Internationale Zusammenarbeit

Europäische Kommission – Mitteilung zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation

Die internationale Zusammenarbeit ist eine der Initiativen zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraumes. Die Mitteilung "Verbesserung und Fokussierung der internationalen Zusammenarbeit der EU in Forschung und Innovation: ein strategischer Ansatz" der Europäischen Kommission vom 14. September 2012 zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zu verbessern und stärker zu fokussieren. Das Dokument ergänzt die allgemeine Kommissionsmitteilung zum EFR-Rahmen "A reinforced ERA Partnership for Excellence and Growth", die bereits im Juli 2012 veröffentlicht wurde.

Ziel der Mitteilung ist es, Bilanz zum aktuellen Stand der internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zu ziehen und einen neuen strategischen Ansatz zu entwickeln. Dabei steht die Umsetzung der internationalen Zusammenarbeit im nächsten Rahmenprogramm, Horizont 2020 (2014 - 2020), im Vordergrund. Die generelle Öffnung für die Beteiligung von Drittstaaten soll durch gezielte internationale Kooperationsmaßnahmen ergänzt werden. Mehrjährige Pläne ("Roadmaps") für die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerländern und -regionen sollen den strategischen Ansatz unterstützen. Die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und Innovation verfolgt damit drei wesentliche Ziele:

  • Stärkung der Exzellenz und Attraktivität der Union in den Bereichen Forschung und Innovation wie auch ihrer wirtschaftlichen und industriellen Wettbewerbsfähigkeit
  • Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen
  • Unterstützung der auswärtigen Politik der Union

Die Mitteilung zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation nimmt eine Differenzierung nach Ländergruppen vor, die bereits in den Vorschlägen der Europäischen Kommission für das EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" enthalten sind:

  • EFTA-Länder, EU-Beitrittsländer und Länder, die unter die Europäische Nachbarschaftspolitik fallen
  • Industrieländer und Schwellenländer
  • Entwicklungsländer

Ein zentrales Element des strategischen Ansatzes ist es, die Partnerschaft zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten voranzutreiben, das heißt insbesondere die Kohärenz bei den Maßnahmen der Kommission und der Mitgliedstaaten sicherzustellen. Das Strategieforum für internationale FuE-Zusammenarbeit spielt dabei weiterhin eine wichtige Rolle. 

Kontakt

  • Olaf Ripken

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 3821-1963
    • Faxnummer: 0228 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: olaf.ripken@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de