Bunte Holzwürfel liegen einem bunten Fadennetz

EU-Synergien in Forschung und Innovation

Willkommen auf www.EU-Synergien.de, dem Portal für den Dialog zur Stärkung von Synergien zwischen den EU-Programmen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF), in Deutschland. Unser Ziel ist es, Akteure aus den beiden europäischen Programmbereichen zusammenzubringen, Informationen aufzubereiten und zu bündeln.

Auf den Seiten "Der EU-politische Rahmen - und seine regionale Dimension" erfahren Sie alles rund um das Thema ESIF und der "Europäischen Kohäsionspolitik". Informationen zur Antragstellung in den Strukturfonds erhalten Sie auf der Seite Synergien Horizont 2020 - ESIF.

Zur Unterstützung regionaler Politik- und Programmplaner in den Bundesländern startete im November 2014 der "Bund-Länder-Dialog Synergien ESIF - Horizont 2020" .


Aktuelles

  • Offizieller Start: Neues Projekt "Brückenbildung" soll Synergien zwischen EFRE und Horizont 2020 für Innovationsprojekte in NRW schaffen

    Um das vorhandene Potenzial für Innovationen von Wissenschaft und Wirtschaft noch besser auszuschöpfen, hat das Wissenschaftsministerium  erstmals in Europa ein neues Angebot ins Leben gerufen. Mit dem Projekt "Brückenbildung" sollen Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft für die vielfältigen, sich ergänzenden Möglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (Horizont 2020) sensibilisiert werden. Am 19. April 2016 fand im Wissenschaftsministerium in Düsseldorf die Kick-Off-Veranstaltung statt.

    Durch konkrete aktive und systematische Unterstützungsmaßnahmen soll das vorhandene Potenzial der Innovationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen noch besser ausgeschöpft werden. Nach EU-weiter Ausschreibung wurden das Zentrum für Innovation und Technik, ZENIT sowie der DLR Projektträger mit der Durchführung des dreijährigen Projekts (2015-2018) betraut.

    Im Projekt ist eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen und Einrichtungen im Land, die Förderprogramme verwalten, geplant. Zu den Projektinhalten gehören Analysen zu Synergiepotenzialen aus EU-Forschungs- und NRW-Strukturförderung sowie zu den Nutzungsmöglichkeiten neuer Förderinstrumente, etwa zur innovativen öffentlichen Beschaffung.

    Die Kick-off-Veranstaltung für öffentliche Einrichtungen, beauftragte Einrichtungen und Multiplikatoren war der Start zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Brückenbildung und Synergieeffekte, um die Akteure in Nordrhein-Westfalen zum einen über die Attraktivität von Synergieeffekten zu informieren und zum anderen den Austausch zwischenunterschiedlichen Ministerien zu diesem Thema zu fördern.

    Die Vorträge der Veranstaltung sowie Informationen zum Projekt und den weiteren geplanten Veranstaltungen sind unter der Internetseite von Brückenbildung abrufbar.

  • Seal of Excellence – Treffen der Community of Practice

    Zur Verwirklichung von Synergien führte die Europäische Kommission im Horizont 2020-KMU-Instrument Exzellenzsiegel für exzellent bewertete KMU-Projekte ein, die aus Budgetmangel keine Förderung bekommen konnten. Idealerweise könnte der Antragstellende, mit diesem Siegel und Empfehlungsschreiben ausgezeichnet, eine alternative Förderung einwerben, beispielsweise in seinem Sitzbundesland durch die Strukturfonds. Eine Ausweitung des Exzellenzsiegels auf andere Horizont 2020-Instrumente (Teaming / Twinning, MSC, etc.) ist geplant.

    In der Community of Practice können sich nationale und regionale FuI-Politik-und Programmplaner sowie andere relevante Akteure aus der Forschungsförderung zu diesem Instrument austauschen und Möglichkeiten der Implementierung diskutieren und planen. Das nächste Treffen findet am 23. Mai 2016 in Brüssel statt. Interessierte senden eine E-Mail an RTD-SEAL-OF-EXCELLENCE@ec.europa.eu.

  • OPEN Evaluation 2016: "Science for Smart Specialisation (S3) workshop: Combining old and new approaches for monitoring and evaluating innovation policies"

    Danube INCO-NET: Im Rahmen der OPEN Evaluation Konferenz 2016 in Wien (24. - 25. November 2016) findet ein Workshop zum Thema Monitoring und Evaluierung von Innovationspolitiken im Rahmen der Strategien zur Intelligenten Spezialisierung (Smart Specialisation Strategies, RIS3) statt. Teilnehmende, die zu diesem Workshop einen Beitrag leisten möchten, können bis zum 8. Mai 2016 Vorschläge einreichen.

