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Hände halten gemeinsam ene Weltkugel hoch

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  • Bundesregierung veröffentlicht Positionspapier zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

    Die Bundesregierung hat ihr Positionspapier "Leitlinien zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation" veröffentlicht. Es enthält grundsätzliche, strategische Aussagen zur Ausrichtung eines neunten Rahmenprogramms für die Finanzperiode ab 2021.

    Deutschland setzt sich für ein exzellenzorientiertes Programm ein, das einen hohen europäischen Mehrwert sicherstellt und damit komplementär zu den nationalen Anstrengungen der Mitgliedstaaten ist. Das nächste Rahmenprogramm müsse mutiger, zielgerichteter, integrativer, ergebnisorientierter, konsistenter, nutzerfreundlicher, näher am Bürger und konsequenter werden.

    Das FP9-Positionspapier ist auf den Internetseiten des BMBF abrufbar.

    Deutsche Version
    Englische Version

     

  • Europäische Kommission veröffentlicht Bewertung zu Maßnahmen nach Artikel 185 und 187 AEUV

    Im Oktober 2017 hat die Europäische Kommission zwei Berichte (Staff Working Document) zur Evaluierung der öffentlich-öffentlichen Partnerschaften nach Artikel 185 AEUV (Public-Public Partnerships, P2P) sowie der öffentlich-privaten Partnerschaften nach Artikel 187 AEUV (Public-Private Partnerships, PPP) veröffentlicht. Demnach tragen beide Instrumente dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit Europas wesentlich zu stärken.

    Pressemitteilung der EU-Kommission

    Dokumente der Zwischenevaluierung

  • Neuer Partnersuchdienst der Europäischen Kommission

    Die Europäische Kommission hat einen neuen Dienst für die Suche nach Projektpartnern eingerichtet. Hierüber kann nach Einrichtungen gesucht werden, die bereits am Rahmenprogramm teilgenommen haben. Neben den Standarddaten zur Einrichtung wie Standort und Typ wird auch die Liste der bisherigen EU-Projekte, die häufigsten Kooperationspartner und Stichworte zu den Projekten angezeigt. Die Stichworte und Beschreibungen können von den Berechtigten der Einrichtungen modifiziert werden. Das Tool soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden und dann auch die Partnersuche für einen bestimmten Call erlauben. Zudem soll es die Möglichkeit geben, die Profile von Einzelpersonen einzustellen.

  • Expertengruppe gibt Empfehlungen zur Ausrichtung der Forschungs- und Innovationspolitik in Europa

    Am 3. Juli 2017 hat die von der Europäischen Kommission eingesetzte hochrangige Expertengruppe, "High Level Group on maximising the impact of EU Research & Innovation Programmes", unter der Leitung von Pascal Lamy ihren Abschlussbericht veröffentlicht. Der Bericht mit dem Titel "LAB – FAB – APP Investing in the European future we want" enthält Empfehlungen zur zukünftigen Ausrichtung der Forschungs- und Innovationspolitik, darunter auch die, internationale Kooperationen in Forschung & Innovation zu einem Markenzeichen für Europa zu machen.

    Auswahl von Empfehlungen zur internationalen Kooperation:

    • "Sustainable Development Goals" der Vereinten Nationen als Rahmen für großangelegte internationale Forschungs- und Innovationsmissionen zur Bewältigung globaler Herausforderungen;
    • Einführung einer zentralisierten Finanzierung als Reserve für die internationale Zusammenarbeit;
    • Reziproke Kofinanzierung und Zugang zu Förderprogrammen in den Partnerländern;
    • Möglichkeit der Assoziierung am Forschungsrahmenprogramm für starke EU-Handelspartner, wie beispielsweise Kanada und Australien.

    Der Abschlussbericht der High Level Group ist erhältlich unter: "LAB – FAB - APP - Investing in the European future we want".

  • Bundesbericht zur internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung

    Weltweite Zusammenarbeit und Vernetzung stärken den Wissenschaftsstandort Deutschland. Dies geht aus dem „Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2014-2016“ hervor, der unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt und Ende Juni vorgestellt wurde. Im Jahr 2015 stellte demnach das BMBF mehr als 800 Millionen Euro für internationale Kooperationen in Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Verfügung.

    Die Bundesregierung wird auf Beschluss des Bundestages künftig alle zwei Jahre im „Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ über die Entwicklung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit berichten. Die Publikation informiert über den aktuellen Stand der Umsetzung der deutschen Strategie zum Europäischen Forschungsraum aus dem Jahr 2014 sowie über die deutsche Beteiligung am Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ und am Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport „Erasmus+“. Auch die bilateralen Kooperationsaktivitäten mit einzelnen europäischen Ländern, ausgewählten Industriestaaten, den BRICS-Staaten sowie Schwellen- und Entwicklungsländern werden dargestellt.

