Archiv Aktuelles

Bunte Holzwürfel auf einem bunten Fadennetz

Foto: Thinkstock

  • Zwei deutsche Projekte unter vielen Beispielen der "Smart Stories"

    Smart Stories sollen beispielhaft zeigen, wie Politik von innen und außen auf unterschiedlichste Weise unterstützt werden kann, um die Ziele der Intelligenten Spezialisierung zu erreichen. Dazu werden Einrichtungen und Projekte aus den unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten vom JRC (Joint Research Centre) vorgestellt. Darunter sind auch zwei Beispiele aus Deutschland: Berlin und Brandenburg mit der gemeinsamen Innovationsstrategie und das EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem "Bund-Länder-Dialog zur Stärkung von Synergien zwischen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds".

  • Publikation des Berichts zum Workshop "Neue Impulse durch Innovative Öffentliche Beschaffung"

    Der Ergebnisbericht zum Workshop im Rahmen des Bund-Länder-Dialogs zur Stärkung von Synergien zwischen Horizont 2020 und den europäischen Strukturfonds, der letztes Jahr im September 2015 in Bonn stattgefunden hat, ist nun verfügbar.

    Veranstalter des Workshops waren das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIF NRW). Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) veröffentlichte Publikation reflektiert die Ergebnisse und Debatten, die aus dem Workshop „Neue Impulse durch Innovative Öffentliche Beschaffung“ hervorgegangen sind.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen sowie hier bestellt werden (limitierte Auflage).

  • Veranstaltung "How to build Smart Energy Regions"

    Die Veranstaltung wird organisiert von TechnologieRegion Karlsruhe und dem Joint Research Centre (JRC) und findet am 4. / 5. Juli 2016 in Ettlingen bei Karlsruhe statt. Zielgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter der lokalen und regionalen Regierungsbehörden aus verschiedenen europäischen Regionen, Personen aus der Wissenschaft, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission. Es soll ein Beitrag zur Erreichung einer effektiven und nachhaltigen Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Energiesektor geleistet werden. Dazu wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, sich über Praxis und innovative Konzepte zur Unterstützung einer nachhaltigen Energiepolitik auszutauschen und darüber zu diskutieren.

  • Offizieller Start: Neues Projekt "Brückenbildung" soll Synergien zwischen EFRE und Horizont 2020 für Innovationsprojekte in NRW schaffen

    Um das vorhandene Potenzial für Innovationen von Wissenschaft und Wirtschaft noch besser auszuschöpfen, hat das Wissenschaftsministerium  erstmals in Europa ein neues Angebot ins Leben gerufen. Mit dem Projekt "Brückenbildung" sollen Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft für die vielfältigen, sich ergänzenden Möglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (Horizont 2020) sensibilisiert werden. Am 19. April 2016 fand im Wissenschaftsministerium in Düsseldorf die Kick-Off-Veranstaltung statt.

    Durch konkrete aktive und systematische Unterstützungsmaßnahmen soll das vorhandene Potenzial der Innovationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen noch besser ausgeschöpft werden. Nach EU-weiter Ausschreibung wurden das Zentrum für Innovation und Technik, ZENIT sowie der DLR Projektträger mit der Durchführung des dreijährigen Projekts (2015-2018) betraut.

    Im Projekt ist eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen und Einrichtungen im Land, die Förderprogramme verwalten, geplant. Zu den Projektinhalten gehören Analysen zu Synergiepotenzialen aus EU-Forschungs- und NRW-Strukturförderung sowie zu den Nutzungsmöglichkeiten neuer Förderinstrumente, etwa zur innovativen öffentlichen Beschaffung.

    Die Kick-off-Veranstaltung für öffentliche Einrichtungen, beauftragte Einrichtungen und Multiplikatoren war der Start zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Brückenbildung und Synergieeffekte, um die Akteure in Nordrhein-Westfalen zum einen über die Attraktivität von Synergieeffekten zu informieren und zum anderen den Austausch zwischenunterschiedlichen Ministerien zu diesem Thema zu fördern.

    Die Vorträge der Veranstaltung sowie Informationen zum Projekt und den weiteren geplanten Veranstaltungen sind unter der Internetseite von Brückenbildung abrufbar.

  • Seal of Excellence – Treffen der Community of Practice

    Zur Verwirklichung von Synergien führte die Europäische Kommission im Horizont 2020-KMU-Instrument Exzellenzsiegel für exzellent bewertete KMU-Projekte ein, die aus Budgetmangel keine Förderung bekommen konnten. Idealerweise könnte der Antragstellende, mit diesem Siegel und Empfehlungsschreiben ausgezeichnet, eine alternative Förderung einwerben, beispielsweise in seinem Sitzbundesland durch die Strukturfonds. Eine Ausweitung des Exzellenzsiegels auf andere Horizont 2020-Instrumente (Teaming / Twinning, MSC, etc.) ist geplant.

    In der Community of Practice können sich nationale und regionale FuI-Politik-und Programmplaner sowie andere relevante Akteure aus der Forschungsförderung zu diesem Instrument austauschen und Möglichkeiten der Implementierung diskutieren und planen. Das nächste Treffen findet am 23. Mai 2016 in Brüssel statt. Interessierte senden eine E-Mail an RTD-SEAL-OF-EXCELLENCE@ec.europa.eu.

  • OPEN Evaluation 2016: "Science for Smart Specialisation (S3) workshop: Combining old and new approaches for monitoring and evaluating innovation policies"

    Danube INCO-NET: Im Rahmen der OPEN Evaluation Konferenz 2016 in Wien (24. - 25. November 2016) findet ein Workshop zum Thema Monitoring und Evaluierung von Innovationspolitiken im Rahmen der Strategien zur Intelligenten Spezialisierung (Smart Specialisation Strategies, RIS3) statt. Teilnehmende, die zu diesem Workshop einen Beitrag leisten möchten, können bis zum 8. Mai 2016 Vorschläge einreichen.