    Fokus des Workshops liegt auf innovativen Möglichkeiten, große und unstrukturierte Datenmengen mit offziellen Statistiken und (Wahrscheinlichkeits-) Berechnungen zu verknüpfen und zu integrieren, besonders in den Themen Informations-und Kommunikationstechnologien, Schlüsseltechnologien und nachhaltige Innovation. Wie können solche neuartigen Kombinationen den Wissenstransfer verbessern und die Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen beeinflussen? Wie kann man neu aufkommende Innovationsaktivitäten in Gebieten, in denen die statistische Datenlage nur rudimentär vorhanden ist, erfassen und kartieren? Ergebnisse des Workshops werden aufbereitet und sollen in die europäische politische Monitoring und Evaluierungspraxis der S3-Strategien fließen.

    Beiträge zum Workshop (Erfahrungsberichte und -methoden) sind willkommen und können bis zum 8. Mai hier durch eine Kurzdarstellung angemeldet werden.

    Für Teilnehmende, die Beiträge anmelden, entfällt die Teilnahmegebühr.

    Zur Anleitung zum Einreichen von Beiträgen (im Feld "comments for the director" bitte einfügen: "Abstract for the Science for S3 workshop").

  • Informationstage und Positionierung zum Start der neuen S3-Plattformen

    Eine moderne europäische Industrie und Gesellschaft ist die Zielsetzung, die die Smart Specialisation Platforms des Joint Research Centers (JRC) verfolgen. Bei der Umsetzung, die im Rahmen der Strategien zur Intelligenten Spezialisierung (RIS3, Smart Specialisation Strategies) erfolgen soll, spielen Regionalpolitiken und -regierungen eine Schlüsselrolle; zur Gewährleistung eines abgestimmten koordinierten Prozesses werden sie auf europäischer Ebene organisiert. Über die thematischen Plattformen sollen die Regionen Programme zur intelligenten Spezialisierung ausrollen, die helfen, den Kontakt zwischen Industrie und Clustern und deren Zugänglichkeit zu innovativen Technologien und Marktmöglichkeiten zu erleichtern. Das integrierte Konzept sieht demnach eine starke Industriebeteiligung und eine konkrete transregionale Kooperation und Innovation vor, die durch Maßnahmen aus den ESIF und Horizont 2020 oder anderen europäischen Forschungs-und Innovationsprogrammen unterstützt werden können, vor.

    Bisher gibt es eine S3-Plattform zum Thema Energie (S3P Energy), zwei thematische Plattformen formieren sich derzeit (weitere in Planung):

    Beide thematischen Plattformen werden offiziell auf der Smart Regions Conference Anfang Juni 2016 gestartet. Im Vorfeld organisiert die Europäische Kommission thematische Workshops für regionale und nationale Politik-und Programmplaner, Akteure regionaler Cluster und Industrievertreter. Unter anderem sollen dort gemeinsame Positionen zu zukünftigen Fachthemen der jeweiligen thematischen Plattformen entworfen werden. Vorschläge können bereits im Vorfeld über die jeweilige Informationsseite (siehe oben) eingereicht werden.

    Regionale und nationale Programmverantwortliche für die Europäischen Forschungs-und Innovationsprogramme (Horizont 2020 und ESIF) können sich auf der S3-Plattform als Region registrieren, um Prozesse, die die europäische FuI-Politik im Rahmen der Strategien zur intellligenten Spezialisierung (RIS3) zu verfolgen und mitzugestalten.

  • Publikation: Assessment of strategies for ICT investments using European Structural and Investment Funds: reflections from experts and practical examples

    Die Europäische Kommission und das Joint Research Centre (JRC) haben einen Bericht veröffentlicht, der eine Bewertung zu Investitionsstrategien im IKT-Sektor durch die ESI-Fonds vornimmt. Dabei wurden sieben europäische Regionen untersucht (Abruzzen, Apulien, Sizilien, Toskana (I), Burgund (FR), Lodzkie (PL) und West Romania (RO)). Das Papier ist eine systematische Zusammenfassung der Diskussionen und Ergebnisse der Experten, das auch kritische und allgemeingültige Aspekte, wie die Organisation des Multi-Government-Prozesses, beleuchtet.

    Zum Bericht

  • Online-Befragung zum künftigen Arbeitsprogramm 2018 - 2020 der SC5 von Horizont 2020

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die NKS Umwelt haben eine Online-Befragung zu künftigen Themenschwerpunkten des Arbeitsprogramms 2018 - 2020 der Gesellschaftlichen Herausforderung 5, "Klima, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe" (SC5), gestartet. Für das zukünftige Arbeitsprogramm sollen aktuelle Themen aus der Sicht von Wissenschaft, Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft identifiziert werden. Es geht darum, den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsbedarf zu konkretisieren und mögliche Lösungsansätze in Bezug auf die Themen der SC5 zu benennen. Die zentralen Ergebnisse der Online-Befragung werden veröffentlicht und fließen in eine gemeinsame deutsche Stellungnahme ein, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an die Europäische Kommission weitergeben wird.

