 4 Petaflops).
     
    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung oder auf der Webseite von EuroHPC.

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    Erfolgsgeschichte(n) FET

    Während die Wissenschaftler des Graphen Flagship die Anwendungsmöglichkeiten des namensgebenden Materials testen, um Anwendungsmöglichkeiten im Weltraum zu finden, lassen andere Forscher sich in einem FET-Projekt aus dem 7. FRP vom Oktopus dazu inspirieren, um den ersten weichen Roboter aus Silikon herzustellen.
     
    Erfolgreiche FET-Projekte gibt es in einer unglaublichen thematischen Vielfalt. Sie helfen Machbarkeitsgrenzen zu verschieben und Lösungen für die Probleme von morgen zu finden.
     
    Zwei kürzlich veröffentlichte Beispiele gibt es hier:
    Graphen in Space
    Oktopus-Roboter

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    Modulare Webinarreihe der NKS FET "Der Weg zum Erfolg im EIC Pathfinder: FET Open und FET Proactive": Registrierung geöffnet

    Die Webinare finden am 21., 23. und 28. Mai sowie am 4. und 6. Juni 2019, immer um 12 Uhr, statt.

    Die einzelnen Module bestehen jeweils aus einem halbstündigen Vortrag und bieten anschließend die Gelegenheit, mit der NKS zu chatten. Zielgruppe sind sowohl Erstantragstellende als auch Wiedereinreichende, die sich eine Vertiefung zu einem bestimmten Themenfeld wünschen

    Die Module im Überblick:

    1. 21.05.2019: Was ist ein FET Projekt?
    2. 23.05.2019: Die neuen Themen in FET Proactive
    3. 28.05.2019: Kapitel 1 des Antrags: Excellence
    4. 04.06.2019: Kapitel 2 des Antrags: Impact
    5. 06.06.2019: Kapitel 3 des Antrags: Implementation

    Die Anmeldung erfolgt entweder für einzelne Themen oder für die gesamte Webinarreihe.

    Weitere Informationen und Registrierung

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    Erstes Treffen des EuroHPC JU

    Am 6. November 2018 fand das erste Treffen des EuroHPC Governing Board in Luxemburg statt. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und der 25 teilnehmenden europäischen Länder haben sich dazu verpflichtet, europäische und nationale Fördermittel in einem gemeinsamen Unternehmen (Joint Undertaking, JU) zu bündeln, um Exa-Supercomputer in Europa zu entwickeln. Anfang 2019 werden die ersten Investitionsentscheidungen über die Beschaffung von Peta- und Vor-Exa-Rechnern getroffen, die in den Mitgliedstaaten des JU angesiedelt sein werden.

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    Kick-off-Event Quantum Technologies Flagship

    Am 29. Oktober 2018 fand das Kick-off-Event des Quanten-Flagships in Wien statt. Eines der erklärten Ziele ist die Erschaffung eines "Quantenwebs" in welchem Quantencomputer, -simulatoren und -sensoren durch Quantenkommunikationsnetzwerke miteinander verwoben sind. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die 20 ersten Projekte aus den Bereichen Quantenkommunikation, Quantencomputing, Quantensimulation, Quantenmesstechnik und Quantensensorik vorgestellt, die in den kommenden drei Jahren mit 132 Millionen Euro gefördert werden. Weitere Projekte sollen in den nächsten Jahren folgen. Gefördert werden sowohl Grundlagenforschungsprojekte als auch anwendungsorientierte und marktnahe Vorhaben.

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    FET-Programmteil bei IKT-Konferenz "Imagine Digital – Connect Europe" am 4. Dezember 2018

    Im Rahmen der IKT-Konferenz "Imagine Digital – Connect Europe" wird es einen Programmteil zu den künftigen und neu entstehenden Technologien geben. Ausgehend von einem Rückblick auf bisherige Erfolge wird dieses Symposium die Entwicklung digitaler Technologien zum Fokus haben, von denen erwartet wird, dass sie Fortschritte für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bringen und neue Investitionsmöglichkeiten schaffen werden.

    Informationen zum FET-Konferenzteil und weitere Hinweise zur Konferenz finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.

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    Broschüre "FET Open in 2014-2017: State of play" veröffentlicht

    Die Broschüre beinhaltet Analysen und Informationen zu den Ergebnissen der FET Open Research und Innovation Actions zu den Themen Länder-und Organisationsbeteiligungen, Förderquoten nach wissenschaftlichen Bereichen, Interdisziplinarität der Forschungsprojekte, Wiedereinreichungsquoten und zu innovationsbezogenen Aspekten.