    Fokus des Workshops liegt auf innovativen Möglichkeiten, große und unstrukturierte Datenmengen mit offziellen Statistiken und (Wahrscheinlichkeits-) Berechnungen zu verknüpfen und zu integrieren, besonders in den Themen Informations-und Kommunikationstechnologien, Schlüsseltechnologien und nachhaltige Innovation. Wie können solche neuartigen Kombinationen den Wissenstransfer verbessern und die Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen beeinflussen? Wie kann man neu aufkommende Innovationsaktivitäten in Gebieten, in denen die statistische Datenlage nur rudimentär vorhanden ist, erfassen und kartieren? Ergebnisse des Workshops werden aufbereitet und sollen in die europäische politische Monitoring und Evaluierungspraxis der S3-Strategien fließen.

    Beiträge zum Workshop (Erfahrungsberichte und -methoden) sind willkommen und können bis zum 8. Mai hier durch eine Kurzdarstellung angemeldet werden.

    Für Teilnehmende, die Beiträge anmelden, entfällt die Teilnahmegebühr.

    Zur Anleitung zum Einreichen von Beiträgen (im Feld "comments for the director" bitte einfügen: "Abstract for the Science for S3 workshop").

  • Informationstage und Positionierung zum Start der neuen S3-Plattformen

    Eine moderne europäische Industrie und Gesellschaft ist die Zielsetzung, die die Smart Specialisation Platforms des Joint Research Centers (JRC) verfolgen. Bei der Umsetzung, die im Rahmen der Strategien zur Intelligenten Spezialisierung (RIS3, Smart Specialisation Strategies) erfolgen soll, spielen Regionalpolitiken und -regierungen eine Schlüsselrolle; zur Gewährleistung eines abgestimmten koordinierten Prozesses werden sie auf europäischer Ebene organisiert. Über die thematischen Plattformen sollen die Regionen Programme zur intelligenten Spezialisierung ausrollen, die helfen, den Kontakt zwischen Industrie und Clustern und deren Zugänglichkeit zu innovativen Technologien und Marktmöglichkeiten zu erleichtern. Das integrierte Konzept sieht demnach eine starke Industriebeteiligung und eine konkrete transregionale Kooperation und Innovation vor, die durch Maßnahmen aus den ESIF und Horizont 2020 oder anderen europäischen Forschungs-und Innovationsprogrammen unterstützt werden können, vor.

    Bisher gibt es eine S3-Plattform zum Thema Energie (S3P Energy), zwei thematische Plattformen formieren sich derzeit (weitere in Planung):

    Beide thematischen Plattformen werden offiziell auf der Smart Regions Conference Anfang Juni 2016 gestartet. Im Vorfeld organisiert die Europäische Kommission thematische Workshops für regionale und nationale Politik-und Programmplaner, Akteure regionaler Cluster und Industrievertreter. Unter anderem sollen dort gemeinsame Positionen zu zukünftigen Fachthemen der jeweiligen thematischen Plattformen entworfen werden. Vorschläge können bereits im Vorfeld über die jeweilige Informationsseite (siehe oben) eingereicht werden.

    Regionale und nationale Programmverantwortliche für die Europäischen Forschungs-und Innovationsprogramme (Horizont 2020 und ESIF) können sich auf der S3-Plattform als Region registrieren, um Prozesse, die die europäische FuI-Politik im Rahmen der Strategien zur intellligenten Spezialisierung (RIS3) zu verfolgen und mitzugestalten.

  • Publikation: Assessment of strategies for ICT investments using European Structural and Investment Funds: reflections from experts and practical examples

    Die Europäische Kommission und das Joint Research Centre (JRC) haben einen Bericht veröffentlicht, der eine Bewertung zu Investitionsstrategien im IKT-Sektor durch die ESI-Fonds vornimmt. Dabei wurden sieben europäische Regionen untersucht (Abruzzen, Apulien, Sizilien, Toskana (I), Burgund (FR), Lodzkie (PL) und West Romania (RO)). Das Papier ist eine systematische Zusammenfassung der Diskussionen und Ergebnisse der Experten, das auch kritische und allgemeingültige Aspekte, wie die Organisation des Multi-Government-Prozesses, beleuchtet.

    Zum Bericht

  • Online-Befragung zum künftigen Arbeitsprogramm 2018 - 2020 der SC5 von Horizont 2020

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die NKS Umwelt haben eine Online-Befragung zu künftigen Themenschwerpunkten des Arbeitsprogramms 2018 - 2020 der Gesellschaftlichen Herausforderung 5, "Klima, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe" (SC5), gestartet. Für das zukünftige Arbeitsprogramm sollen aktuelle Themen aus der Sicht von Wissenschaft, Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft identifiziert werden. Es geht darum, den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsbedarf zu konkretisieren und mögliche Lösungsansätze in Bezug auf die Themen der SC5 zu benennen. Die zentralen Ergebnisse der Online-Befragung werden veröffentlicht und fließen in eine gemeinsame deutsche Stellungnahme ein, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an die Europäische Kommission weitergeben wird.

    Der Fragebogen kann bis zum 29. Mai 2016 online ausgefüllt werden.

  • Neue Publikation "European Structural and Investment Funds and European Fund for Strategic Investments complementarities: Ensuring coordination, synergies and complementarity"

    Die Europäische Kommission hat kürzlich eine Publikation veröffentlicht, die die Möglichkeiten der synergetischen Nutzung der beiden Fonds EFSI (Europäischer Fonds für europäische Investitionen) und ESIF (Europäische Struktur- und Investitionsfonds) vorstellt.

    2014 hatte die Europäische Kommission eine Investitionsoffensive gestartet, um Investitionsengpässe zu beseitigen und ein investitionsfreundliches Klima in Europa wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang wurde in Partnerschaft mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) der Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gegründet, der innerhalb von drei Jahren rund 315 Mrd. Euro mobilisieren soll. Die Fondsmittel fließen in strategische Investitionen in Schlüsselbereichen wie Infrastruktur, Bildung, Forschung und Innovation und dienen als Risikokapital für kleine Unternehmen.

