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Eine Glühbirne, in der ein grünes Blatt wächst

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Die Nationale Kontaktstelle zum Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) wird gemeinsam vom EU-Büro des BMBF (im DLR Projektträger) und der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) betreut.

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    Advanced Grant: Ergebnisse der 2019er Ausschreibung veröffentlicht

    Der ERC hat am 31. März 2020 die Namen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekannt gegeben, die bei der 2019er Ausschreibung einen Advanced Grant eingeworben haben.

    Von 1881 eingereichten Anträgen können 185 Projekte durch ERC Advanced Grants mit insgesamt 450 Mio. Euro gefördert werden. Die Erfolgsquote ist im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht auf nun 9,8 Prozent gesunken.

    • Bezogen auf den Standort der Geförderten liegt Deutschland mit 35 ERC Advanced Grants an erster Stelle, knapp vor Großbritannien (34 Grants). Dahinter folgen mit einigem Abstand Frankreich (21 Grants), die Schweiz (16 Grants) sowie die Niederlande und Spanien (jeweils 14 Grants).
    • Im Hinblick auf die Nationalität der Geförderten liegt Deutschland mit 38 Grants deutlich vorn, gefolgt von britischen (28 Grants), französischen (19 Grants), niederländischen (16 Grants) sowie italienischen und spanischen (jeweils 14 Grants) Forschenden.
    • Der Anteil der geförderten Wissenschaftlerinnen liegt bei dieser Ausschreibung bei knapp 21 Prozent.

    ERC Advanced Grants sind mit einer Förderung von maximal 2,5 Millionen Euro (in Ausnahmen bis zu 3,5 Mio.) pro Projekt verbunden. Sie richten sich an bereits etablierte, aktive Forschende mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen (begutachtungsrelevant sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung). Die Öffnung der nächsten Ausschreibung des ERC Advanced Grant ist für den 14. Mai 2020 geplant (Einreichungsfrist: 26. August 2020).

    Die Pressemitteilung des ERC, entsprechende Ausschreibungsstatistiken sowie die Liste aller geförderten Projekte finden Sie hier: https://erc.europa.eu/news

     

     

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    Neue FAQs der EU-Kommission zu flexibleren Regelungen aufgrund der COVID-19-Pandemie

    Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemiesituation kommt die Europäische Kommission Antragstellenden und Geförderten in Horizont 2020-Projekten mit flexibleren Regelungen entgegen, z.B. durch die Verschiebung von Einreichungsfristen, spätere Abgabe von (Zwischen-)Berichten, Verlängerung von Projektlaufzeiten.

    Weitere Informationen über diese Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Abmilderung von Einschränkungen bei der Beantragung und Durchführung von Horizont 2020-Projekten im Zusammenhang mit COVID-19 sind in neuen FAQs auf dem Funding and Tender Portal zu finden:
    https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/covid-19.

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    Aufruf zur Zusammenarbeit bei COVID-19: Access to screening facilities for rationally selected compounds against SARS-CoV-2

    Das EU-finanzierte Projekt EXSCALATE4EU (E4C) unterstützt die Suche nach Therapien mit niedermolekularen Medikamenten gegen SARS-CoV-2, indem es die Signatur des Virusproteins mit aktiven Molekülen in bestehenden Datenbanken vergleicht. Darüber hinaus etabliert E4C eine Pipeline von phänotypischen und Target-basierten Screens zur Bewertung der Wirksamkeit umgewidmeter, kommerzieller und neuentwickelter Wirkstoffe. Das Konsortium besteht aus drei der leistungsstärksten Supercomputerzentren in der EU, einem pharmazeutischen Unternehmen und mehreren großen Forschungsinstituten.

    Zur Ergänzung der E4C-Pipeline fordert das Konsortium Einrichtungen auf, Anträge auf Screening ihrer Wirkstoffe mittels der E4C Plattform einzureichen.

    Weitere Informationen zum Aufruf und zu den geforderten Spezifikationen der Verbindungen finden Sie unter: www.exscalate4cov.eu.

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    Hinweis zur Begutachtung des Starting Grant Calls 2020

    Derzeit liegen noch keine Informationen der ERCEA vor, wann die Einladungen zu den Interviews versendet werden sollen. Auch liegen aktuell noch keine Auskünfte vor, ob der Begutachtungszeitplan unter den gegebenen Umständen eingehalten werden kann. Dies betrifft auch die Interviews in Brüssel. Die NKS ERC wird Antragstellende in jedem Fall wieder bei der Vorbereitung der Interviews unterstützen. Wir halten Sie über Webseite und Newsletter informiert.

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    Coronavirus – Maßnahmen zur Kontinuität im ERC

    Am 16. März hat der ERC auf seiner Webseite über weitere Schritte informiert, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Arbeitsabläufe im ERC zu minimieren. Ein Großteil der Mitarbeiter/innen des ERC arbeitet zurzeit im Home Office. Alle Grant Management Aktivitäten sollen wie üblich fortgesetzt werden.

    Die Antragsbegutachtung durch die Panels wird momentan „remote“ durchgeführt. Der ERC plant, die 1. Stufe der Evaluierung der Starting Grants bis Ende dieser Woche abzuschließen. Momentan rechnet der ERC nicht mit Verzögerungen im Hinblick auf anstehende Begutachtungen oder Antragsfristen.