    Download des Berichts
    Weitere Informationen auf der BMBF-Webseite
    Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung

  • Die EU und China erweitern Kooperation in Forschung und Innovation

    Die Europäische Union und China haben Anfang Juni 2017 beim „3. EU-China Innovation Co-operation Dialogue“ im Rahmen des 19. EU-China-Gipfels die Umsetzung neuer Vorzeige-Initiativen in Forschung und Innovation beschlossen. Die Initiativen sollen im Rahmen von Horizont 2020 gefördert werden und sind in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Biotechnologie, Umwelt und nachhaltige Urbanisierung, Transport und Luftfahrt angesiedelt.

    Außerdem unterzeichneten Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung und Innovation, und der chinesische Forschungsminister Wan Gang eine Vereinbarung zur Erneuerung des EU-China-Mechanismus zur Kofinanzierung von Forschung und Innovation. Von 2018 bis 2020 wird China jährlich Fördergelder in Höhe von rund 25 Millionen Euro für die Unterstützung chinesischer Partner in Horizont 2020 zur Verfügung stellen. Die EU-Kommission rechnet damit, ihre bisherige jährliche Förderung in Höhe von 100 Millionen Euro für europäische Organisationen in Horizont 2020-Projekten mit chinesischen Partnern beizubehalten.

    Zuvor wurde die chinesische Delegation gemeinsam mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in Berlin empfangen. Dort einigte man sich auf Initiative von Bundeskanzlerin Merkel auf die Einrichtung eines gemeinsamen Forschungsfonds, der 2018 starten und ab 2020 von beiden Ländern mit jährlich bis zu vier Millionen Euro ausgestattet werden soll. Deutschland und China haben 2014 in ihrer „Strategischen Partnerschaft“ beschlossen, ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation weiter systematisch zu stärken. Das BMBF setzt jährlich etwa 20 Millionen Euro für die Umsetzung seiner China-Strategie 2015-2020 ein.

    Weitere Informationen zum EU-China-Gipfel

    Weitere Informationen zur Deutsch-Chinesischen Kooperation

    Link zu China-Strategie des BMBF

     

  • RISE-Gruppe gibt Empfehlungen zur europäischen Forschungspolitik

    Die hochrangige Expertengruppe „Research, Innovation and Science Policy Experts“ (RISE) hat im Mai ihren Bericht „Europe’s future: Open Innovation, Open Science, Open to the World” der EU-Kommission vorgestellt. Der Bericht unterstreicht, dass Offenheit auf allen Ebenen dazu beitragen kann, die Überführung von Forschungsergebnissen in Innovationen zu verbessern und die gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Eine nach außen offene europäische Forschungspolitik, könne einen Beitrag zur Erreichung der UN-Entwicklungsziele sowie zur europäischen Science Diplomacy leisten. Die RISE Gruppe wurde 2014 ins Leben gerufen, um Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, zu beraten.

  • Änderungen des Model Grant Agreement zu Horizont 2020 - Relevanz für Drittstaatenkooperation

    Am 27. Februar 2017 hat die Europäische Kommission den aktualisierten Musterzuwendungsvertrag (Model Grant Agreement) veröffentlicht. Der eingeführten Artikel 14a erlaubt eine erweiterte Regelung für die Teilnahme von internationalen Partnern in Projekten.

    In Artikel 14a können von nun an internationale Partner aufgeführt werden, die Aufgaben im Projekt wahrnehmen, aber nicht förderfähig sind. Dies sind in der Regel Partner aus industrialisierten Drittstaaten, den BRIC-Staaten und Mexiko. Diese Partner müssen das Grant Agreement nun nicht mehr unterzeichnen, sondern können die ihnen in der Projektbeschreibung zugewiesenen Aufgaben in der Rolle als internationaler Partner umsetzen. Dabei müssen diese Aufgaben immer auch einem Projektpartner untergeordnet sein, sodass die vertraglich zugesicherte Durchführung gegenüber der Europäischen Kommission gewährleistet ist.

    Da es sich um eine Neuregelung handelt, ist eine rückwirkende Anwendung auf laufende Verträge nicht möglich. Dies bedeutet, dass diese Option erst auf Verträge Anwendung findet, die mit oder nach In-Kraft-Treten der Regelung am 27. Februar 2017 geschlossen wurden.

    Weitere Änderungen und Klarstellungen im neuen Musterzuwendungsvertrag, die z.B. die Personalkosten betreffen, finden dagegen rückwirkend Anwendung, sofern Sie zugunsten der Zuwendungsnehmer ausfallen.

    Die aktualisierte Version des Model Grant Agreement finden Sie hier.

    Die Version im Modus der Nachverfolgung der vorgenommenen Änderungen finden Sie im neuen Grant Agreement auf Seite 3 ganz unten verlinkt.

  • Issue Paper zum Thema „Open to the World“

    Die Europäische Kommission hat im Februar 2017 eine Reihe sogenannter „Issue Papers“ veröffentlicht, eines davon widmet sich dem Bereich „Open to the World“. Die Issue Papers liefern Hintergrundinformationen zur Unterstützung der „High Level Group on maximising the impact of EU research and innovation programmes“.