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    Ergebnisse des Workshops zur Zukunft der Batterienforschung

    Im Zuge der INDTech-Konferenz fand am 29. Oktober 2018 der Workshop "The Future of Batteries - preparing a European initiative on future battery technologies" statt. Ziel des Workshops war es, Forschung und Industrie in die Vorbereitung einer Flagship-Initiative für zukünftige Batterietechnologien einzubeziehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde über den Stand der Dinge bei der Vorbereitung dieser Initiative informiert und zu einem Dialog über die technologischen Prioritäten bei der Entwicklung zukünftiger Batterien aufgerufen.

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    QuantERA Call 2019

    Das QuantERA-Netzwek hat seinen zweiten Call veröffentlicht. Die Themen der Ausschreibung sind "Quantum communication", "Quantum simulation", "Quantum computation", "Quantum information sciences" und "Quantum metrology sensing and imaging". Das Antragsverfahren ist einstufig und es müssen sich mindestens drei Partner aus drei teilnehmenden Ländern zusammenfinden. Anträge können bis zum 18. Februar 2019 eingereicht werden.

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    Expertenliste 2017 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat die Listen der Experten, die 2017 Anträge begutachtet haben, veröffentlicht.

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    Ausschreibung: Mitgliedschaft im Strategic Advisory Board des Quantum Technology Flagship

    Mitgliedsorganisationen aus Industrie, Forschung und Technik können sich nun für die Mitgliedschaft im Strategic Advisory Board des Quantum Technology Flagship bewerben. Insgesamt wird das Board aus neun Organisationen bestehen (sechs Organisationen aus der Industrie und drei aus Forschung und Technik) und von sechs unabhängigen Experten ergänzt werden. Die Mitglieder werden für eine Laufzeit von zwei Jahren ernannt.

    Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2018. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Internetseite der Europäischen Kommission.

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    Ergebnisse für FET Open RIA

    Die Evaluierungsergebnisse für FET Open RIA liegen vor: Von 374 eingereichten Anträgen wurden 356 Anträge evaluiert. Mit einer erfreulich hohen Erfolgsquote von 10,7 %  haben es 38 Anträge auf die Main List geschafft – darunter auch ein Projekt aus Deutschland. Insgesamt wurden zur Förderung 124,1 Mio. Euro bereitgestellt (rund 17,9 Mio. Euro werden voraussichtlich an deutsche Partner gehen).

    Die nächste Deadline für Antragseinreichungen für FET Open RIA ist am 24. Januar 2019. Das Budget für den Call beträgt nach derzeitigem Stand 160,65 Mio. Euro.

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    FET Flagship Battery 2030: Workshop zum Stand der Vorbereitung

    Am 29. Oktober 2018 findet in Wien ein Workshop zum Thema "The Future of Batteries" statt. Der Workshop wird von der Initiative "Battery 2030" mit Unterstützung der Europäischen Kommission organisiert und findet in Verbindung mit der Industrial Technologies Conference (INDTECH 2018, 29. - 31. Oktober 2018) statt. Ziel des Workshops ist es, den aktuellen Stand des FET Flagships zum Thema Batterie-Technologien zu präsentieren und mit Interessensvertreterinnen und -vertretern aus der Industrie ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl auf 70 Personen beschränkt.

    Weitere Informationen zur Registrierung und zur Zielsetzung liefert die Workshopbeschreibung.

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    Human-Brain-Projekt gewährt Zugang zu seinen Datenbanken

    Das FET-Flagship Human-Brain-Projekt (HBP) hat ein Gutscheinprogramm (Voucher-System) zur breiteren Nutzung seiner Dateninfrastrukturen aufgelegt. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht im HBP forschen. Die Ausschreibung ist geöffnet für akademische und nicht-akademische Organisationen, wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Pharmakonzerne. Die Plattform bietet Hilfsmittel und Unterstützung für Modellbildungen, Simulationen und Datenanalysen im Bereich Neurowissenschaften, Medizinforschung, Neuromorphe Rechenanwendungen und der Neurorobotik.
     
    Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der Seite des HBP. Bewerbungsfrist ist der 25. Oktober 2018.

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    Ergebnisse für FET Proactive (RIA und CSA)

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Proactive-Ausschreibungen vom 22. März 2018 liegen vor.

