Koordinierung nationaler Programme

Koordinierung nationaler Programme

Die Koordinierung nationaler und/oder regionaler Programme im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ist ein wichtiges Element des Europäischen Forschungsraums. Ziel ist es, die Fragmentierung der Forschungsförderung in Europa zu überwinden und Synergieeffekte zu nutzen. Darüber hinaus soll eine kritische Masse erreicht werden, um die Bearbeitung wichtiger Themenkomplexe auf europäischer Ebene zu ermöglichen. Unnötige Doppelungen in der Forschung sollen vermieden werden. Es gibt unterschiedliche Koordinierungsinstrumente, um den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen gerecht zu werden.

Die Koordinierung nationaler und/oder regionaler Programme im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) ist ein wichtiges Element des Europäischen Forschungsraums. Ziel ist es, die Fragmentierung der Forschungslandschaft in Europa zu überwinden und Synergieeffekte durch gemeinsame oder koordinierte Ausschreibungen zu nutzen.

Darüber hinaus soll die kritische Masse erreicht werden, um die Bearbeitung wichtiger Themenkomplexe auf europäischer Ebene zu ermöglichen. Unnötige Doppelungen in der Forschung sollen vermieden werden. Es gibt unterschiedliche Koordinierungsinstrumente, um den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen gerecht zu werden. Diese reichen von kleineren, flexiblen Maßnahmen nach dem bottom-up-Prinzip wie z. B. ERA-NET bis hin zu Initiativen mit größerem Vorbereitungsbedarf wie den 185er-Maßnahmen oder der Gemeinsamen Programmplanung.

ERA-NET/ERA-NET+

Diese mittelfristig angelegten Maßnahmen richten sich an nationale und regionale Programmeigner und -manager, die Forschungsprogramme europaweit koordinieren sowie gemeinsame Aktivitäten (v. a. gemeinsame oder synchronisierte Ausschreibungen) entwickeln möchten

Art. 185-Maßnahmen

Forschungs- und Entwicklungsprogramme von mehreren Mitgliedstaaten werden gemeinsam implementiert. Die Union beteiligt sich nach Zustimmung der betreffenden Staaten finanziell an der Durchführung sowie an den dafür geschaffenen Strukturen. Die Entscheidung hierüber wird durch ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren getroffen, das die Kommission, den Rat und das Parlament beteiligt.

Europäische Technologieplattformen (ETP)

Diese Plattformen werden durch die Industrie eingerichtet mit dem Ziel, langfristige strategische Forschungsagenden (SRA) zu entwickeln und umzusetzen. Diese Vorhaben werden in der Regel mit Hilfe von Begleitmaßnahmen aus dem FRP unterstützt. Nationale Programmeigner und -manager sind teilweise über sogenannte Spiegelgruppen (mirror groups) aktiv eingebunden.

Gemeinsame Technologieinitiativen (JTI)

Diese auf Art. 187 AEUV basierenden Maßnahmen sind öffentlich-private Partnerschaften, die oft aus ETP hervorgegangen sind. Europäische, private sowie ggf. nationale Ressourcen, Knowhow und Forschungskapazitäten werden in einer gemeinsamen Struktur zusammengeführt.

Eureka

Eureka ist eine intergouvernmentale FuE-Initiative, im die finanziellen und fachlichen Ressourcen europaweit zu bündeln und anwendungsnahe Forschungsprojekte zu fördern. Bei ihr ist auch die EU Mitglied.

Gemeinsame Programmplanung

Als eine der fünf Initiativen für den Europäischen Forschungsraum bildet die gemeinsame Programmplanung einen strategischen Ansatz, um Antworten auf gemeinsame gesellschaftliche Fragen, wie den Klimawandel, die alternde Bevölkerung oder die Energieversorgung zu finden. Dieser von den Mitgliedstaaten geführte Prozess kann in eine gemeinsame Programmplanungsinitiative überführt werden, die dann konkrete Forschungsfelder benennt und bearbeitet.

Kontakt

  • Christiane Wehle

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1992
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: christiane.wehle@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
  • Birte Wollenhaupt

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
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    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1892
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: birte.wollenhaupt@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
  • Dr. Wilfried Diekmann

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1657
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: wilfried.diekmann@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
  • Evelina Santa-Kahle

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
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    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: evelina.santa@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de