

Die am 20. Juli 2011 veröffentlichten Aufrufe im laufenden Programmzeitraum wurden am 3. Januar 2012 (Forschungspotenzial) und 31. Januar 2012 (Wissensregionen) geschlossen.
Als "Wissensregionen" haben sich 119 Konsortien mit Projektanträgen beworben, etwa vier Mal so viele wie zum Aufruf 2011. Die starke Nachfrage hängt vor allem damit zusammen, dass die Budgets der Jahre 2012 und 2013 in einem Aufruf zusammengefasst wurden, der gleichzeitig der letzte im laufenden Programmzeitraum ist. Entsprechend ist zu erwarten, dass die Erfolgsquote deutlich niedriger als in den Vorjahren ausfallen wird. Förderfähige Projekte werden in zwei Jahrestranchen von einer Rangliste ausgewählt und finanziert.
Bei Redaktionsschluss dieses Magazins war die Evaluierung der Projekte noch im Gange. Die Antragstellenden werden voraussichtlich im April per "Initial Information Letter" über die Ergebnisse der Evaluierung informiert. Es wird erwartet, dass die erste Tranche von Projekten im Juli 2012 dem Programmausschuss zur Genehmigung vorgelegt wird.
Im Bereich "Forschungspotenzial" wurden 287 Anträge entgegengenommen. Obwohl auch hier die Budgets für 2012 und 2013 in einem letzten Aufruf gebündelt wurden, sind die Antragszahlen gegenüber den Vorjahren stabil geblieben, so dass eine deutlich höhere Erfolgsrate zu erwarten ist. Die Evaluierung der Projekte wird noch bis Mitte Mai andauern. Die erste Tranche von Projekten, die dem Programmausschuss zur Entscheidung vorgelegt wird, ist für September 2012 geplant.
Informationen zu finanzierten Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm stellt die EU-Kommission üblicherweise nach Unterzeichnung der Beihilfevereinbarungen auf CORDIS zur Verfügung.
Weitere Informationen:
Die dritte "Woche der innovativen Regionen in Europa" (Week of Innovative Regions in Europe (WIRE 2012)) findet am 4. und 5. Juni 2012 im polnischen Krakau statt. Sie wird von der polnischen Nationalen Kontaktstelle für Forschungsprogramme der EU in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission, Generaldirektion Forschung und Innovation, organisiert. Die WIRE widmet sich traditionell der Rolle der Regionen im Europäischen Forschungsraum und deren Bedeutung für die Umsetzung der Strategie Europa 2020 und der Innovationsunion. Die aus dem Programm "Wissensregionen" im 7.
Weitere Informationen zur WIRE 2012, das detaillierte Konferenzprogramm und Anmeldemöglichkeiten sind auf http://www.wire2012.eu verfügbar.
Ein Gemeinsamer Strategischer Rahmen (GSR) für die Kohäsionspolitik ab 2014
Am 14. März 2012 hat die EU-Kommission ein Arbeitspapier zum Gemeinsamen Strategischen Rahmen (GSR) für die Kohäsionspolitik im kommenden Programmzeitraum 2014 - 2020 veröffentlicht. Er soll dabei helfen, in den Mitgliedstaaten und ihren Regionen die strategische Richtung für den nächsten Finanzierungszeitraum von 2014 bis 2020 festzulegen. Mithilfe des GSR sollen die Fonds der EU-Kohäsionspolitik (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), Europäischer Sozialfonds (ESF), Kohäsionsfonds, Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Fischereifonds (EFF)) leichter mit anderen Politikbereichen und Instrumenten koordiniert werden können, einschließlich und insbesondere mit dem kommenden Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizon 2020. Die Wirkung der EU-Investitionen soll so maximiert werden. Nationale und regionale Behörden werden auf Basis dieses Rahmens ihre "Partnerschaftsvereinbarungen" mit der EU-Kommission ausarbeiten, in denen sie sich verpflichten, Europas Wachstums- und Beschäftigungsziele für 2020 zu erfüllen, die mit der Strategie
Jede interessierte Person kann sich an der Diskussion beteiligen und Anmerkungen zum GSR per E-Mail an die Europäische Kommission senden: REGIO-CSF@ec.europa.eu.
Weitere Informationen:
Seminar zur Innovationsförderung durch "Intelligente Spezialisierung", 23. März 2012, Berlin
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat zusammen mit der Generaldirektion Regionalpolitik und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Veranstaltung durchgeführt, die die Rolle der EU-Strukturfonds 2014 - 2020 für die Förderung von Forschung, Innovation und Humankapital in den Mittelpunkt stellte. Die weithin zunehmend anerkannte Bedeutung der Regionen als Handlungsebene für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wachstums in den Mitgliedstaaten macht die EU-Regionalpolitik zu einem zentralen Bereich für die Umsetzung der
Vor diesem Hintergrund sollen nationale bzw. regionale Strategien der "Intelligenten Spezialisierung" einen Rahmen für aufeinander abgestimmte Maßnahmen bilden. Unterstützung für die Entwicklung solcher Strategien soll nach den Vorschlägen der Kommission künftig aus dem neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizon 2020 finanziert werden. Gegenwärtig wird der Prozess vom IPTS (Institute for Prospective Technology Studies) der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU durch den Aufbau einer Internet-Plattform (
Laut dem Kommissionsentwurf der Strukturfondsverordnungen für die Programmperiode 2014 - 2020 sollen die Regionen gemeinsam mit dem Privatsektor Strategien für "Intelligente Spezialisierung" erarbeiten, die die zukünftigen EFRE-Investitionen auf wenige vorrangige Bereiche mit Wachstumspotenzial konzentrieren und dabei auch Synergien mit anderen öffentlichen und privaten Mitteln – einschließlich und insbesondere Horizon 2020 – herstellen.
Auf dem Seminar wurde das Konzept der "Intelligenten Spezialisierung" vorgestellt und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen insbesondere mit Blick auf die Strukturfondsplanungen diskutiert.
Weitere Informationen:

[PDF - 120,9 kB]
(URL: http://www.eubuero.de/_media/Newsletter/4_WissRegForschPot_No12.pdf)
[PDF - 397,3 kB]
(URL: http://www.eubuero.de/_media/Newsletter/No12_komplett.pdf)
(URL: http://www.eubuero.de/magazin.htm)