    Für FET-Proactive-Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA) standen 88 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber stehen 97 eingereichte Anträge, von denen 96 begutachtet wurden. Mit 15 Konsortien - davon eins aus Deutschland koordiniert - werden nun Vertragsverhandlungen geführt. Die Gesamterfolgsquote lag bei 15,6 Prozent. Insgesamt sind 16 deutsche Partner an Projekten beteiligt.

    Von den zwei eingereichten Anträgen der CSA-Maßnahmen wurde ein Projekt ausgewählt. Zwei der zwölf an dem Projekt beteiligten Partner kommen aus Deutschland.

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    Ausschreibung FETHPC-03-2019: International Cooperation on HPC

    Nach einer vorläufigen Verschiebung des Starttermins wurde die Ausschreibung, die ursprünglich am 26. Juli 2018 geöffnet werden sollte, aufgrund der Finanzkrise in Argentinien nun komplett gestrichen.

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    EuroHPC JU

    Alle Hürden für den Start des EuroHPC Joint Undertaking sind aus dem Weg geräumt. Das Arbeitsprogramm des EuroHPC JU (European High Performance Computing Joint Undertaking) wird in den kommenden Wochen verhandelt und die Verordnung zur Gründung des JU Ende September offiziell angenommen.

    Das Unternehmen wird in zwei Bereichen aktiv (Infrastruktur sowie Forschung und Innovation) und die Entwicklung von Vor-Exa- und Peta-Rechnern vorantreiben. Finanziert wird das JU zu großen Teil aus Horizont-2020-Mitteln. Für 2019 bis 2020 wird mit öffentlichen Zuwendungen von etwa eine Milliarde Euro gerechnet, welche sich zur Hälfte aus Kommissionsgeldern und zur anderen Hälfte aus Geldern der teilnehmenden Länder speisen wird. Zusätzlich sollen 420 Millionen Euro von privaten Partnern zur Verfügung gestellt werden.

    Weitere Informationen finden sich in einem Blog-Beitrag der Europäischen Kommission.

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    Offizieller Start des Quantum Flagship in Wien

    Vom 29. - 30. Oktober 2018 findet in Wien das Kick-Off des Quantum Flagship statt. Die breite Öffentlichkeit ist eingeladen, sich am Montag eine Kurzvorstellung aller Projekte der ersten Ausschreibungsrunde anzuhören. Außerdem präsentieren Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik die Vision hinter der Initiative und das Potenzial der Quantentechnologie. Am Dienstag folgen Arbeitstreffen. Die Agenda finden Sie unter qt.eu. Eine Anmeldung ist bis zum 25. September 2018 möglich; es wird keine Anmeldegebühr erhoben.
     

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    Künftige und neu entstehende Technologien in "Horizont Europa"

    Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2018 den Gesetzgebungsvorschlag für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, "Horizont Europa", (Laufzeit: 2021 - 2027) vorgelegt. Ein eigener Programmbereich zur Erforschung künftiger und neu entstehender Technologien – wie in Horizont 2020 – ist darin nicht mehr enthalten. Das heißt aber nicht, dass FET-Forschung in Horizont Europa keinen Platz finden wird. Der "Pathfinder for advanced research", eine der Aktivitäten des Europäischen Innovationsrats (EIC), kombiniert das KMU-Instrument Phase 1 mit Forschung im Geiste von FET Open. Riskante, bahnbrechende Projekte mit dem Potenzial radikal neue Technologien hervorzubringen, sollen zu marktschaffenden Innovationen führen. Im Unterschied zu FET Open ermöglicht der Pathfinder, die Förderung von Verbünden und von Einzelantragstellern. Zielgruppe sind neben innovativen KMU auch Universitäten und Forschungseinrichtungen.

    Die zum Zeitpunkt des Starts von Horizont Europa bereits bestehenden FET Flagships sollen außerdem als Missionen fortgeführt werden.

    Die Verhandlungen mit dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament über das Gesetzgebungspaket laufen nun auf Hochtouren. Erfahrungsgemäß werden noch einige Änderungen in den Entwurf eingebracht. Noch ist also nichts entschieden. Vor dem Hintergrund gestiegener Budgets sollte vielmehr eine Antragstellung bei Horizont 2020 erwogen werden. Die Nationale Kontakstelle FET berät sie gern dazu.

