Aktuelles

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    Aufruf zur Interessensbekundung für Mitglieder des EIT Governing Board

    Am 5. August 2019 hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) einen Aufruf zur Interessensbekundung für acht neue Mitglieder seines Verwaltungsrats (Governing Board) gestartet. Gesucht werden führende Wissenschaftler/innen, Wirtschaftsvertreter/innen, Unternehmer/innen, Innovator/innen und Forscher/innen die dazu beizutragen, das EIT und die KICs strategisch zu beraten und die Innovationsfähigkeit Europas zu fördern. Der Beginn der Amtszeit der neuen Vorstandsmitglieder ist voraussichtlich Ende Juni 2020.
     
    Das Governing Board des EIT besteht aus 12 europäischen Innovationsführer/innen, die von der Europäischen Kommission für ein vierjähriges Mandat ernannt werden. Es übernimmt die strategische Führung des EIT und ist in seinen Entscheidungen unabhängig. Insbesondere ist es für die Auswahl, Benennung und Bewertung der Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) des EIT zuständig.
     
    Bei der Ernennung berücksichtigt die Kommission das Gleichgewicht zwischen Hochschulbildung, Forschung, Innovation und Unternehmenserfahrung sowie eine geschlechtsspezifische und geografische Ausgewogenheit.
     
    Der Aufruf zur Interessenbekundung ist bis zum 7. Oktober 2019 offen.
     
    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Änderungsvorschlag für die EIT-Verordnung

    Da der Vorschlag der Europäischen Kommission zu Horizont Europa keine Rechtsgrundlage für die Fortführung der EIT-Tätigkeiten ab 2021 bietet, wurde am 11. Juli 2019 der Vorschlag für die Überarbeitung der EIT-Verordnung veröffentlicht. Dies geschah parallel zur Veröffentlichung des Vorschlags für eine neue Strategische Innovationsagenda des EIT für den Zeitraum 2021-2027.
     
    Die wesentlichen Änderungen der neuen EIT-Verordnung betreffen u. a.

    • das Finanzierungsmodell des EIT,
    • eine Erhöhung der regionalen Reichweite des EIT,
    • die Stärkung der Effizienz und Kohärenz der EIT-Aktivitäten,
    • EIT-Gremien (Aufstockung des Governing Board und des Executive Committee)
    • sowie Tätigkeiten und Auswahl der KIC und KICs als "Institutionalisierte Partnerschaften".

    Die EIT-Verordnung soll mehr Rechtssicherheit schaffen und zeitneutral gestaltet werden, sodass Änderungen an ihr am Ende jedes Mehrjährigen Finanzrahmens grundsätzlich nicht oder nur minimal erforderlich sind. Mit dem von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Budget von 3 Mrd. Euro soll das EIT Aktivitäten von bestehenden sowie zwei neuen KICs (geplant für die Jahre 2021 und 2025) finanzieren. Als Themengebiet für das erste neue KIC, welches 2021 seine Arbeit aufnehmen soll, wurde der Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft vorgeschlagen.
     
    Den vollständigen Vorschlag zur EIT-Verordnung finden Sie hier.

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    Webinar zum EIT Food am 1. Juli 2019 – neue Wege zu Innovationen, Business Creation und Ausbildungsprogrammen unter Einbeziehung der Bürger

    Am 1. Juli 2019 findet um 14:00 Uhr ein Webinar zum Thema "EIT Food – neue Wege zu Innovationen, Business Creation und Ausbildungsprogrammen unter Einbeziehung der Bürger" statt. Das Webinar soll einen allgemeinen Überblick über die Struktur, die strategischen Ziele und das Förderprogramm des EIT und seine Innovationsgemeinschaften in Horizont 2020 sowie einen Ausblick auf das kommende EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont Europa, geben. Darüber hinaus vermittelt es Informationen über aktuell laufende und zukünftige Ausschreibungen im Agrar- und Lebensmittelsektor. Es erörtert Möglichkeiten einer Teilnahme als neuer KIC-Partner, zeigt Fördermöglichkeiten für Jungunternehmen und Start-ups im Rahmen von EIT Food auf sowie zur Teilnahme an themenspezifischen Ausbildungsprogrammen.

