Erasmus +

Eine junge Frau sitzt in einer Bibliothek und liest in einem Buch.

Foto: Jetta Productions / Thinkstock

Bitte beachten Sie, dass Beratung zu Erasmus+ durch die Nationalen Agenturen erfolgt. Ansprechpersonen und umfangreiche deutschsprachige Informationen finden Sie auf der gemeinsam unterhaltenen Website  zu Erasmus+.

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2014-2020. Darin werden alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport zusammengefasst. Es zählen dazu das Programm für lebenslanges Lernen (beinhaltet die Programme Erasmus für die Hochschulbildung, Leonardo da Vinci für die Berufliche Bildung, Comenius für die Schulbildung, Grundtvig für die Weiterbildung), "Jugend in Aktion" und fünf internationale Kooperationsprogramme (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und das Programm für die Zusammenarbeit mit Industrieländern). Erstmals werden mit Erasmus+ auch EU-Mittel für den Sport, insbesondere den Breitensport, bereitgestellt. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm verfügt über ein Budget von 14,7 Milliarden Euro.

Erasmus+ richtet sich an Studierende, Lehrkräfte, Auszubildende, Ehrenamtliche, Jugendbetreuer sowie im Breitensport tätige Menschen. Mit Erasmus+ können bis 2020 mehr als vier Millionen Menschen Zuschüsse erhalten, um im Ausland studieren, eine Ausbildung absolvieren, arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit ausüben zu können. Allein im akademischen Jahr 2016/2017 erhielten fast 800.000 junge Menschen die Möglichkeit dazu. Unter den Zuschussempfängern sind Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte sowie Berufsschülerinnen und -schüler und junge Menschen, die an einem Jugendaustausch teilnehmen oder einen Freiwilligendienst im Ausland leisten. Mit Erasmus+ wird auch die europäische Dimension des Sports gefördert, indem der Kampf gegen grenzüberschreitende Probleme wie Spielabsprachen und Doping unterstützt wird.

Am Programm Erasmus+ können folgende Länder teilnehmen: EU-Mitgliedstaaten, Beitrittsländer, Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer, die im Rahmen einer Heranführungsstrategie unterstützt werden, Länder der Europäischen Freihandelszone (EFTA), Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), Länder, die an der Europäischen Nachbarschaftspolitik teilnehmen und mit denen ein bilaterales Abkommen geschlossen wurde. Die Schweiz (Stand Januar 2015) und alle übrigen Länder der Welt gelten als "Partnerländer" und können an einigen Maßnahmen von Erasmus+ bzw. unter bestimmten Bedingungen am Programm teilnehmen. Zur Halbzeitbewertung wurde 2017 ein nationaler Bericht zur Zwischenevaluierung von Erasmus+ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Kultusministerkonferenz erstellt und an die Europäische Kommission übermittelt.
 

Schulbildung:
Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich (NA im PAD)
Graurheindorfer Straße 157, 53117 Bonn
Telefon: 0228 501 213
E-Mail: pad@kmk.org
http://www.kmk-pad.org

Hochschulbildung:
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA im DAAD)
Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Telefon: 0228 882-0
E-Mail: erasmus@daad.de
http://eu.daad.de

Berufliche Bildung sowie Erwachsenenbildung:
Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinsititut für Berufsbildung (NA beim BiBB)
Robert-Schumann-Platz 3, 53175 Bonn
Telefon: 0228 107-1608
E-Mail: na@bibb.de
http://www.na-bibb.de

Jugendpolitische Maßnahmen:
JUGEND für Europa
Godesberger Allee, 142-148; 53175 Bonn
Telefon: 0228 9506220
E-Mail: jfe@jfemail.de
www.jugend-in-aktion.de