    Mitteilung auf der ERC Website: https://erc.europa.eu/news/coronavirus-business-continuity-measures-erc

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    Erstattungsfähige Stornokosten in Horizont 2020 bei COVID-19

    Sollten aufgrund von COVID-19 Reisen, Veranstaltungen oder Treffen in Horizont-2020-Projekten abgesagt werden, informieren Sie bitte direkt Ihren Project Officer bezüglich der Erstattungsfähigkeit der Stornokosten.

    Bitte besuchen Sie auch die FAQs der NKS Recht und Finanzen mit der vollständigen Antwort der Europäischen Kommission (Punkt 8.9).

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    Proof of Concept: Ergebnisse der dritten Runde des Jahres 2019 veröffentlicht

    In der dritten Runde des Proof of Concept (PoC) Calls 2019 erhielten 76 Antragstellende einen PoC Grant. Insgesamt wurden 238 Anträge eingereicht. Die Erfolgsquote liegt bei rund 32 Prozent.

    An deutsche Einrichtungen gehen sieben Grants. Mehr gingen nur an Institutionen in Großbritannien (11), Frankreich (9), Italien (9), die Niederlande (8) und Spanien (8).

    Die Fördersumme von bis zu 150.000 Euro kann für die ersten Schritte zum Forschungstransfer eingesetzt werden. Antragsberechtigt sind nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits einen Grant des Europäischen Forschungsrats innehaben.

    Meldung auf der ERC-Webseite und Liste aller Geförderten

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    Professor Jean-Pierre Bourguignon verabschiedet sich vom Amt des ERC Präsidenten, Professor Mauro Ferrari tritt an

    Nach insgesamt sechsjähriger Amtszeit hat Professor Jean-Pierre Bourguignon Abschied von seinen Aufgaben als ERC-Präsident genommen. Der französische Mathematiker hatte zum Start von Horizont 2020 im Jahr 2014 dieses Amt übernommen. Seine Nachfolge trat zum 1. Januar 2020 Professor Mauro Ferrari an.

    Professor Mauro Ferrari ist der vierte ERC-Präsident seit Gründung des ERC im Jahre 2007. Gründungspräsident war Professor Fotis Kafatos (bis 2010), danach übernahm Professorin Helga Nowotny das Amt (bis Ende 2013). Ihr folgte im Januar 2014 Professor Jean-Pierre Bourguignon, dessen erste Amtszeit bis Ende 2019 verlängert worden war.

    Zum Abschied von Professor Bourguignon
    Informationen zum neuen ERC-Präsidenten Professor Mauro Ferrari

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    Scientific Council des ERC veröffentlicht vorläufige Planung für den ERC in Horizont Europa

    Am 17.12.2019 hat der ERC Scientific Council (Wissenschaftliche Rat des ERC) seine vorläufige Planung für das kommende Rahmenprogramm und insbesondere für die ersten ERC-Ausschreibungen in Horizont Europa mitgeteilt. Wie bei früheren Übergängen zwischen zwei EU-Rahmenprogrammen können die Einreichungsfristen für die einzelnen ERC-Förderlinien im ersten Jahr von Horizont Europa jedoch abweichen.

    So werden die ersten Ausschreibungen der Starting, Consolidator und Advanced Grants sowie die Proof of Concepts in Horizont Europa demnach nicht regulär im Sommer 2020 starten, sondern erst im Januar 2021. Auch die ersten Einreichungsfristen sind somit erst für das Frühjahr 2021 zu erwarten. Der Scientific Council geht davon aus, dass ab Mitte 2022 wieder der übliche Ausschreibungsturnus eingehalten werden kann.

    Das Arbeitsprogramm 2021 wird voraussichtlich keine Ausschreibung für die Synergy Grants enthalten. Es ist jedoch vorgesehen, die Synergy Grants wieder in das Arbeitsprogramm 2022 aufzunehmen (mit einer entsprechenden Ausschreibung im Sommer 2021).

    Änderungen der allgemeinen Antragsbedingungen in den einzelnen Förderlinien sind nicht geplant. Referenzdatum für die Berechnung des Zeitraums der Antragsberechtigung beim Starting und Consolidator Grant soll weiterhin der 1. Januar des jeweiligen Arbeitsprogrammjahrs sein.

    Der Scientific Council plant aber mehrere Änderungen in der Evaluierung, die vor allem die Panelstruktur betreffen. So werden in den Bereichen Sozial- und Geisteswissenschaften (SH) und Physikalische Wissenschaften und Technik (PE) zwei neue Panels eingerichtet. Im Bereich der Biowissenschaften (LS) werden die Panels neu definiert, um überproportional viele Anträge in einzelnen Panels zukünftig zu vermeiden.

    Ab dem kommenden EU-Rahmenprogramm werden auch Interviews in den Advanced Grants als Teil der 2. Evaluierungsstufe durchgeführt werden. Insofern wird das Verfahren an das des Starting und Consolidator Grant angepasst.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des ERC: https://erc.europa.eu/news/scientific-council-preparing-erc-transition-horizon-europe