    Das Webinar richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Agrar- und Lebensmittelsektor Forschungs- und Innovationsarbeit leisten, kleine und mittlere Unternehmen (KMU)  sowie Industrieunternehmen aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor mit Interesse an der Zusammenarbeit mit EIT Food bzw. Start-ups auf der Suche nach Fördermöglichkeiten. Weitere Zielgruppe sind EU-Referentinnen und -Referenten und andere Personen mit Multiplikatorfunktion, Studierende, Doktorand/innen und Post-Doktorand/innen.

    Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative der Kontaktstelle EIT des DLR Projektträgers, der Nationalen Kontaktstelle Bioökonomie des Projektträgers Jülich (PtJ), des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) sowie des Kolokationszentrums Freising des EIT Food.

    Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

    Weitere Informationen und Anmeldung

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    Das EIT verstärkt sein Team

    Am 20. Mai 2019 hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) zwei neue Stellenausschreibungen veröffentlicht. Zur Verstärkung seines Teams sucht es eine/n Koordinator/in für Kommunikation und eine/n Strategie/ Impact Officer. Interessierte müssen die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates oder eines EFTA-Staates besitzen. Ausschreibungsfrist ist der 17. bzw. 18. Juni 2019 (Ortszeit Budapest). Der Arbeitsplatz ist Budapest, Ungarn.

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    Relaunch der EIT-Internetseiten

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat seine Internetseiten überarbeitet. Ziel war es, der EIT-Gemeinschaft einen leichteren Überblick über die Aktivitäten des EIT-Programms und einen vereinfachten Zugang zu den KIC-Ausschreibungen zu geben. Besuchen Sie die aktualisierte Website, um die Perspektiven der EIT-Community für Unternehmen, Innovatorinnen und Innovatoren sowie Studierende aus aller Welt zu entdecken.

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    Konferenz zum Europäischen Forschungsraum am 14. Mai 2019 in Berlin – EIT diskutiert über neue Wege zu Innovationen

    Am 14. Mai 2019 richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die diesjährige Konferenz zum Europäischen Forschungsraum in Berlin aus. Die Konferenz wird durch Bundesministerin Anja Karliczek eröffnet, die auch den neuen Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum verleihen wird.
     
    Martin Kern, Interimsdirektor des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT), wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik Möglichkeiten der Innovationsförderung und die wesentlichen Rahmenbedingungen diskutieren. Insbesondere soll erörtert werden, wie eine optimale Arbeitsteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten aussehen könnte und was Politik und Forschung tun können, um Innovationen eine zukunftssichere Richtung zu geben und die Gesellschaft auf diesem Weg mitzunehmen.
     
    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Konferenz.

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    EIT ruft zwei neue Innovationsgemeinschaften zu den Themen "Urbane Mobilität" und "Mehrwert in der Fertigung" aus

    Am 5. Dezember 2018 hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) zwei neue Innovationsgemeinschaften "EIT Urban Mobility" und "EIT Manufacturing" ins Leben gerufen.
     
    Damit wurden seit 2010 in Europa acht große Innovationscluster (KICs) in den Bereichen Energie, Klima, Informationstechnologien, Rohstoffe, Gesundheit, Lebensmittel, Mehrwert in der Fertigung sowie Urbane Mobilität gegründet. Alle KICs haben auch ein Standbein in Deutschland. Die Aufbauphase jedes neuen KICs unterstützt das EIT mit einer Zuwendung in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro ("Start-up Grant"). Eine schrittweise Erhöhung der jährlichen Förderung von bis über 80 Millionen Euro ist möglich.
     
    Das Konsortium MOBiLus wird das "EIT Urban Mobility" aufbauen. Es umfasst 48 Partner aus 15 Ländern mit starker deutscher Beteiligung, darunter BMW Group, Siemens, Volkswagen Truck & Bus, Unternehmer TUM, die TU München, NFF, Fraunhofer Society sowie die Städte Hamburg und München. Gewinner des "EITManufacturing" ist das Konsortium "Made by Europe", das 50 Partner aus 17 Ländern vereint. Deutsche Partner sind die TU Braunschweig und TU Darmstadt, das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, das Bremer Institut für Produktion und Logistik, Festo, KUKA, Siemens, Stryker und Volkswagen. 
     