    Das Issue Paper zu „Open to the World“ beschreibt in kurzer Form den Stand der internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020 und präsentiert aktuelle Daten zur Beteiligung von Drittstaaten an Horizont 2020 im Vergleich zu FP7. Das Issue Paper nennt beispielhaft Strategien, die die Öffnung von Forschungs- und Innovationsprogrammen für internationale Partner fördern und gibt Anregungen für die weitere Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit.

    Das Issue Paper zu „Open to the World“ (S. 26-31) ist hier erhältlich.

  • Strategie der Bundesregierung zur 'Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung' veröffentlicht

    Am 1. Februar 2017 hat das Bundeskabinett die neue Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung beschlossen, die unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitet wurde. Die Strategie knüpft an die Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2008 an und reagiert auf die neuen Trends und Herausforderungen, die sich seitdem ergeben haben und die sich maßgeblich auf die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung auswirken. Dazu gehören die zunehmende Globalisierung, die Digitalisierung, die Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums und die Herausbildung neuer, globaler Innovationszentren außerhalb der etablierten Wissenschaftsstandorte.

    Unter dem Leitmotiv "Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ" definiert die Strategie fünf Ziele:

    • Die Exzellenz des deutschen Wissenschafts- und Forschungssystems auf anhaltend hohem Niveau halten und steigern.
    • Deutschlands Innovationskraft international stärker entfalten.
    • Berufsbildung und Qualifizierung internationaler ausbauen.
    • Schwellen- und Entwicklungsländer verstärkt als Partner in die Ausgestaltung der globalen Wissensgesellschaft einbinden.
    • Die europäische und internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Herausforderung intensivieren.

  • ERA Progress Report 2016

    Am 27. Januar 2017 hat die Europäische Kommission ihren "ERA Progress Report 2016" veröffentlicht. Anhand der folgenden sechs Prioritäten berichtet die Europäische Kommission über den Stand der Implementierung des Europäischen Forschungsraumes:

    • Effektivere nationale Forschungssysteme;
    • Optimale länderübergreifende Zusammenarbeit und entsprechender Wettbewerb;
    • Offener Arbeitsmarkt für Forscherinnen und Forscher;
    • Gleichstellung der Geschlechter und Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts in der Forschung;
    • Optimaler Austausch von, Zugang zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen;
    • Stärkung der internationalen Dimension des Europäischen Forschungsraumes.

  • Scoping Paper zum Arbeitsprogramm 2018 - 2020 für die 6. Thematische Herausforderung veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2018 - 2020 sogenannte Scoping Papers für die einzelnen thematischen Bereiche von Horizont 2020 veröffentlicht. Für die 6. Thematische Herausforderung sind drei sogenannte 'strategic orientations' vorgesehen, die auch eine Dimension der Drittstaatenbeteiligung enthalten:

    • Migration und Flüchtlingskrise, z. B. Asyl und internationaler Schutz;
    • Kulturelle und technologische Transformation für menschlichen und sozialen Fortschritt, z. B. zukünftige Demokratie, Governance und Institutionen;
    • Governance for the future, z. B. Konflikte, Globale Gerechtigkeit und Stabilität.

    Die Scoping Papers basieren auf Ergebnissen von Stakeholder-Konsultationen sowie Diskussionen der Europäischen Kommission mit den Mitgliedstaaten. Auf Grundlage der Papiere wird in den kommenden Monaten das Arbeitsprogramm für die Aufrufe der Jahre 2018 - 2020 erarbeitet werden. Zusätzlich gibt es ein Overarching Paper, das die übergreifende strategische Ausrichtung des künftigen Arbeitsprogramms zusammenfasst. Hier wird auch die Verstärkung der internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperation hervorgehoben.

    Das finale Arbeitsprogramm wird voraussichtlich im Oktober 2017 veröffentlicht.

  • Schweiz: Vollständige Assoziierung an Horizont 2020 ab 1. Januar 2017

    Am 16. Dezember 2016 hat der Schweizer Bundesrat das Protokoll zur Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien zwischen der EU und der Schweiz ratifiziert und erfüllt nunmehr die Bedingungen für eine vollständige Assoziierung an Horizont 2020. Die vollständige Assoziierung der Schweiz gilt ab dem 1. Januar 2017. Zwischen dem 15. September 2014 und dem 31. Dezember 2016 war die Schweiz nur teilweise an Horizont 2020 assoziiert.

    Die vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizont 2020 gilt für alle Grant Agreements (GA), die ab dem 1. Januar 2017 geschlossen werden. Grant Agreements, die vor dem 1. Januar 2017 unterzeichnet wurden, bleiben hiervon unberührt. In praktischer Hinsicht bedeutet dies, dass Schweizer Einrichtungen nunmehr in allen Bereichen von Horizont 2020 automatisch förderfähig sind und Fördermittel bei der Europäischen Kommission beantragen können.

    Informationen der Europäischen Kommission
    Informationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft