Aktuelles

Eine junge Frau sitzt in einer Bibliothek und liest in einem Buch.

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  • Neue Berichte des Informationsnetzwerks Eurydice zu Europäischen Bildungssystemen

    Wer wissen möchte, wie die Bildungssysteme von der Vor- bis zur Hochschule in 38 Ländern Europas aussehen, kann dies im Bericht "Struktur der europäischen Bildungssysteme 2018/2019" nachlesen. Auch, wie die verschiedenen Schulformen in den Sprachen heißen: Im Herkunftsland des Weihnachtsmannes, in Finnland, heißt Gymnasialschule beispielsweise "Lukiokoulutus".

    Wer sich für ein Studium im Ausland interessiert, findet eine aktuelle Übersicht zu Studiengebühren und Programmen zur Unterstützung von Studierenden in den europäischen Staaten in englischer Sprache im Bericht "National student fee and support systems in European higher education 2018/19".

  • Ausschreibung zu Europäischen Hochschulen veröffentlicht

    Im Programm Erasmus+ werden ab 2019 "Europäische Hochschulen" gefördert. Ziel ist die Stärkung europäischer Werte und die Förderung von Qualität, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Hochschulen. Die Ausschreibung war von vielen Einrichtungen mit Spannung erwartet worden.

    Mindestens 3, idealerweise 5 - 8 Hochschulen sollen eine Allianz bilden und ihre Vision vom Europäischen Campus ausbauen. Dazu gibt es Förderung über einen Zeitraum von 3 Jahren; 30 Millionen Euro stehen insgesamt für 4 - 6 Projekte zur Verfügung. Antragsfrist für die Allianzen ist der 28. Februar 2019.

    Die Ausschreibung dient als Pilot für zukünftige Förderung von Europäischen Universitäten, insbesondere im Nachfolgeprogramm von Erasmus+, das ab 2020 starten wird.

    Zum Programm berät die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD.

  • Europäischer Kalender für Schulen und Hochschulen 2018/19

    Wissen Sie, in welchem europäischen Land es die meisten Schultage pro Schuljahr gibt?

    Diesen Spitzenplatz teilen sich Dänemark und Italien mit jeweils 200 Tagen! Deutschland liegt mit leicht unter 190 Schultagen im Durchschnitt. Übrigens: Die Sommerferien in Deutschland sind aber deutlich kürzer als die Sommerferien in den meisten anderen europäischen Staaten.

    Mit dem Schulbeginn ist auch die Zeit gekommen, in der Eurydice den jährlichen Schulkalender für Europa veröffentlicht. Wer sich über die Unterschiede z.B. bei Ferienzeiten in 38 Ländern informieren möchte, findet den englischsprachigen Kurzbericht hier.

    Auch die Informationen über den akademischen Kalender in diesen Staaten hat Eurydice wieder hier zusammengestellt.

    Wir wünschen viel Vergnügen beim Vergleichen!

  • Europäischer Tag der Sprachen

    Am 26. September wurde anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen die Vielfalt der Sprachen und Kulturen in Europa gefeiert. Zahlreiche Schulen, Hochschulen und Kultureinrichtungen haben dazu Veranstaltungen organisiert und wurden vom Europarat mit Materialien unterstützt.

    Mehr Informationen oder Inspirationen für das nächste Jahr gibt es hier.

  • Empfohlene Unterrichtszeiten für Schulfächer: neuer Bericht des Eurydice-Netzwerks

    Wussten Sie, dass die Länge der Unterrichtszeit in einem bestimmten Fach Einfluss auf das Interesse der Schülerinnen und Schüler daran hat, und so auch ihre Leistung verbessern kann? Nicht nur die Qualität der Lehre, sondern auch die verfügbare Zeit zum Lernen bestimmt den Lernprozess. Das gilt besonders für benachteiligte Lernende.

    Der neue Bericht "Instruction time" analysiert die empfohlene Mindest-Unterrichtszeit in der Pflichtschulzeit in 43 europäischen Bildungssystemen im Schuljahr 2017/18. Besonderes Augenmerk liegt auf den Kompetenzen Lesen, Schreiben und Literatur, Mathematik, Natur- und Sozialwissenschaften.

