Wissensregionen

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Wissensregionen

Die Regionen in Europa spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung des europäischen Forschungspotenzials. Im Zuge des sich verschärfenden globalen Wettbewerbs um Wissen, Innovationen, Märkte und Arbeitskräfte wird es immer wichtiger, die regionalen Potenziale in Europa voll zur Entfaltung zu bringen und zu bündeln und den Transfer von Wissen und Technologien zu verbessern.

 

Die Potenziale für Forschung, Entwicklung und Innovation sind jedoch nicht gleichmäßig in Europa verteilt. Die Vernetzung von regionalen Akteuren in Europa spielt deshalb eine herausragende Rolle, um das Potenzial regionaler Akteure für eine erfolgreiche Beteiligung im Europäischen Forschungsraum (EFR) erhöhen.

Das Programm "Wissensregionen" ist darauf ausgerichtet, dies zu fördern und Forschung und Entwicklung stärker in regionale Entwicklungsstrategien einzubinden. So sollen regionale Akteure unterstützt werden, ihre auf Forschung und Innovation basierenden Entwicklungskapazitäten zu stärken. Durch die Vernetzung regionaler Akteure und die Einbindung transnationaler Partner sollen die Regionen in die Lage versetzt werden, Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen zu steigern und damit einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung zu leisten.

In den Projekten sollen forschungsgetriebene Cluster vernetzt und Impulse für die Entstehung neuer Cluster gegeben werden. In den regionalen Clustern sollen öffentliche und private Akteure im sogenannten „Triple Helix"-Modell kooperieren, bestehend aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen (einschl. KMU) und regionalen Behörden sowie anderen Stakeholdern. Das Programm Wissensregionen fördert nicht Forschungsaktivitäten an sich, sondern soll strukturbildend wirken und den Aufbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten der Regionen unterstützen.

„Wissensregionen“ baut auf einer erfolgreichen Pilotaktion des Europäischen Parlaments auf, die im 6. FRP als Ausschreibung innerhalb des Programms "Kohärente Entwicklung der Forschungspolitiken" (ebenfalls Teil des Spezifischen Programms „Kapazitäten“) umgesetzt wurde.

Im 7. FRP ist "Wissensregionen" nun im spezifischen Programm "Kapazitäten" erstmals als eigenständiger Programmteil verankert, mit einem Budget von 126 Mio. €.

Kontakt

  • Matthias Woiwode von Gilardi

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
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    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1654
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: Matthias.WoiwodevonGilardi@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de