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    Deutsche Wissenschaftler extrem erfolgreich beim Start des Quantum Flagship

    Im Wettbewerb um insgesamt 132 Millionen Euro für die Startphase des neuen FET Flagship zur Quantentechnologie verzeichnete die deutsche Quantenforschungsgemeinschaft einen großen Erfolg. Insgesamt wurden 140 Anträge begutachtet, von denen 20 gefördert werden. Von den 217 Partnern in erfolgreichen Konsortien stammen 55 aus Deutschland. Sechs Projekte wurden von deutschen Koordinatoren eingereicht.

    Die Anträge verteilen sich wie folgt: Auf die geplante CSA-Maßnahme hat sich nur ein Konsortium beworben. Dieses wurde positiv bewertet. Außerdem wurden 139 zulässige Anträge für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA) eingereicht. 19 wurden zur Förderung ausgewählt. Besonders groß war die Konkurrenz im Bereich der etwas kleiner konzipierten Grundlagenforschungsprojekte. Von den 91 eingereichten Vorschlägen wurden 7 ausgewählt. Die restlichen 12 Projekte verteilen sich auf die Themen a) Quantum Communication (4 geförderte Projekte), b) Quantum Computing System (2 Projekte), c) Quantum Simulation (2 Projekte) und d) Quantum Metrology and Sensing (4 Projekte). Die Erfolgsquote für den gesamten Call betrug 13,7 %.

    Mehr Informationen zum Quantum Flagship finden Sie auf den Webseiten der begleitenden Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahme https://qt.eu.

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    Europäische Kommission kündigt ein Flagship zur Batterie-Technologie an

    Die Europäische Kommission plant den Start eines neuen FET Flagships zum Thema Batterie-Technologien noch während der Laufzeit von Horizont 2020. Eine entsprechende Ankündigung findet sich im "Strategic Action Plan on Batteries", der gemeinsam mit einer Mitteilung "Europe on the Move" am 17. Mai 2018 veröffentlicht wurde. Die Vorbereitungen für das Flagship sollen noch 2018 beginnen. Die Notwendigkeit für solch ein langfristig angelegtes Großforschungsprojekt begründet sich aus der Bedeutung von Batterien für die Zukunftsfähigkeit des Verkehrs- und Energiesektors in Europa und für die Erreichung ehrgeiziger Klimaziele.

    Das Flagship bildet nur ein Puzzleteil eines umfassenden Maßnahmenpakets. Mehr Informationen zu den Aktivitäten im Bereich Batterietechnologie finden sich unter anderem auf den Seiten der 2017 in Leben gerufenen Battery Technology Alliance.

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    'Imagine Digital - Connect Europe' in Wien: Registrierung geöffnet

    Vom 4. bis zum 6. Dezember 2018 findet die diesjährigen IKT-Veranstaltung der Europäischen Kommission "Imagine Digital - Connect Europe" in Wien statt. Der Fokus des Events liegt auf der digitalen Transformation in Gesellschaft und Industrie. Im Rahmen der Veranstaltung wird es eine Konferenz, eine Ausstellung, Möglichkeiten zum Netzwerken und ein Innovation und Start-up Forum geben.

    Die Registrierung ist nun geöffnet.

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    FETFLAG-01-2018: Ergebnisse der 1. Stufe des Ausschreibungsverfahrens liegen vor

    Die Europäische Kommission hat am 18. Mai 2018 alle Antragstellenden im Call "FETFLAG-01-2018: Preparatory Actions for new FET Flagships" über die Ergebnisse der ersten Stufe des zweistufigen Antragsverfahrens informiert. Von den 32 eingereichten Projekten erfüllten 31 alle Fördervoraussetzungen und wurden begutachtet. 17 Projekte erreichten den Schwellenwert und sind bis 18. September 2018 zur Antragstellung in Stufe 2 eingeladen. Die 17 Konsortien verteilen sich relativ gleichmäßig auf die drei Themenfelder:

    • ICT and Connected Society: 6
    • Health and Life Sciences: 6
    • Energy, Environment and Climate Change: 5

    Aus den 17 eingereichten Ideen werden sechs – maximal zwei je Themenfeld - mit je einer Million Euro dabei unterstützt, ihre Forschungsvorhaben bis zur Flagship-Reife weiter zu entwickeln.