    Auf der anderen Seite werden über 450 Mrd. Euro in der Förderperiode 2014-2020 durch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) regional und auf Mitgliedstaatsebene in Forschung und Innovation, aber auch in andere Ziele der Europa 2020-Strategie bereitgestellt.
    Gemeinsam stellen die beiden Fonds ein erhebliches Kapital zur Verfügung, um europäische Zielsetzungen zu erreichen.

    Der Leitfaden ist kein allumfassendes Dokument, sondern gibt eher einen ersten Überblick und Erfahrungen weiter, die in diesem frühen Umsetzungsstadium gemacht wurden.

    Download Publikation

    Quelle: Europäische Kommission

  • Querschnittsanalyse zu Horizont 2020-Ausschreibungen mit Synergienbezug ESIF und RIS3

    In Zusammenarbeit mit dem deutschen NKS-Netzwerk hat die Geschäftsstelle Synergiendialog Horizont 2020 – Europäische Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) eine Querschnittsanalyse zu Ausschreibungen in den Horizont 2020-Arbeitsprogrammen 2016/17 aufbereitet, die einen Bezug zu den ESIF oder der Strategie zur intelligenten Spezialisierung (RIS3) aufweisen.

    In der Überblickstabelle sind alle relevanten Ausschreibungen entsprechend der Horizont 2020-Struktur gelistet. Die Tabelle enthält neben dem Call-Identifier, Titel und dem Link zur Ausschreibung auch Informationen zum Veröffentlichungszeitraum, Einreichfristen und -formen, Instrumente und Budgetangaben.

    Die Tabelle ist das Ergebnis einer Abfrage im deutschen NKS-System und erfüllt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Open Data Platform zur Förderung von Forschung und Innovation in der Kohäsionspolitik

    Die offene Datenplattform der Europäischen Kommission bietet eine Vielzahl statistischer Daten, die im Zusammenhang mit der Förderung und den erwarteten Zielen der verschiedenen Europäischen Strukturfonds stehen, aufbereitet nach Themen, einzelnen Fonds, Regionen, Ländern und im europäischen Vergleich.
    Die Daten können visualisiert, in andere Seiten integriert oder zu eigenen Analysezwecken heruntergeladen werden. Die Daten entstammen Erhebungen aus November 2015 und werden 2016 erneut aktualisiert.

  • Termine: Konferenzen mit Bezug zu EU-Synergien

    Konferenz SMART REGIONS: Driving Smart Specialisation Investments in Priority Areas for European Growth, 1. - 2. Juni 2016 in Brüssel, Belgien. Mehr Informationen

    7. WIRE-Konferenz: The Power of Regional Innovation Ecosystems, 9. - 10. Juni 2016 in Eindhoven, Niederlande. Mehr Informationen

    First SMARTER Conference on Smart Specialisation and Territorial Development "Changing Patterns of Territorial Policy: Smart Specialisation and Innovation in Europe", 28. - 30. September 2016 in Sevilla, Spanien. Mehr Informationen

  • II. Sitzung des Bund-Länder-Dialogs zu Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds (SynBLAG)

    Am 2. Dezember 2015 tagte zum zweiten Mal die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Synergien zwischen Horizont 2020 (H2020) und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) im BMBF in Berlin.
    Mit der Arbeitsgruppe wird der in der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission für die ESIF verabredete "nationale Koordinierungsmechanismus für Kooperation und Dialog zwischen den beteiligten Akteuren" umgesetzt. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter der mit den ESI-Fonds und Horizont 2020 befassten Ressorts in den Ländern und des Bundes (BMBF und BMWi) sowie Vertreter der Nationalen Kontaktstellen in Horizont 2020.

  • Öffentliche Auftragsvergabe – Praktischer Leitfaden zur Vermeidung der häufigsten Fehler bei Projekten, die aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds finanziert werden

    Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden veröffentlicht, der öffentlichen Bediensteten in der gesamten Europäischen Union helfen soll, häufige Fehler bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Zusammenhang mit Projekten, die aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds kofinanziert werden, zu vermeiden. Im Einklang mit der Initiative eines "ergebnisorientierten EU-Haushalts" will die Europäische Kommission sicherstellen, dass das Geld der Steuerzahler effizient und transparent eingesetzt wird. Knapp die Hälfte der Mittel aus den europäischen Struktur- und Investitionsfonds fließen im Zuge öffentlicher Aufträge in die Realwirtschaft. Aus EU-Mitteln kofinanzierte Projekte in den Mitgliedstaaten müssen mit den geltenden Vergabevorschriften in Einklang stehen, die die Effizienz der öffentlichen Ausgaben und einen fairen Wettbewerb auf dem Markt gewährleisten.

    Das Ziel besteht darin, die Durchführung operationeller Programme zu erleichtern und bewährte Verfahrensweisen zu fördern. Der Leitfaden soll Hilfestellungen zur Vermeidung der häufigsten Fehler geben, indem anhand von Beispielen die bewährten Verfahren aufgezeigt sowie praktische Tipps zur Fehlervermeidung gegeben werden. Hierbei ist zu beachten, dass es sich nicht um eine rechtliche Auslegung der EU-Richtlinien handelt, sondern um einen nützlichen Wegweiser, der Beschaffungsfachleute durch fehlerträchtige Bereiche lotsen soll. Der Leitfaden enthält neben Beispielen für bewährte Verfahren Fallstudien und nützliche Links für diejenigen, die mit der Planung, Auswahl und Durchführung von EU-geförderten Projekten befasst sind. Interaktive Elemente mit Verweisen auf die einschlägigen Gesetzestexte und andere nützliche Unterlagen sollen die Handhabung dieses Leitfadens erleichtern.

    Dieser Leitfaden ist Teil der vorrangigen Maßnahme der Kommission, den Mitgliedstaaten bei der Stärkung ihrer Verwaltungskapazität zu helfen, damit EU-Mittel besser investiert und verwaltet werden. Er ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der Kommissionsdienststellen in Abstimmung mit der Europäischen Investitionsbank.