    Die "Knowledge and Innovation Communities", kurz KICs, sind große europäische Konsortien, in denen sich Hochschulen, Forschungsorganisationen, Industrie und Regionen zusammenschließen, um gezielt neue Ideen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Aus ihnen gingen bisher europaweit 1.700 Hochschulabschlüsse und mehr als 600 neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren hervor. Insgesamt konnten mit 890 Millionen Euro Investitionsmittel über 1.250 Start-ups unterstützt und mehr als 6.100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
     
    Weitere Informationen zu den neuen KICs finden Sie auf den EIT-Seiten.

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    Ausschreibungsfrist für Wissens- und Innovationsgemeinschaften endet am 12. Juli 2018

    Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen für zwei neue Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) zu den Themen "Mehrwert in der Fertigung" und "Urbane Mobilität" endet am 12. Juli 2018 (17:00 Uhr Ortszeit Brüssel). Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat ein Informationspaket mit offiziellen Dokumenten zur aktuellen Ausschreibung zusammengestellt. Die Kontaktstelle EIT des EUB berät Sie gerne in allen Fragen zur Antragstellung. Darüber hinaus bieten wir an, Ihre Anträge bis zum 28. Juni vertraulich entgegenzunehmen und Ihnen bis zum 5. Juli ein Feedback zukommen zu lassen.

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    EIT startet Aufruf zur aktiven Mitarbeit

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat aktuell zwei Aufrufe zur aktiven Mitarbeit gestartet.
      

    1. Experten zur Evaluierung

      Das EIT sucht kontinuierlich nach externem Fachwissen, um das EIT-Innovationsmodell und die Innovationsgemeinschaften (KICs) zu evaluieren, zu überwachen und zu überprüfen. Die Experten sollen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Forschungseinrichtungen mitbringen oder Erfahrung in der Integration von Unternehmen, Bildung und Forschung aufweisen ("Wissensdreieck-Integration"). Interessierte Personen können sich über die Seiten des EIT zur aktiven Mitarbeit bewerben.
       
    2. Zwei neue Mitglieder des Governing Board gesucht

      Darüber hinaus hat das EIT die Frist zur Interessenbekundung als Mitglied des EIT-Verwaltungsrates (Governing Board) bis zum 8. Juni 2018 verlängert. Um ein ausgewogenes geografisches Gleichgewicht zu gewährleisten, priorisiert die Europäische Kommission Kandidaturen aus den mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten.

      Der Governing Board ist verantwortlich für die Auswahl, Benennung und Bewertung der Innovationsgemeinschaften (KIC) und setzt die strategischen Ziele des EIT. Er besteht aus zwölf Mitgliedern, die von der Europäischen Kommission ernannt werden. Bereits am 14. Mai 2018 wurden mit Romana Jordan (SVN), Agnès Paillard (FR) und Gioia Ghezzi (IT) drei neue Mitglieder in den EIT-Verwaltungsrat benannt. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft im Governing Board finden Sie hier.

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    Dirk Jan van den Berg wurde zum Vorsitzenden des EIT-Vorstands gewählt

    Ende März 2018 wurde Dirk Jan van den Berg einstimmig vom EIT-Präsidium als nächster Vorsitzender des Vorstandes des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) gewählt. Gleichzeitig übernimmt er auch den Vorsitz des Exekutivkomitees. Van den Berg löst damit den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Peter Olesen ab, dessen Mandat am 30. Juni diesen Jahres endet.

    Dirk Jan van den Berg ist Niederländer und hat in den letzten drei Jahrzehnten auf den höchsten Ebenen der Geschäftswelt, der internationalen Beziehungen, der Wissenschaft und der Regierung gearbeitet und im Rahmen dessen ein außergewöhnlich globales Netzwerk aufgebaut.

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    EIT-Ausschreibung veröffentlicht

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat am Freitag, den 12. Januar 2018 eine Ausschreibung für die Gründung von zwei neuen KIC zu den Themen 'Added Value Manufacturing' und 'Urban Mobility' veröffentlicht.

    Zusammen mit dem Ausschreibungstext wurden auch die Ausschreibungsunterlagen veröffentlicht. Anträge können bis zum 12. Juli 2018 (17 Uhr, Brüsseler Zeit) über das Teilnahmeportal eingereicht werden.

    An einem erfolgreichen Konsortium müssen sich mindestens drei (maximal 50) Partner aus drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten beteiligen. Höchstens ein Drittel aller Partner darf aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten stammen. Die Partner können sich in bis zu fünf regionalen Innovationszentren organisieren. Die Aufbauphase jedes neuen KIC unterstützt das EIT mit einer Zuwendung in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro (Start-up Grant).

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    Registrierung zum EIT Infoday am 13. Februar 2018 in Brüssel eröffnet

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat die Registrierung zum Infoday eröffnet. Die Veranstaltung findet am 13. Februar 2018 von 9:45 bis 17:30 Uhr in Brüssel statt und richtet sich unter anderem an Personen, die einen KIC-Antrag zum Thema 'EIT Manufacturing' bzw. 'EIT Urban Mobility' stellen oder sich als Partner an einem Konsortium beteiligen möchten.

    Die Informationsveranstaltung gibt Aufschluss zum EIT und seinen Wissens- und Innovationsgemeinschaften, über Finanzierungsgrundsätze sowie hinsichtlich vertraglicher Beziehungen innerhalb der Konsortien wie auch detaillierte Hinweise zur Erstellung qualitativ hochwertiger und erfolgreicher KIC-Anträge. Im Rahmen dessen hat das EIT den Orientierungsrahmen zur Einreichung von Vorschlägen für einen KIC-Antrag zu den Themen 'EIT Manufacturing' und 'EIT Urban Mobility' aktualisiert.

    Darüber hinaus ermöglicht die Veranstaltung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich mit dem EIT und anderen potenziellen Bewerbern auszutauschen und zu vernetzen. Die Teilnahme erfolgt nach dem Prinzip "first come, first served".

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    INNOVEIT 2017: EIT stellt Themenfelder für vier neue KICs vor

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) stellte am 17. Oktober 2017 auf der INNOVEIT in Budapest vier Bereiche vor, die als potenzielle Themen neuer KICs in die Überarbeitung der Strategischen Innovationsagenda (SIA) 2021 - 2027 einfließen sollen:

    • Security and Resilience
    • Inclusion and Integration
    • Water, marine and maritime
    • Cultural and creative industries

    Die Themenfelder wurden vom EIT Governing Board identifiziert und in einem vorläufigen strategischen Konzept dem Publikum vorgestellt. Auf Basis eines Hintergrunddokuments wurden die  vier Themen im Rahmen von Workshops von den Stakeholdern im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen, ihre Relevanz und Auswirkungen sowie hinsichtlich des Mehrwerts für das EIT vertiefend diskutiert. Die Ergebnisse der Stakeholder-Konsultation sollen in Kürze auf den Internetseiten des EIT veröffentlicht werden. Bis 8. November 2017 können darüber hinaus weitere Rückmeldungen und Ideen zu den Themenfelder an das EIT kommuniziert werden.

    Der Prozess sieht vor, dass der EIT Governing Board bis Ende November 2017 einen finalen Vorschlag an die Generaldirektion Bildung und Kultur (GD EAC) der Europäischen Kommission weiterleitet. Diese hat dann bis Ende 2017 Zeit, das Dokument mit anderen Generaldirektionen abzustimmen und zu publizieren.

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    Webinare zur EIT-Ausschreibung 2018

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) führt am 6. und 7. September 2017 Webinare zur EIT-Ausschreibung 2018 für neue Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) durch. Martin Kern, Interimsdirektor des EIT, wird in zwei Webinaren je eineinhalb Stunden über das EIT, die Wissens- und Innovationsgemeinschaften und die Ziele der Ausschreibung 2018 informieren. Bis zum 4. September 2017, 12 Uhr, können Fragen an das EIT geschickt werden, die in den Webinaren beantwortet werden (Kontakt: EITCall2018@eit.europa.eu).