    Deutsche Einrichtungen haben sich insgesamt sehr stark an dem Call beteiligt. Acht der 17 bisher erfolgreichen Konsortien werden aus Deutschland koordiniert. Eine starke deutsche Beteiligung weisen aber auch alle anderen Konsortien auf. Das Netzwerk der NKS FET berät gern in Hinblick auf die weiteren Schritte der Antragstellung

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    Jahresbericht 2017 des Graphene Flagships

    Am 19. April 2018 wurde der Jahresbericht 2017 des Graphene Flagships veröffentlicht. Seit der Gründung 2013 hat das Flagship mittlerweile die Hälfte seiner zehnjährigen Reise zurückgelegt. Welche Fortschritte bei dem Versuch, Graphen aus den Laboren in die Fabriken zu bringen, erzielt wurden, können sie hier im Detail nachlesen.

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    Beteiligung an vergangenen Ausschreibungen

    Am 23. März 2018 wurde die Ausschreibung FETPROACT-01-2018: "FET Proactive: emerging paradigms and communities" geschlossen. Mit 88 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission den Aufbau von neuen Forschungsgemeinschaften. Dafür wurden 98 Anträge eingereicht, was die hohe Attraktivität des Programmbereichs belegt. Zwei Anträge wurden außerdem für die CSA-Maßnahme FETPROACT-02-2018: "Community building in Neuromorphic Computing Technologies" (CSA) eingereicht. Hier betrug das Budget 0,5 Millionen Euro.

    Bereits am 20. Februar 2018 war die Ausschreibung für Forschungs- und Innovationsvorhaben für den Aufbau eines FET Flagships zu Quantentechnologie geschlossen worden (FETFLAG-03-2018). Die deutsche Forschungscommunity hatte sehr großes Interesse an dieser Ausschreibung. Es sind 1 Antrag für die begleitende CSA-Maßnahme und 140 Anträge für Forschungs- und Innovationsvorhaben eingegangen. Insgesamt stehen 132 Millionen Euro für diese Ausschreibung zur Verfügung.

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    Broschüre des IPR Helpdesk zu Kommunikation, Verbreitung und Verwertung

    Das IPR Helpdesk hat eine Broschüre mit dem Titel "Making the Most of Your H2020 Project - Boosting the impact of your project through effective communication, dissemination and exploitation" veröffentlicht. Die Broschüre gibt hilfreiche Hinweise zum Verfassen des "Impact"-Teils von Horizont-2020-Projekten.

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    Veranstaltung zur Zukunft des FET-Programms

    Warum sollte man interdisziplinäre hochriskante Forschung zu disruptiven Technologien fördern? Dies war das Thema einer Veranstaltung des EFFECT-Projekts am 7. März 2018, die Mitglieder des Europäischen Parlaments mit Vertretern der Europäischen Kommission und namhaften Zukunftsforschern zusammengebracht hat. Dahinter stand die Frage nach dem Erfolg des FET-Programmbereichs und seiner zukünftigen Ausgestaltung. Bei der Veranstaltung wurden zwei Schlussfolgerungen gezogen:

    1. Das FET-Programm sollte mit seinen drei sich ergänzenden Förderlinien FET Open, FET Proactive und FET Flagships im 9. Forschungsrahmenprogramm fortgesetzt werden.
    2. FET braucht eine adäquate finanzielle Ausstattung und damit eine deutliche Budgeterhöhung, um seinen Ansprüchen und denen seiner exzellenten Forschungscommunity gerecht zu werden.

    Noch bis zum 31. Mai 2018 besteht die Möglichkeit, sich mit einem Forumsbeitrag zur Zukunft von FET zu Wort zu melden. FET zielt darauf, die Grenzen des Bekannten und des Machbaren zu verschieben, indem radikal neue Wege mit neuen Weggefährten beschritten werden.

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    Ergebnisse für FET Open RIA und FET Open Launchpad sind da

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Open-Ausschreibung vom 27. September 2017 liegen vor.

    Für FET Open RIA standen 84 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber steht eine Zahl von 400 eingereichten Anträgen, von denen 395 begutachtet wurden. Mit 27 Konsortien - davon 2 aus Deutschland koordiniert - werden nun Vertragsverhandlungen geführt. 4,6 Punkte mussten im Begutachtungsverfahren erzielt werden. Ähnlich wie bei der letzten Ausschreibung lag die Erfolgsquote bei 6,8 %.

    Besser sah die Rate bei den FET Launchpads aus: Von den 54 eingereichten Anträgen erfüllten 50 alle Voraussetzungen und wurden begutachtet; 19 Anträge können gefördert werden. Daraus ergibt sich eine Erfolgsquote von 38 %.