    Der Fragebogen kann bis zum 29. Mai 2016 online ausgefüllt werden.

  • Neue Publikation "European Structural and Investment Funds and European Fund for Strategic Investments complementarities: Ensuring coordination, synergies and complementarity"

    Die Europäische Kommission hat kürzlich eine Publikation veröffentlicht, die die Möglichkeiten der synergetischen Nutzung der beiden Fonds EFSI (Europäischer Fonds für europäische Investitionen) und ESIF (Europäische Struktur- und Investitionsfonds) vorstellt.

    2014 hatte die Europäische Kommission eine Investitionsoffensive gestartet, um Investitionsengpässe zu beseitigen und ein investitionsfreundliches Klima in Europa wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang wurde in Partnerschaft mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) der Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gegründet, der innerhalb von drei Jahren rund 315 Mrd. Euro mobilisieren soll. Die Fondsmittel fließen in strategische Investitionen in Schlüsselbereichen wie Infrastruktur, Bildung, Forschung und Innovation und dienen als Risikokapital für kleine Unternehmen.

    Auf der anderen Seite werden über 450 Mrd. Euro in der Förderperiode 2014-2020 durch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) regional und auf Mitgliedstaatsebene in Forschung und Innovation, aber auch in andere Ziele der Europa 2020-Strategie bereitgestellt.
    Gemeinsam stellen die beiden Fonds ein erhebliches Kapital zur Verfügung, um europäische Zielsetzungen zu erreichen.

    Der Leitfaden ist kein allumfassendes Dokument, sondern gibt eher einen ersten Überblick und Erfahrungen weiter, die in diesem frühen Umsetzungsstadium gemacht wurden.

    Download Publikation

    Quelle: Europäische Kommission

  • Querschnittsanalyse zu Horizont 2020-Ausschreibungen mit Synergienbezug ESIF und RIS3

    In Zusammenarbeit mit dem deutschen NKS-Netzwerk hat die Geschäftsstelle Synergiendialog Horizont 2020 – Europäische Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) eine Querschnittsanalyse zu Ausschreibungen in den Horizont 2020-Arbeitsprogrammen 2016/17 aufbereitet, die einen Bezug zu den ESIF oder der Strategie zur intelligenten Spezialisierung (RIS3) aufweisen.

    In der Überblickstabelle sind alle relevanten Ausschreibungen entsprechend der Horizont 2020-Struktur gelistet. Die Tabelle enthält neben dem Call-Identifier, Titel und dem Link zur Ausschreibung auch Informationen zum Veröffentlichungszeitraum, Einreichfristen und -formen, Instrumente und Budgetangaben.

    Die Tabelle ist das Ergebnis einer Abfrage im deutschen NKS-System und erfüllt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Open Data Platform zur Förderung von Forschung und Innovation in der Kohäsionspolitik

    Die offene Datenplattform der Europäischen Kommission bietet eine Vielzahl statistischer Daten, die im Zusammenhang mit der Förderung und den erwarteten Zielen der verschiedenen Europäischen Strukturfonds stehen, aufbereitet nach Themen, einzelnen Fonds, Regionen, Ländern und im europäischen Vergleich.
    Die Daten können visualisiert, in andere Seiten integriert oder zu eigenen Analysezwecken heruntergeladen werden. Die Daten entstammen Erhebungen aus November 2015 und werden 2016 erneut aktualisiert.

  • Termine: Konferenzen mit Bezug zu EU-Synergien

    Konferenz SMART REGIONS: Driving Smart Specialisation Investments in Priority Areas for European Growth, 1. - 2. Juni 2016 in Brüssel, Belgien. Mehr Informationen

    7. WIRE-Konferenz: The Power of Regional Innovation Ecosystems, 9. - 10. Juni 2016 in Eindhoven, Niederlande. Mehr Informationen

    First SMARTER Conference on Smart Specialisation and Territorial Development "Changing Patterns of Territorial Policy: Smart Specialisation and Innovation in Europe", 28. - 30. September 2016 in Sevilla, Spanien. Mehr Informationen

  • II. Sitzung des Bund-Länder-Dialogs zu Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds (SynBLAG)

    Am 2. Dezember 2015 tagte zum zweiten Mal die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Synergien zwischen Horizont 2020 (H2020) und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) im BMBF in Berlin.
    Mit der Arbeitsgruppe wird der in der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission für die ESIF verabredete "nationale Koordinierungsmechanismus für Kooperation und Dialog zwischen den beteiligten Akteuren" umgesetzt. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter der mit den ESI-Fonds und Horizont 2020 befassten Ressorts in den Ländern und des Bundes (BMBF und BMWi) sowie Vertreter der Nationalen Kontaktstellen in Horizont 2020.