  • Perspektiven für die Strategien zur intelligenten Spezialisierung (RIS3) im Kontext der Europa-2020-Wachstumsstrategie

    Bund-Länder-Dialog in Deutschland zu Synergien mit Horizont 2020 beispielgebend

    Die Europäische Kommission hat den Bericht einer von ihr beauftragten unabhängigen Expertengruppe veröffentlicht. Er zieht eine erste Bilanz zum Beitrag der Smart-Specialisation-Strategien (RIS3) zu den Zielen von "Europa 2020".

    Die Expertengruppe untersuchte insbesondere die Mischung von Instrumenten ("policy mix") und deren aufeinander abgestimmten (d. h. synergetischen) Einsatz. Die Ergebnisse sollen in die Planung und Umsetzung zukünftiger (regionaler) Innovations- und Forschungsstrategien fließen und dabei helfen, diese auf verschiedenen Regierungsebenen umzusetzen.

    Der Bericht enthält Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die an der Umsetzung der RIS3 beteiligten Politikerinnen und Politiker sowie Verwaltungsstellen, für die Europäische Kommission sowie für alle mit den verschiedenen Instrumenten der Forschungs- und Innovationspolitik befassten Akteurinnen und Akteure.

    Ein besonderes Augenmerk der Analyse liegt auf den Synergiepotenzialen zwischen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF), die insbesondere auf politischer steuernder Ebene herausgearbeitet werden; also dort, wo einer strategischen Abstimmung zwischen den für die RIS3 bzw. Horizont 2020 zuständigen Ressorts positive Auswirkungen auf die Regionen und Mitgliedstaaten zugeschrieben werden.

    Der 2014 in Deutschland vom BMBF in Abstimmung mit den Bundesländern ins Leben gerufene "Bund-Länder-Dialog zur Stärkung von Synergien zwischen Horizont 2020 und den ESI-Fonds" wird als Beispiel für eine institutionalisierte kontinuierliche Zusammenarbeit der beteiligten Akteurinnen und Akteure ("Governance") auf Basis der bestehenden RIS3-Strategien und operationellen Programme (OP) der ESI-Fonds genannt. Die Expertinnen und Experten fokussieren ihre Analysen darüber hinaus auf weitere Aspekte, einschließlich der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen der RIS3, der einzelnen gesellschaftlichen Herausforderungen und der Schlüsseltechnologien in Horizont 2020.

  • NRW startet "Projekt Brückenbildung" zur Stärkung von Synergien zwischen den ESI-Fonds und Horizont 2020

    Das Wissenschaftsministerium NRW hat mit dem Projekt "Brückenbildung" erstmals in Europa eine regionale Initiative gestartet, um Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft für die vielfältigen, sich ergänzenden Möglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (Horizont 2020) zu sensibilisieren. Durch konkrete aktive und systematische Unterstützungsmaßnahmen soll das vorhandene Potenzial der Innovationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen noch besser ausgeschöpft werden.

  • Horizont 2020: Insgesamt 130 Mio. Euro für Maßnahmen zur Innovativen öffentlichen Beschaffung in den Arbeitsprogrammen 2016/17 – Förderquote angehoben

    Die Europäische Kommission stellt zur Förderung von PCP- (pre-commercial procurement) und PPI- (public procurement of innovative solutions) Projekten in den verschiedenen Arbeitsprogrammen 2016-17 ein Gesamtbudget von 130 Mio. Euro zur Verfügung.

    Außerdem ist eine Erhöhung der Förderquote geplant: 90 % für PCP-Projekte und 35 % für PPI-Projekte.

    Beschafferkonsortien werden durch folgende Förderformen unterstützt:

    • Vorbereitung und Durchführung der Beschaffung mithilfe von PCP und PPI-Projekten (Ausschreibung für PCP und PPI-Actions)
    • Zusammenarbeit / Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung zukünftiger PCP- und PPI-Projekte (Ausschreibungen Coordination and Support Actions, CSA)

    In folgenden Arbeitsprogrammen sind Ausschreibungen zu innovativer öffentlicher Beschaffung geplant:

    Europäische Forschungsinfrastrukturen, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Gesundheit, Sicherheit, Energie, Transport, Raumfahrt, und Klimawandel/Umwelt.

    Die Arbeitsprogramme 2016/17 sind nun verabschiedet und können auf dem Participant Portal eingesehen werden.

  • Leitfaden für Antragstellende der EU-Strukturfonds veröffentlicht

    Die Beantragung von Fördermitteln aus den Europäischen Strukturfonds ist komplex und von Region zu Region verschieden. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission – GD REGIO einen "Leitfaden für Empfänger von Mitteln aus den europäischen Struktur- und Investitionsfonds sowie damit verbundenen EU-Instrumenten“ veröffentlicht.

    In dem Leitfaden werden neben grundsätzlichen Informationen zu den Strukturfonds auch die elf Teilziele ausführlich erläutert (z. B. Teilziel 1: Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation) und in Zusammenhang mit den wichtigsten anderen Förderprogramme der EU (wie Horizont 2020, COSME, …) gestellt. Dabei geht es auch um die Förderung von Synergien zwischen den verschiedenen Programmen sowie einen Überblick über alle relevanten Informationen zu dem jeweiligen Thema.

    Eine Online-Checkliste komplettiert das Unterstützungsangebot, potenziellen Begünstigten die angemessensten Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

    Den Leitfaden in deutscher Sprache finden Sie hier.

  • Erste Veranstaltung der eafip-Initiative: Registrierung geöffnet

    Paris: 27.-28. Oktober 2015

    Die Europäische Kommission lädt in Zusammenarbeit mit der "City of Paris" am 27. und 28. Oktober 2015 zur ersten Veranstaltung der eafip-Initiative ein. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für Initiativen innovativer öffentlicher Beschaffung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Europa zu stärken und eine Netzwerkbildung unter den Akteuren zu fördern. Die Veranstaltung richtet sich an öffentliche Beschaffungsstellen, politische Entscheidungsträger, (juristische) Beratungsstellen und weitere Interessierte.