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    Zukunftsthema Batterieforschung

    In Europa läuft gerade eine intensive Debatte zur langfristigen Ausgestaltung der europäischen Batterieforschung. Einblicke in die laufenden Diskussionen bietet ein Workshop-Bericht zu diesem Thema, der kürzlich veröffentlicht wurde. Thomas Skordas, DG Connect, kommentiert die Entwicklungen außerdem in einem aktuellen Blog-Eintrag.

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    Schon gewusst?

    'Flag-ERA' ist das ERA-NET zur Begleitung der FET Flagships 'Graphene' und 'Human Brain Project'. Transnationale Calls ergänzend zu Themen der beiden FET Flagships werden regelmäßig ausgeschrieben. Die geförderten Projekte werden als Partnering Projects in die Flagships involviert. Eine weitere Aufgabe von Flag-ERA ist, die Mitgliedstaaten bei der Steuerung der Flagships einzubinden. Regelmäßig finden hierzu die Treffen des sogenannten 'Board of Funders' statt. Um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten, sind die Unterlagen dieser Treffen öffentlich zugänglich.

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    Videos vom ICT Proposers Day online

    In diesem Jahr gab es beim ICT Proposers Day zu allen FET-Programmbereichen Workshops. Diese wurden aufgezeichnet und nun auch veröffentlicht. Wer im kommenden Jahr eine Antragstellung plant, findet hier hilfreiche Hinweise zum Verfahren, zur Begutachtung und zu den programmspezifischen Anforderungen.

    Die Navigation zu den einzelnen Videos erfolgt über die Agenda.

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    FET zeigt Wirkung!

    Horizont 2020 misst der Wirksamkeit – dem Impact – geförderter Projekte auf das akademische, wirtschaftliche und soziale Umfeld höchste Wichtigkeit bei. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung und des Austrian Institute of Technology GmbH zeigt, dass insbesondere FET Open und FET Proactive eine sehr starke Wirksamkeit entfalten. Ausgewertet wurde unter anderem die Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Veröffentlichungen zitiert werden. Dies wurde als Beleg für die Qualität der Ergebnisse gewertet. Auch ein großer Neuigkeitswert konnte nachgewiesen werden. FET wirkt außerdem positiv auf die Biografien der beteiligten Forschenden: Die Möglichkeit, der eigenen wissenschaftlichen Neugier folgen zu können, beschrieben viele als Mehrwert von FET Open. Dass FET auch in die Wirtschaft hinein wirkt, belegt die hohe Zahl von 40 % Unternehmensbeteiligungen im Untersuchungszeitraum. In 25 % aller Projekte wurden Patente angemeldet und 12 % aller Projekte hatten eine oder mehrere Unternehmensausgründungen zur Folge. In ihren Schlussfolgerungen betonen die Wissenschaftler die Einzigartigkeit des FET-Programms und seinen besonderen Stellenwert in der europäischen Förderlandschaft.

    Die Studie ist Teil des EU-geförderten Projektes FET-TRACES.

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    Typisch FET Open: Mit Diamanten den Umweltschutz revolutionieren

    Was wäre, wenn wir aus klimaschädlichen CO2 neue organische Substanzen herstellen könnten? Die Chemikerin Anke Krüger forscht an der Universität Würzburg im Rahmen des FET-Open-Projekts DIACAT genau an dieser Frage. Mithilfe winziger Diamanten wollen die Wissenschaftler schaffen, was sonst nur der Natur gelingt: eine künstliche Fotosynthese, bei der aus CO2, Wasser und Sonnenlicht neue, unschädliche organische Substanzen entstehen.

    DIACAT steht für "Diamond materials for the photocatalytic conversion of CO2 to fine chemicals and fuels using visible light". Die Universität Würzburg ist Koordinator und erhält für ihre Arbeit im Verbundprojekt 615.000 Euro von der EU. Insgesamt wird das Projekt mit 3,9 Millionen Euro gefördert.

    Das Projekt steht stellvertretend für den hohen Anspruch, den FET-Open-Projekte erfüllen müssen. In einem interdisziplinären Konsortium werden die Grundlagen für eine völlig neue Technologie gelegt. Diese hat das Potenzial, den Klimaschutz zu revolutionieren. Damit ist DIACAT typisch FET Open.