    Der Bericht enthält vergleichende Analysen sowie nationale Diagramme, welche die Daten nach Land und Schulfach aufschlüsseln. Der Report wurde gemeinsam von Eurydice und NESLI networks verfasst.

  • Der Europäische Hochschulraum 2018 – neuer Bericht zum Bologna-Prozess

    Fortschritte bei der Umsetzung des Systems aus drei Bildungszyklen in Europa (Bachelor, Master, Promotion) – dies ist eine der Erkenntnisse aus dem aktuellen Bologna-Prozess-Implementierungsbericht. Der Bologna-Prozess reformiert und harmonisiert den europäischen Hochschulraum seit 1999. Anlässlich der Konferenz der Bildungsministerinnen und Bildungsminister, die alle zwei bis drei Jahre und diesmal in Paris stattfindet, finden Sie in dem neuen Bericht Informationen zu den Entwicklungen in diesen Bereichen:

    • Europäische Hochschullandschaft;
    • Lernen und Unterrichten;
    • Abschlüsse und Qualifikationen;
    • Qualitätssicherheit und Anerkennung;
    • Öffnung von Hochschulbildung für eine verschiedenartige Studierendenschaft;
    • Relevanz der Ergebnisse und "Employability";
    • Internationalisierung und Mobilität.

    Den Bologna-Prozess-Implementierungsbericht haben die Bologna Follow-up Group, Eurostat, Eurostudent und Eurydice erstellt. Den Bericht in englischer Sprache finden Sie hier.

  • Neue Eurydice-Website: Besseres Wissen für bessere Bildungspolitiken

    Wer mehr über Europas Bildungssysteme erfahren möchte, sollte die neu aufbereitete Eurydice-Website besuchen.

    Die Website bietet übersichtliche Informationen zu drei Bereichen:

    • Vergleichende Berichte zu spezifischen Themen, die alle Bildungsbereiche abdecken: Frühkindliche Bildung und Erziehung, Grundschul-, Sekundar- und höhere Bildung sowie Erwachsenenbildung.
    • Detaillierte nationale Beschreibungen der Bildungssysteme der 38 Erasmus+-Staaten - dort kann man jetzt noch besser nachvollziehen, welche laufenden Reformen und Entwicklungen es in den europäischen Ländern zurzeit gibt.
    • Eurydice stellt regelmäßig interessante Neuigkeiten und Artikel zum Bereich Bildung bereit.

    Übrigens: Außer den 28 EU-Mitgliedstaaten sind auch Albanien, Bosnien und Herzegowina, die Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Montenegro, Norwegen, Serbien, Schweiz und die Türkei Mitglied von Erasmus+ und Eurydice!

  • Neue Generaldirektorin Bildung, Jugend, Sport und Kultur

    Zum 1. März 2018 wird die Zypriotin Themis Christophidou die Nachfolge von Martine Reicherts als Generaldirektorin der EU für Bildung, Jugend, Sport und Kultur antreten. Themis Christophidou ist seit mehr als 17 Jahren für die Europäische Kommission tätig, unter anderem als stellvertretende Kabinettschefin der ehemaligen Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, Androulla Vassiliou. Ab Mai 2018 wird zudem Viviane Hoffmann neue stellvertretende Generaldirektorin.

  • Eurydice: "Teaching Careers in Europe: Access, Progression and Support"

    Lehrende haben bei der Bewältigung der sozialen und ökonomischen Herausforderungen in Europa eine wichtige Rolle. Ihre Arbeit gerät durch zunehmende Diversität unter Schülerinnen und Schülern, die schnelle technologische Entwicklung und hohe Erwartungen an das Gelernte unter zusätzlichen Druck.

    Der Eurydice-Bericht "Teaching Careers in Europe: Access, Progression and Support" bietet Informationen zum Umgang mit diesen Aufgaben und beantwortet folgende Fragen: Was sind die Herausforderungen des Lehrberufs in Europa? Wie gehen die Bildungssysteme der europäischen Staaten damit um? Wie qualifiziert man sich für diesen Beruf, und welche Karrieremöglichkeiten gibt es?