    Durch den Austausch und die Diskussion über neue Ideen, Initiativen und Fördermöglichkeiten, beispielsweise durch HORIZONT 2020, sollen sowohl die Thematik als auch die Chance der vorkommerziellen Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement - PCP) und der Öffentlichen Beschaffung innovativer Lösung (Puplic Procurement of innovative Solutions - PPI) verständlicher und transparenter gemacht werden. Zusätzlich soll der strategische Nutzen von innovativer Beschaffung für wichtige Städte, Regionen und Länder in Europa sowie verschiedene Beispiele oder das eafip-Toolkit erörtert werden.

    Die eafip-Initiative (European Assistance for Innovation Procurement) unterstützt öffentliche Beschaffer bei der Einführung und der Verbesserung des innovativen Beschaffungsprozesses. Das eafip-Toolkit soll auf politischer und praktischer Ebene bei der Strategieentwicklung für PCP/PPI helfen und den Beschaffern die Implementierung einer solchen Beschaffung erleichtern.

    Die Veranstaltung findet am 27. und 28. Oktober im Hôtel de Ville de Paris statt.

    Die Registrierung ist ab sofort geöffnet.
    Weitere Informationen, das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

  • Open Days 2015: Registrierung noch bis 28. September geöffnet und Side-Event "Excellence without borders"

    Brüssel: 12. - 15. Oktober 2015

    Im Rahmen der 13. Europäischen Woche in Brüssel "Regions and Cities" starten die Open Days dieses Jahr unter dem Motto: "Europe's regions and cities: partners for investment and growth". Zusätzlich wird am 15. Oktober ein Side-Event zum Thema "Excellence without borders" für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft in Brüssel stattfinden. Die Registrierung für beide Veranstaltungen ist noch möglich.

    Zu den drei großen Themen

    1. 'Modernising Europe': The regions in the energy Union and the single digital market

    2. 'Regions open for business': SME development, innovation and job creation

    3. 'Places and spaces': Urban and rural development; urban-rural integration

    sind die Teilnehmenden eingeladen, Herausforderungen und Lösungen zu Management und Umsetzung in grenzüberschreitender, überregionaler und transnationaler Dimension zu erarbeiten. Über 100 Workshops, Ausstellungen und Diskussionsrunden laden die Vertreterinnen und Vertreter von 177 Regionen aus 30 Staaten zur Vernetzung ein. Es wird erwartet, dass sich auch in diesem Jahr wieder über 6.000 Teilnehmende aus der Regional- und Lokalpolitik, Expertinnen und Experten aus europäischen Institutionen sowie Begünstigte an dieser Schlüsselveranstaltung beteiligen.

    Die Veranstaltung wird gemeinsam vom "Committee of the Regions" (CoR) und der "Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung" (DG REGIO) organisiert.

    Die Registrierung ist noch bis zum 28. September geöffnet. Es sind bereits über 3.900 Anmeldungen eingegangen. Weitere Informationen, das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

    Im Rahmen der Open Days findet am 15. Oktober von 15:00 - 19:00 Uhr in Brüssel das Side-Event „Excellence without borders: R&D cooperation across the innovation divide“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft aus den Zielländern der Horizont-2020-Maßnahmen im Programm „Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung“ und wird vom „Netherlands house for Education and Research“ (Neth-ER) organisiert.
    Weitere Informationen und Anmeldung.

    Zusätzlich zu dieser Veranstaltung in Brüssel finden von September bis November 2015 europaweit weitere 250 lokale Veranstaltungen statt.

  • Bund-Länder-Dialog Horizont 2020 – ESIF diskutiert Chancen und Herausforderungen innovativer öffentlicher Beschaffung

    Am 31. August und 1. September 2015 fand der erste thematische Workshop im Rahmen des Bund-Länder-Dialogs Horizont 2020 – ESIF zum Thema "Neue Impulse durch innovative öffentliche Beschaffung" in Bonn statt. Über 70 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Einrichtungen, Beschaffungsstellen  und Beratungsorganisationen diskutierten über die mit innovativer öffentlicher Beschaffung verbundenen Chancen und Herausforderungen und die gewinnbringende Nutzung von Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) in Deutschland.

    Über die Ergebnisse des Workshops wird in einem der kommenden Newsletter "Regionen und EU-Synergien" informiert.

    Anmeldung zum Newsletter

    Informationen zum Workshop

  • Europäische Unterstützung für Innovative Beschaffung: Neuer Service der Europäischen Kommission

    Die Europäische Kommission hat einen neuen Service eingerichtet, der Förderung, Training und lokale Unterstützung für Beschaffer anbietet, die Innovative Beschaffung überregional und transnational einführen möchten.

    • In den nächsten drei Jahren plant die Kommission zwölf Informations- und Trainingsveranstaltungen zum Thema PCP und PPI (Pre-commercial Procurement und Public Procurement of Innovation) in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten.
    • Ein Helpdesk ist eingerichtet und beantwortet viele Fragen zu dem Thema.
    • Lokale Unterstützung ist vorgesehen für öffentliche Beschaffer, die eine PCP oder PPI für IKT-basierte Lösungen auf nationaler Ebene starten möchten. Das beinhaltet ebenso rechtliche Unterstützung wie auch Hilfestellung für die Start- und Implementierungsphase.

    Weitere Information zur innovativen Beschaffung in Horizont 2020 und eine erste Auswertung zu PCP-Projekten im 7. Rahmenprogramm finden Sie unter http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/innovation-procurement.

  • EU-Kohäsionspolitik: Verzeichnis aller genehmigten Operationellen Programme

    Die Europäische Kommission – GD Regio – hat auf ihrer Internetseite ein Verzeichnis aller bisher genehmigten Operationellen Programme (OP) der europäischen Regionen veröffentlicht. In Deutschland wurden bisher 12 von 16 OPs in den Bundesländern von der Europäischen Kommission geprüft und gebilligt. Damit ist der Start für konkrete Umsetzungsmaßnahmen (z. B. wettbewerbliche thematische Ausschreibungen, Förderung von Infrastrukturmaßnahmen in Forschung und Innovation wie etwa in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Markteinführung und Serienreife von Produkten oder Unterstützung von (Aus-) Gründungen in diesen Bundesländern ermöglicht. Die verschiedenen Förderprioritäten und -bedingungen in den einzelnen Bundesländern sind den jeweiligen OPs sowie deren Internetauftritten zur EFRE-Förderung 2014 - 2020 zu entnehmen.

