Das ERA-Fellowships-Programm Science Management

Eine Europakarte mit roten Stecknadeln, die in verschiedene Länder gesteckt sind.

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Seit 2016 fördert das BMBF mit dem ERA-Fellowships-Programm mehrmonatige Gastaufenthalte von Wissenschaftsmanagern aus den EU-13-Staaten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Das ERA-Fellowships-Programm fördert mit Gastaufenthalten von Wissenschaftsmanagerinnen und -managern aus den EU-13-Staaten – aus Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern – gezielt den Kompetenzaufbau im Wissenschaftsmanagement dieser Länder. ERA ist die englischsprachige Abkürzung für den Europäischen Forschungsraum, für European Research Area. Die Gastaufenthalte an deutschen Forschungseinrichtungen und Hochschulen ermöglichen praxisnahe Weiterbildung, Austausch und Abstimmung zu zentralen Themen des Wissenschaftsmanagements.

Fester Bestandteil des ERA-Fellowships-Programms sind die Campuswochen. Dieses Weiterbildungsangebot rahmt den Aufenthalt der Fellows an den deutschen Gasteinrichtungen ein. Die Campuswochen liefern das nötige theoretische Rüstzeug und schaffen eine Atmosphäre gemeinsamen europäischen grenzüberschreitenden Lernens und Arbeitens. Die deutschen Gastgeber können außerdem bei Gegenbesuchen im Partnerland die Arbeit der Fellows als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort unterstützen.

Das ERA-Fellowships-Programm zeigt, wie der Europäische Forschungsraum (EFR) gestärkt und integrativ ausgestaltet werden kann: Das Programm fördert die Zusammenarbeit mit den derzeit noch forschungsschwächeren EU-13-Staaten, um die unterschiedlichen Innovationsniveaus innerhalb Europas anzugleichen. Zielgruppe des ERA-Fellowships-Programms sind Wissenschafts- und Forschungsmanagerinnen und -manager, denn sie sind zentrale Akteure in der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Die Professionalisierung des Wissenschaftsmanagements in den EU-13-Staaten schafft eine Grundlage für eine sichtbar verbesserte Leistungsfähigkeit der Einrichtungen. Denn transnationale Kooperation im Wissenschaftsmanagement stärkt die Zusammenarbeit in der Forschung und beim Technologietransfer im EFR.