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    Euro HPC: Europäische Initiative für mehr Supercomputer in Europa

    Die Europäische Kommission will noch 2018 ein neues Gemeinsames Unternehmen (Joint Undertaking, Maßnahme nach Artikel 187 des AEUV) EuroHPC JU verwirklichen. Dafür hat sie am 11. Januar 2018 dem Rat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt. Ziel ist, dass bis 2022/2023 Supercomputer mit einer Leistungsfähigkeit im Bereich bis 1018 Rechenoperationen pro Sekunde (exa-scale) für Nutzer aus Industrie und Forschung in Europa bereitstehen. Die Rechner sollen auf der Grundlage europäischer Technologien entstehen. Rund 1 Milliarde Euro sollen in den Bau mehrerer Computersysteme der neuen Hochleistungsklasse (HPC) als auch die Entwicklung von Anwendungen fließen. Rund 486 Millionen Euro bringt die EU auf, der Rest soll von den beteiligten Mitgliedstaaten kommen. Die Mittel werden über den aktuellen mehrjährigen Finanzrahmen unter anderem über Horizont 2020 (z. B. LEIT, FET Proactive) schon heute für High Performance Computing bereitgestellt.

    Der Initiative war die Unterzeichnung der EuroHPC-Erklärung durch zunächst sieben EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, vorangegangen. Später traten sechs weitere Länder bei. Neben diesen 13 Staaten und der Europäischen Kommission werden auch private Akteure dem Unternehmen beitreten. ETP4HPC und BDVA haben bereits Unterstützung signalisiert. Das Joint Undertaking soll von 2019 bis 2026 laufen.

    Ab 2019/2020 wird das EuroHPC bis der Ausschreibungen von Forschungs- und Innovationsmaßnahmen beginnen und gleichzeitig die Beschaffung von Hochleistungsrechnern im Pre-Exascale-Bereich vorantreiben.

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    Neue Gutachterlisten veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat die Namen aller Personen veröffentlicht, die 2016 an der Begutachtung von FET-Anträgen beteiligt waren. Insgesamt waren dies mehr als 900 Expertinnen und Experten. 88 hiervon besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit.

    Die Begutachtung von Anträgen ist eine hervorragende Vorbereitung darauf, einen eigenen Antrag zu stellen und sich mit anderen herausragenden wissenschaftlichen Persönlichkeiten zu vernetzen. Bei Interesse ist die Registrierung in einer Expertendatenbank der Europäischen Kommission erforderlich. Dort legt jede/r Interessierte ein Profil an. Sinnvolle Schlagworte erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die Berufung in eine Begutachtungskommission.

    Liste der Begutachtenden

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    Neues von Flag-ERA: Ausschreibungsergebnisse und Hilfe bei der Partnersuche

    FLAG-ERA hat am 20. Oktober 2017 die Ergebnisse seiner letzten transnationalen Ausschreibung (Frist: 11. Juli 2017) bekannt gegeben. Insgesamt werden 23 Projekte gefördert. Eines wird von einer deutschen Einrichtung koordiniert; an weiteren sieben Projekten ist Deutschland beteiligt.

    Einrichtungen, die sich für eine Partnerschaft mit dem Human Brain Project oder Graphene interessieren, bietet FLAG-ERA einen neuen Service. Die Suche nach passenden Partnern wird jetzt mit einem Partner-Such-Formular erleichtert. Hier können Projektideen präsentiert werden und potentielle Partner nach Projekten suchen.

    Ergebnis der Ausschreibung 2017

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    Abschlussbericht zum Quantentechnologie-Flagship veröffentlicht

    Der hochrangige Lenkungsausschuss zum Quantentechnologie-Flagship unter der Leitung des deutschen Quantenphysikers Jürgen Mlynek hat im September 2017 seinen Abschlussbericht vorgelegt. Die Experten legen damit ihre Vorschläge zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des Flagships vor. Sie fordern, dass sich die Steuerung des Flagships streng an den Prinzipien Exzellenz, Transparenz, Offenheit und Verbindung mit anderen bestehenden Programmen orientiert. Dazu unterbreiten sie konkrete Vorschläge für Gremien und deren Rollen sowie entsprechende Steuerungs- und Interaktionsmechanismen. Um dem Tranzparenzgebot zu genügen, wurde auch eine Liste mit Vorschlägen für Schlüsselindikatoren zur Leistungskontrolle vorgelegt.