    Verzeichnis aller operationellen Programme aus Mitteln der Kohäsionspolitik 2014-2020

    Fragen und Antworten zu den ESI-Fonds 2014 - 2020

    Quelle: Europäische Kommission - GD Regio

  • Bund-Länder-Dialog zu Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds gestartet

    Am 18. November 2014 tagte zum ersten Mal die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds (jetzt ESI-Fonds oder ESIF) im BMBF in Bonn.

    Schon 2012 und im April 2014 fanden Bund-Länder-Workshops zur Stärkung von Synergien, auch unter Beteiligung der Generaldirektionen beider Programmbereiche der EU-Kommission, statt.

    Mit der Arbeitsgruppe wird der in der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der EU-Kommission für die ESIF verabredete "nationale Koordinierungsmechanismus für Kooperation und Dialog zwischen den beteiligten Akteuren" umgesetzt. Er ist die Antwort auf die zunehmend integrierten Themen und die stärkere Innovationsorientierung in Horizont 2020 einerseits, und die weiter wachsende Bedeutung von Forschung und Innovation in den ESIF und der damit verbundenen stärker wettbewerbsorientierten Ausschreibung der Fördermittel in vielen Bundesländern andererseits. Sein Ziel ist es, für Transparenz über die Antragsmöglichkeiten in den Bereichen Forschung und Innovation zu sorgen und den Zugang zu Fördermöglichkeiten für die Antragstellenden zu verbessern. Darüber hinaus soll er die strategische Ausgestaltung der Programme unterstützen.

    Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter der mit dem ESI-Fonds und Horizont 2020 zuständigen Ressorts in den Ländern und des Bundes (BMBF und BMWi). Verabredet wurde neben den regelmäßigen AG-Sitzungen auch die Organisation thematischer Workshops zu Aspekten, in denen Synergien einen besonderen Nutzen bringen können. Nach Bedarf werden Schulungen insbesondere für Beratungsstellen, wie die Nationalen Kontaktstellen für Horizont 2020, durchgeführt.

    Zur Unterstützung des Dialogs wird ein Webangebot zu diesem Thema aufgebaut, das unter http://www.EU-Synergien.de erreichbar sein wird. Dort sind bereits jetzt grundlegende Informationen zur "Regionalen Dimension von Forschung und Innovation" verfügbar. Auch das neue Angebot ist ein Modul im Webauftritt des EU-Büros des BMBF. Es soll zunächst Informationen zu den "Forschungs- und Innovationsstrategien der intelligenten Spezialisierung" (RIS3), den operationellen Programmen der ESIF (OP) und zu Ansprechpartnern in den Ministerien und der Beratungsstellen bündeln und mit dem deutschen Portal zu Horizont 2020 (http://www.horizont2020.de) verknüpfen. Das Angebot wird bedarfsgerecht stetig weiterentwickelt und relevante Themen sowie Praxisbeispiele aufbereiten.

     

  • Internationale Konferenz: Week of Innovative Regions in Europe (WIRE) und Side-Event "Workshop on Horizon 2020 & Structural Funds Synergy"

    "Time to Act", unter diesem Thema findet die jährliche WIRE-Konferenz dieses Jahr am 4. - 5. Juni in Riga statt.

    Im Rahmen der Konferenz wird vom 3. - 4. Juni ein Workshop zu den Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds durchgeführt.

    Die WIRE-Konferenz, organisiert von der Europäischen Kommission, DG R&I, und SEDA, der lettischen Agentur für Bildung, stellt das wichtigste Forum für den regionalen politischen Dialog hinsichtlich regionaler Innovationsstrategien sowie Forschung und Innovation als Stimulation für regionales Wachstum und überregionale Kooperation dar. Ausstellungsstände, ein Brokerage Event, Veranstaltungen und Workshops bieten allen Akteuren, wie (ESIF-) Programmverwaltenden, regionalen Konsortien und Clustern sowie Interessierten aus Forschung und Industrie etc. Gelegenheit zum Netzwerken und "voneinander lernen".

    Weitere Informationen: http://www.wire2015.eu

    Der Workshop zu den "Synergien zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds" wird organisiert vom Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen für den Horizont-2020-Programmbereich "Ausweitung der Beteiligung" (NCP WIDE-NET) und richtet sich sowohl an Vertreterinnen und Vertreter der Nationalen Kontaktstellen als auch an ESIF-Programmverwaltende.

    Dabei soll auf beiden Seiten der Programme, nämlich Vertreterinnen und Vertreter aus Horizont 2020 und den ESIF, das Bewusstsein für die Chancen der synergetischen Förderung erhöht werden. Praktische Beispiele, aber auch herausfordernde Aspekte werden ebenso erörtert wie notwendige Aktionen und Lösungsempfehlungen, um das volle Potenzial von Synergien auszuschöpfen.

    Weitere Informationen und Registrierung:
    http://wire2015.eu/en/side-events/workshop-on-horizon-2020-structural-funds-synergy

  • Neuer Leitfaden: Combining BBI and ESIF to deploy the European bioeconomy - Guiding Principles

    Das Konsortium des JTI BBI (Joint Technology Initiative on Bio-based Industries) hat kürzlich einen Leitfaden veröffentlicht, der Synergien zwischen der Förderung im BBI-Sektor durch Horizont 2020 und durch die Strukturfonds (ESIF) aufzeigt.
    Auch die europäische industrielle und wissenschaftliche biotechnologische Führerschaft hat das Potenzial zur Maximierung der politischen Wirksamkeit, besonders hinsichtlich Lösungen für heutige gesellschaftliche Herausforderungen, durch die Kombination von Horizont-2020-Förderung und durch Strukturfonds erkannt.

    Dieser praxisorientierte Leitfaden aus Sicht der Industrie und Wissenschaft lässt sich teilweise auch auf andere Sektoren übertragen und ist durch seine Entwicklung von Szenarien und praktischen Beispielen von synergetischer Förderung eine gute Ergänzung zum Synergienleitfaden der Europäischen Kommission.

    Den Leitfaden finden Sie hier.

  • Europäische Konferenz "GROW your REGIOn: Delivering Smart Specialisation and Economic Transformation through Clusters"

    Brüssel, 27.-28. April

    Die Konferenz bringt Vertrerinnen und Vertreter aus Regionalbehörden und Politik, EFRE- und INTERREG-Verwaltungen, Clustern sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.

    Bei dieser interaktiven Konferenz sind die Teilnehmenden explizit dazu aufgefordert, nicht nur zuzuhören, sondern selbst aktiv beizutragen, mitzuarbeiten und zu "netzwerken". Sie können…

    • ihre Erfahrungen mit der Kooperation in regionalen Clustern weitergeben,
    • neue Methoden lernen, wie man Intelligente Spezialisierung implementieren kann,
    • neue Clusterpartnerschaften entdecken.

    Für die erste Veranstaltung werden noch Vortragende gesucht, die interessante Erfahrungen und Gelerntes aus ihrem Cluster berichten können. Bitte melden Sie sich hierfür bis zum 20. März bei den Veranstaltern (Call for Expression of Interest)!

    Die Veranstaltung wird gemeinsam von der DG GROW und DG REGIO der Europäischen Kommission organisiert.

    Weitere Informationen, Agenda und Registrierung

  • Hochrangige Konferenz zu Forschungs- und Innovationsstrategien zur Intelligenten Spezialisierung (RIS3) – Herausforderungen und Monitoring der Implementierung

    Am 6. März 2015 führt die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) zusammen mit der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Andalusiens in Sevilla, Spanien, die "High Level Conference on Research and Innovation Strategies for Smart Specialisation: Challenges and Monitoring Implementation" durch. In der Veranstaltung wird der aktuelle Stand, Probleme und Chancen der Implementierungsphase der RIS3 vorgestellt. Des Weiteren werden Vertreterinnen und Vertreter von EU, Länder- und Regionalebene, Expert/innen sowie politische Entscheidungsträger/innen diskutieren, welche zukünftigen Aspekte bei der weiteren Umsetzung der RIS3-Strategien sowie der europäischen Wachstumsagenda besondere Beachtung finden sollten.

  • "Twinning"-Seminar hat am 10.11.2014 stattgefunden

    Die Nationale Kontaktstelle "Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung" veranstaltete am 10. November 2014 in Bonn in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz ein Seminar für Antragstellende zu "Twinning". Die Förderlinie unterstützt Partnerschaften zwischen Forschungseinrichtungen in leistungsschwächeren Regionen mit exzellenten Einrichtungen in der EU.

    Die Veranstaltung war auf großes Interesse bei Hochschulvertretern und Akteuren außeruniversitärer Forschungseinrichtungen gestoßen. Unter Beteiligung von Lucas Janssen, dem zuständigen "Call Coordinator" bei der Europäischen Kommission, wurden die Rahmenbedingungen und Chancen einer Beteiligung diskutiert. In Kürze sollen auch die häufig gestellten Fragen der Kommission (FAQ) zu Twinning aktualisiert werden.

    Neben "Twinning" wurden auch nationale deutsche Förderprogramme des BMBF und des DAAD für Mittel- und Osteuropa vorgestellt. Die Powerpoint-Präsentationen zu den Vorträgen im Rahmen der Veranstaltung können hier heruntergeladen werden.

  • Ergebnisse des ersten Workshops des Danube-INCO.NET

    Zur Stärkung der Zusammenarbeit in Forschung und Innovation hat das Danube-INCO.NET drei Workshops geplant, in denen Vertreter der Donauregion-Länder darüber diskutieren, wie die Ziele des Europäischen Forschungsraum (EFR) sowie der Innovationsunion (IU) umgesetzt werden können. Dabei liegt der Fokus auf Themen, die als prioritär für die Partnerländer des Donauraum-INCO.NETs identifiziert wurden.

    Am 10. Juli 2014 fand der erste Workshop des Danube-INCO.NET in Belgrad statt. Dieser befasste sich insbesondere mit folgenden Themen:

    • "Optimal transnational co-operation and competition: Jointly addressing grand challenges" (EFR-Priorität 2)
    • "Joint establishment, operation and transnational use of national and European research infrastructures" (IU-Selbstverpflichtung 5).

    Im Workshop wurden Empfehlungen für politische Entscheidungsträger erarbeitet. Diese sowie weitere Informationen zu den Workshops finden Sie hier.

  • Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) veröffentlicht Zwischenbericht zu Prioritäten in den Forschungs- und Innovationsstrategien der EU-Mitgliedstaaten und Regionen (RIS3) mit Bezug zu Schlüsseltechnologien

    Der Bericht beinhaltet Informationen zu den Prioritäten der Forschungs- und Innovationsstrategien der intelligenten Spezialisierung (RIS3) der EU-Mitgliedstaaten und Regionen mit Bezug zu den Schlüsseltechnologien (Key Enabling Technologies – KET), die auch Gegenstand der Projektförderung durch Horizont 2020 sind. Die Analysen ermöglichen erste Einsichten in mögliche Schnittstellen zwischen der Förderung aus Mitteln der EU-Strukturfonds und Horizont 2020.

    Die Ergebnisse zeigen die hohe Bedeutung von Schlüsseltechnologien in den Strategien der EU-Regionen: Rund zwei Drittel aller betrachteten Regionen benennen KET als Priorität; insgesamt beziehen sich 20 % aller Prioritäten auf Schlüsseltechnologien. Die Untersuchung schließt lediglich diejenigen Regionen ein, die zum Betrachtungszeitraum auf der S3-Plattform registriert waren. Entsprechend sind in Deutschland nur Sachsen und die Region Weser-Ems einbezogen.

