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Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

  • EU-China Kooperation - Aufrufe zur Einreichung von Anträgen

    Da chinesische Projektteilnehmer nicht mehr automatisch durch Horizont 2020 gefördert werden, haben die EU und die Regierung Chinas eine Ko-Finanzierung von Forschung und Innovation im Rahmen von Horizont 2020 beschlossen. Am 16. Dezember 2015 hat das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie einen ersten Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen gestartet.

    Die Teilnahme und Finanzierung chinesischer Partner ist im Rahmen dieser Bekanntmachung grundsätzlich in allen Themenbereichen von Horizont 2020 möglich, wenn es einen klaren gegenseitigen Mehrwert gibt. Im Arbeitsprogramm 2016/17 wird darüber hinaus explizit festgestellt, dass in China ansässige Organisationen von der Europäischen Union gefördert werden können, wenn sie Forscherinnen und Forschern aus den Mitgliedstaaten und Assoziierten Staaten Zugang zu ihren Forschungsinfrastrukturen im Rahmen der Förderung gewähren. Es handelt sich hierbei um folgende Themen:

    • INFRAIA-01-2016-2017: Integrating Activities for Advanced Communities
    • INFRAIA-02-2017: Integrating Activities for Starting Communities

    Weitere Informationen erhalten Sie über die folgenden Links:

  • Informationsveranstaltung zu Ausschreibung 'e-Infrastructures'

    Zum "Topic" EINFRA-12-2017 richtet die Europäische Kommission am 19. Januar 2017 in Amsterdam einen "e-Infrastructure Proposers' Day" aus. Ziel der eintägigen Veranstaltung ist es, Antragstellende zu unterstützen, die sich in der Vorbereitung von Projektanträgen befinden. Potenzielle Projektpartner können ihre Beiträge vorstellen.

    Weitere Informationen und die Registrierung finden Sie hier:
    Informationsveranstaltung für Antragstellende

  • Umfrage für die Zwischenevaluierung von Horizont 2020

    Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Umfrage unter Beteiligten des Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 im Zusammenhang mit der Zwischenevaluierung gestartet. Diese Zwischenevaluierung wird die Funktion von Horizont 2020 verbessern, aber auch ein wichtiges Element in der Vorbereitung des nächsten Forschungs- und Innovationsprogramms der EU sein.

    Die Konsultation ist bis zum 15. Januar 2017 geöffnet. Die Kommission lädt alle Forschungs- und Innovationsorganisationen ausdrücklich zur Teilnahme ein.

  • ERIC: Neuer praxisorientierter Leitfaden

    Im April hat die EU-Kommission eine neue Ausgabe des praxisorientierten Leitfadens zur Gründung von ERICs herausgegeben. Das Dokument kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Leitfaden erläutert Ziele, Rechte und Pflichten eines ERIC und gibt praktische Hinweise zu Gründung, Organisation und Umsetzung. Auch Formblätter für die Statuten und den Antrag sind im Leitfaden enthalten. Mithilfe einer Checkliste kann die Vollständigkeit einer Antragstellung überprüft werden.

    Im "EU Bookshop" wird die Printversion zwar als nicht verfügbar angezeigt, in der entsprechenden Meldung zum Erscheinen der Guidelines wird aber die individuelle Bestellung von Druckausgaben bei Eusebiu.VRANCIANU@ec.europa.eu angeboten.

    ERIC ist ein Rechtsrahmen für Europäische Forschungsinfrastruktur-Konsortien. Ende 2014 existierten zehn ERICs.

  • EU-Konsultation zur Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen

    Die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission hat den finalen Abgabetermin für die Stakeholder-Konsultation zur langfristigen Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen erneut verschoben. Angesprochen sind primär die betreibenden Einrichtungen bzw. Managerinnen und Manager einschlägiger Forschungsinfrastrukturen. Die Kommission möchte mit der Abfrage Aufschluss gewinnen über die Sichtweise der relevanten Stakeholder auf Trends und Entwicklungen sowie notwendige Weichenstellungen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Es handelt sich nicht um eine dezidierte Themensammlung für zukünftige Ausschreibungen im Programmbereich Forschungsinfrastrukturen von Horizont 2020.