    Registrierung für das Webinar zum Thema:

    Weitere Informationen

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    Begutachtungskriterien für kommende KIC-Ausschreibung

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat die Begutachtungskriterien für die EIT-Ausschreibung 2018 für die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) zu den Themen urbane Mobilität und Mehrwert in der Fertigung veröffentlicht. Wie angekündigt, sinken die Anforderungen an die operationelle Reife der KICs in der Antragsphase. Dies zeigt sich vor allem bei der Neugewichtung der drei Begutachtungskriterien Strategy (max. 40 von 100 Punkten), Operations (20 von 100) and Impact (40 von 100). Im Jahr 2016 war die Gewichtung noch 30-30-40.

    Unverändert sind die Anforderungen an die Zuwendungsfähigkeit der KICs. Auch 2018 müssen in einem Konsortium mindestens je eine Bildungseinrichtung und ein Unternehmen vertreten sein. Die Zahl der Partner ist auf 50 begrenzt.

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    Expertinnen und Experten für den EIC gesucht

    Ab Herbst 2017 wird die Europäische Kommission im Rahmen des Piloten "European Innovation Council" (EIC) Innovationsprojekte in jeglichem Bereich und Technologiefeld unterstützen. Für die Evaluierung der themenoffenen Anträge können sich Innovationsexpertinnen und -experten bereits jetzt bei der EASME bewerben.

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    FAQ-Liste zur Ausschreibung 2018

    Die Antworten auf viele Fragen zur kommenden Ausschreibung für zwei Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) finden sich in einer neuen FAQ-Liste des EIT. Die Themen sind bunt gemischt. Viele Fragen drehen sich um den Verlauf der Ausschreibung 2016 und die daraus gezogenen Lehren. Die Antworten geben aber auch Hinweise zur erfolgreichen Konsortialbildung und möglichen Erfolgsstrategien.

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    Ausschreibung 2018: EIT Added Value Manufacturing und Urban Mobility

    2018 wird das EIT voraussichtlich*  zwei neue Wissens- und Innovationsgemeinschaften ausschreiben. Bereits seit langem gesetzt ist, die Förderung eines EIT KIC zum Thema "Urban Mobility: smart green and integrated transport". Überraschend hat das EIT Ende März 2017 angekündigt, auch das Thema "EIT Manufacturing: Added-value Manufacturing" noch einmal auszuschreiben. Dieser Entscheidung des EIT-Verwaltungsrates ging eine umfangreiche Analyse der Ausschreibung und des Begutachtungsverfahrens 2016 voraus. 2016 war Added Value Manufacturing schon einmal ausgeschrieben worden: Das EIT hatte sich aber aufgrund des Begutachtungsergebnisses gegen die Vergabe der Förderung entschieden. Der vorläufige Fahrplan für die Ausschreibung enthält noch viele Fragezeichen insbesondere im Hinblick auf die Zeitpunkte, wann tatsächlich Dokumente veröffentlicht werden.

    Fahrplan:

    • Juni 2017: EIT berät über Auswahlkriterien;
    • September 2017: EIT berät über den Begutachtungsprozess;
    • Herbst 2017: Ausschreibungsunterlagen werden sukzessive veröffentlicht;
    • Dezember 2017: EIT Board verabschiedet den Ausschreibungstext, veröffentlicht die Modelle für den Zuwendungsvertrag und den Konsortialvertrag und legt die Finanzierungsgrundsätze fest;
    • 12. Januar 2018: Eröffnung der Ausschreibung;
    • 13. Februar 2018: Infotag;
    • 12. Juli 2018: Einreichungsfrist;
    • Dezember 2018: Bekanntgabe des Evaluierungsergebnisses;
    • 2019: KIC beginnen ihre Arbeit.