    In den Schlussfolgerungen werden weitere Maßnahmen der Unterstützung einer strategischen Verzahnung der EU-Instrumente zur Förderung von Forschung und Innovation angeregt.

  • Europäische Kohäsionspolitik: Sechster Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt: Investitionen in Beschäftigung und Wachstum

    In dem 6. Kohäsionsbericht der Europäischen Kommission sind die Erfolge der Mittelzuweisungen aus den Kohäsionsfonds (EFRE, ESF, ELER) im Programmplanungszeitraum 2007 - 2013 zusammengefasst und bestehende Hemmnisse herausgearbeitet. Ausgehend von diesen Erkenntnissen, aber auch vor dem Hintergrund der europaweiten Finanzkrise sowie der Einbeziehung der Ziele der Strategie Europa 2020, steht das Erzielen von messbaren Ergebnissen (z. B. Schaffung neuer Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum) im Mittelpunkt der neuen Kohäsionspolitik.

    Der Bericht geht auch auf die laufenden Programmverhandlungen zwischen der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten ein. Ergänzt wird diese Mitteilung durch eine Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen, in der die sozioökonomischen und die Governance-Herausforderungen analysiert werden, die die Mitgliedstaaten und Regionen bewältigen müssen, und in der die Auswirkungen der Kohäsionspolitik und der öffentlichen Investitionen auf die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit bewertet werden.

    Den vorläufigen Bericht können Sie hier herunterladen.

    Zu diesem Thema fand am 8./9. September in Brüssel das sogenannte "Sixth Cohesion Forum" statt, zu dem über 700 "High-Level-Representatives" europäischer Regierungen, Regionen und Kommunen sowie Interessensvertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft erwartet wurden. Hauptziel der Konferenz war eine Diskussion darüber, welchen Beitrag die zukünftigen Programme der Kohäsionspolitik zur Erholung der europäischen Wirtschaft leisten können.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Quelle: Europäische Kommission – GD Regio

  • Offene Datenplattform zur Kohäsionspolitik

    Auf der Grundlage der Auswertungen im 6. Kohäsionsbericht zum wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt hat die Europäische Kommission eine sehr umfassende offene Datenplattform zur Kohäsionspolitik eingerichtet. Auf interaktiven Karten werden Daten, Fakten und Diagramme zu unterschiedlichsten Themen, wie z. B. Aufteilung der Fördermittel, Zahlen zu den spezifischen Herausforderungen (Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum etc.) und andere sozioökonomische Indikatoren auf Länderebene und für jede Region bereitgestellt.

    Alle Informationen und Grafiken sind leicht zugänglich und können kostenfrei für eigene Darstellungen verwendet werden. Die Nutzer haben die Möglichkeit, eigene Visualisierungen zu erstellen, Daten zu kommentieren oder über sie zu diskutieren, aber auch Vorschläge über weitere Auswertungen anzuregen.

    Quelle: Europäische Kommission – GD Regio

  • Neuer Leitfaden "Enabling synergies between European Structural and Investment Funds, Horizon 2020 and other research, innovation and competitiveness-related Union programmes. A Guidance for policy-makers and implementing bodies" veröffentlicht

    Dieser Leitfaden zeigt u. a. auf, wie man durch die synergetische Nutzung verschiedener Programme mit den Strukturfonds nicht nur Fördergelder kombinieren, sondern durch den gemeinsamen oder koordinierten Einsatz verstärkte Wirkung und Effizienz erreichen kann, z. B. durch aufeinander aufbauende oder sich ergänzende parallele Projekte.

    Das Dokument ist vor allem für Programmentwickler und andere Personen und (öffentliche) Institutionen bestimmt, die in alle Arten der strategischen regionalen Ausrichtung (z. B. im Rahmen der Smart Specialisation Strategy RIS3), der Koordinierung und Implementierung von Programmen, Entwicklung von unterstützenden Maßnahmen, Entwicklung von Projektformaten, Beratung, Berichterstattung, Audits, formale Modalitäten, Harmonisierung von Förderregeln etc. involviert sind.

  • EU-Kohäsionspolitik: Das Partnerschaftsabkommen der EU-Kommission mit Deutschland über Strukturfondsmittel ist abgeschlossen und online

    Als einer der ersten Mitgliedstaaten der EU schloss Deutschland bereits im Mai 2014 sein Partnerschaftsabkommen mit der Europäischen Kommission über die Nutzung der "EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung im Zeitraum 2014 - 2020 (ESIF)". Darin ist die Strategie für einen optimalen Einsatz der ESIF-Mittel in Höhe von 19,2 Milliarden Euro (und 8,3 Milliarden Euro für die ländliche Entwicklung) in den deutschen Regionen und Städten festgehalten.

    Durch die Strukturfonds sollen strukturelle Unterschiede in den europäischen Regionen hinsichtlich Innovationstätigkeit, Bildung, Beschäftigung und anderer Wettbewerbsnachteile reduziert werden.

    Rund ein Drittel (3,8 Milliarden Euro) der Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) plant Deutschland für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (FuI) ein, um den Auf- und Ausbau der regionalen FuI-Infrastruktur zu fördern, anwendungsorientierte FuI-Aktivitäten der Unternehmen zu erhöhen und universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zu unterstützen.

    Die Umsetzung erfolgt durch die sogenannten "Operationellen Programme", die jedes Land und jede Region - in Deutschland jedes Bundesland – auf die spezifischen örtlichen Bedingungen (Stärken, Chancen etc.) passgenau zuschneiden. Für die FuI-Tätigkeiten der Programme müssen sogenannte "Strategien der Intelligenten Spezialisierung" entwickelt werden, die durch die ESIF-Maßnahmen und andere Instrumente auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene umgesetzt werden, z. B. auch durch Horizont 2020.

    Alle bisher geschlossenen Partnerschaftsvereinbarungen der EU-Mitgliedstaaten, Zusammenfassungen und Pressemitteilungen finden Sie nun online.