    In einem Online-Fragebogen werden Aspekte und Bedingungen wie wissenschaftliche Exzellenz, Zugang und Training, das Innovationspotential, Kooperation mit Industrie sowie mit Drittstaaten, Datenmanagement und sozioökonomische Auswirkungen von Forschungsinfrastrukturen adressiert.

    Die Beteiligung ist nun bis zum 1. Februar 2016 möglich.

    Über die oben angegebene Verlinkung erreichen Sie die Startseite und den Bogen zur Teilnahme an der Konsultation. Bei Passwortabfrage geben Sie SUSTAINABILITY (in Großbuchstaben) ein. Auf derselben Seite ist auch eine PDF-Version des Konsultationstextes zum Download hinterlegt.

  • Einrichtung einer Expertengruppe der Europäischen Kommission zu Methoden für Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020

    Die Europäische Kommission stellt derzeit eine Expertengruppe zusammen, die Methoden für Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020 entwickeln und umsetzen soll. Hierbei sollen die Auswirkungen von Horizont 2020 und den vorherigen Rahmenprogrammen (ab dem 5. FRP) auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt untersucht werden. Die Ergebnisse der Expertengruppe sollen in die Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020 einfließen.

    Die Expertinnen und Experten sollten über umfangreiches Wissen und Erfahrung in der Entwicklung, der Umsetzung und der Bewertung von Forschungs- und Innovationsstrategien verfügen sowie über nachgewiesene Fachkenntnisse in ein oder mehreren der Gesellschaftlichen Herausforderungen von Horizont 2020, gute Kenntnisse ökonometrischer Instrumente, einschließlich makroökonomischer Modelle, Datenanalyse und Statistiken sowie umfangreiche Erfahrungen in Folgenabschätzung.

    Die Expertengruppe wird vom ersten Quartal 2016 bis Dezember 2017 tätig sein und bis zu zwanzig unabhängige Expertinnen und Experten umfassen. Die Arbeit wird dezentrale Tätigkeiten mit einer Teilnahme an maximal zehn Treffen verbinden. Eine Registrierung und Interessensbekundung ist bis zum 31. Januar 2016 möglich.

  • Veröffentlichung Arbeitsprogramm 2016/2017

    Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das neue Arbeitsprogramm für 2016/2017 im Rahmenprogramm Horizont 2020 verabschiedet. Darin enthalten ist der Bereich "Forschungsinfrastrukturen, einschließlich e-Infrastrukturen". Das Arbeitsprogramm für alle Bereiche können Sie hier herunterladen.

    Das Budget für das gesamte Programm beträgt 16 Mrd. Euro, davon 604,70 Millionen Euro für Forschungsinfrastrukturen, einschließlich e-Infrastrukturen.

    Die Daten für die Öffnung der elektronischen Projekteinreichung (Submission Service im Teilnehmerportal) sind für die jeweiligen Themen verschieden. Die genauen Informationen zu den einzelnen Themen und die Einrichtungsfristen entnehmen Sie bitte dem Arbeitsprogramm und dem Teilnehmerportal.

  • BMBF-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine eigene Roadmap für Forschungsinfrastrukturen veröffentlicht. Die Roadmap soll politische Entscheidungen über langfristige Forschungsinfrastrukturen unterstützen. Sie ist als Pilotinitiative gedacht, an deren Weiterentwicklung auch die deutschen Wissenschaftsorganisationen mitwirken können.

    2011 hatte des BMBF den Wissenschaftsrat mit der Evaluation von großen Forschungsinfrastrukturvorhaben beauftragt, darunter vor allem solche von der ESFRI-Roadmap. Abschießend wählte das BMBF aus den evaluierten Vorhaben die drei ESFRI-Projekte CTAEU-Openscreen und IAGOS aus. Zu diesen Projekten hat das Ministerium mit ihrer Aufnahme auf die Roadmap eine grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft erklärt. Mehr dazu in der Pressemitteilung.

    Der Bericht des Wissenschaftsrats über den Evaluationsprozess ist im August 2013 auch auf englisch erschienen.