    Die bereits im Februar veröffentlichte Strategische Forschungsagenda ist ebenfalls Teil des Berichts.

    Quantum Technologies FlagshipFinal Report des High-Level Steering Committee

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    Graphene-Flagship auf einem guten Weg

    Im September 2017 veröffentlichte die EU-Kommission eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer Überprüfung der Arbeit am Graphene-Flagship. Vierzehn ausgewiesene Experten prüften zwei Monate lang die erzielten Fortschritte und zogen eine positive Bilanz. Im überprüften Zeitraum (April 2016 bis März 2017) wurden entscheidende Schritte gemacht, um Graphen als Material aus den Labors in industrielle Anwendungen zu bringen. Zu den Erfolgen zählen neue Sensoren für medizinische Anwendungen und die Automobilbranche, ein regelbares Sieb aus einer Graphene-Oxid-Membran zur Wasserentsalzung und ein graphenbasiertes Elektrodenmaterial, das bald in Batterien eingesetzt werden könnte.

    Insgesamt wurden fünf Anwendungen patentiert, 37 weitere Anträge wurden eingereicht. Zu den kommenden Herausforderungen zählt vor allem die Integration der neuen Partner im Graphene-Flagship.

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    Veröffentlichung Zwischenevaluierung FET Flagships

    Drei Jahre nach dem Start der operationalen Phase der FET Flagships "Human Brain" und "Graphene" unter Horizont 2020 hat die Europäische Kommission den Zwischenbericht des hochrangigen Panels zur Evaluierung der FET Flagships veröffentlicht. Ziel des Berichtes ist es, die strategische Relevanz des Flagship-Instrumentes zu analysieren und Empfehlungen zur verbesserten Implementierung  auszusprechen. Deutscher Vertreter im Panel ist Matthias Kleiner, Leibniz-Gemeinschaft. Die Ergebnisse der Evaluierung sollen sowohl in die laufenden Flagships einfließen als auch in die Entstehung neuer Flagships, wie dem Flagship zur Quantentechnologie.

    Der Bericht bestätigt die hohe Relevanz der FET-Flagships für den europäischen Forschungs- und Innovationsraum und ihr großes Potenzial für innovative Forschung. Jedoch sehen die Experten noch Verbesserungsbedarf:

    • Die Flagships sollten besser von anderen Forschungsinstrumenten abgegrenzt werden können. Hierbei könnte die Anwendung der "Technology Readiness Level" (TRL) hilfreich sein.
    • Ein längerer Förderzyklus sollte implementiert werden, um die Flexibilität des Instruments zu verbessern.
    • Strategische Beiräte sollten in allen Flagships installiert werden, um die Einbettung in einen globalen Kontext zu gewährleisten.
    • Ein höherer Grad an Interaktion zwischen den verschiedenen Horizont-2020-Instrumenten wird empfohlen.
    • Thematisch verwandte Initiativen, mit denen noch keine Zusammenarbeit besteht, sollten verstärkt eingebunden werden, um eine größere strukturierende Wirkung zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

    In seinem Blog hebt Andrus Ansip, (Vize-)Kommissionspräsident für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Bedeutung der FET Flagships für die technologische und gesellschaftliche Zukunft Europas hervor.

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    Bericht der FET Advisory Group: 'The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond'

    Der Bericht der FET Advisory Group, "The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond", diskutiert den Mehrwert, den eine stärkere Integration der Geistes- und Sozialwissenschaften auch bei technologieorientierten Projekten haben kann. Bei der Entwicklung technologischer Innovationen sollte stets der gesellschaftliche Kontext berücksichtigt werden. Für Horizont 2020 und seine Nachfolgeprogramme empfiehlt die FET Advisory Group daher, dass Calls die aktive Einbindung der Geistes- und Sozialwissenschaften noch stärker befördern sollten.

    Die FET Advisory Group besteht aus von der Kommission ernannten Expertinnen und Experten. Ihr Vorsitzender ist Professor Jerzy Langer. Die Gruppe trifft sich mehrmals im Jahr.

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    Kostenloses Webinar: Kommunikation

    Die Kommunikation und effektive Verbreitung von Forschungs- und Projektergebnissen ist für viele Projekte eine große Herausforderung. In einem 60-Minuten Webinar bietet sich am 17. Januar nun die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Projekte zu profitieren. Das CommsWorkout ist interaktiv angelegt, kostenlos und richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen.

    Zur Aufzeichnung des Seminars