    Der Fahrplan wurde von Martin Kern bei einem Infotag zu Urban Mobility Ende März 2017 in Brüssel vorgestellt (Vortrag). Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Kurzversion mit Schlüsselbotschaften. Hilfreiche Informationen zum Ablauf des Ausschreibungsverfahrens lassen sich auch der Ausschreibungsseite aus dem Jahr 2016 entnehmen.

    * Die Europäische Kommission muss der Ausschreibung noch formal zustimmen.

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    Deutschland umfangreich an neuem Innovationscluster in Europa beteiligt

    Das Europäische Technologieinstitut (EIT) veröffentlichte am 17. November 2016 das Ergebnis der Evaluierung der Wissens- und Innovationsgemeinschaft im Bereich Lebensmittel für die Zukunft. Unter den Bewerbern konnte sich das Konsortium „FoodConnects“ erfolgreich bei seinen Konkurrenten durchsetzen. In dem zukünftigen EIT Food sind namhafte deutsche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen beteiligt, um im internationalen Verbund neue Ideen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Das Konsortien wird mit einem Startkapital von bis zu vier Millionen Euro Fördervolumen ausgestattet.

    Das EIT Food mit 50 Partnern aus insgesamt 13 Ländern in und außerhalb Europas wird im Frühjahr 2017 seine Arbeit aufnehmen. Von den insgesamt 30 Unternehmen sind fünf Deutsche beteiligt: Darunter die Robert Bosch GmbH, Döhler GmbH, Herbstreith & Fox, die deutsche Tochter von John Deere und Siemens. Die Fraunhofer Gesellschaft wie auch das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) sowie die Universität Hohenheim sind Partner des Konsortiums, welches von Prof. Thomas Hofmann der TU München koordiniert wird. Der Sitz der Zentrale ist in Löwen oder Brüssel (Belgien) vorgesehen. FoodConnects strebt an, Europa in den Mittelpunkt einer globalen Revolution zu stellen, in der Lebensmittel von der Gesellschaft innoviert, produziert und wertgeschätzt werden. FoodConnects zielt darauf ab, ein Verständnis für "kollektive Teilhabe und Verantwortung " zu fördern, in dem sich Industrie, Regierung, Wissenschaft und Bildung verpflichten, die Menschen in ihrem Recht auf eine nachhaltige, sichere und gesunde Ernährung zu unterstützen. Dem Konsortium und seinen Partnern könnten weitere bis zu 400 Millionen Euro EIT-Mittel in den kommenden Jahren zukommen, sollten die Ziele erfolgreich umgesetzt werden. Es wird erwartet, dass das Konsortium darüber hinaus zusätzlich signifikante Fördermittel aus dem privaten und öffentlichen Sektor akquiriert, und damit das Fördervolumen des EIT vervielfacht. Die Ausschreibung des KICs im Bereich Mehrwert in der Fertigung blieb in dieser Runde der Evaluierung unbesetzt.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Interessenten aus Deutschland schon frühzeitig über die Chancen und Möglichkeiten der Innovationscluster informiert und deutsche Partner in der Antragsphase beraten. Die nächste Ausschreibungsrunde zu dem Thema „urbane Mobilität“ wird Anfang 2018 erwartet.

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    EIT Grundsätze zu Finanzierung, Monitoring und Evaluierung von KIC Aktivitäten veröffentlicht

    Das EIT hat die Grundsätze zu Finanzierung, Monitoring und Evaluierung von KIC Aktivitäten für die Ausschreibung 2016 zu:

    • Food4Future - Sustainable Supply Chain from Resources to Consumers; und
    • Added-value Manufacturing
    veröffentlicht.

    In dem Dokument informiert das EIT über die Finanzierungsmodalitäten und die Vertragsbeziehungen zwischen KIC und dem EIT und stellt Musterverträge zum Konsortialvertrag und den Vertragsvereinbarungen mit dem EIT zur Verfügung. Es informiert darüber hinaus, wie die Evaluierung des EIT und der KICs im Rahmen der Zwischenevaluierung von Horizont 2020 ablaufen wird. 

    Weitere Informationen zu den aktuellen Ausschreibungen finden Sie hier