Aktuelles

Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

  • Finaler Entwurf des Arbeitsprogramms Forschungsinfrastrukturen 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 4. Oktober den finalen Entwurf des Arbeitsprogrammes 2018-2020 von Horizont 2020, Programmteil "European research infrastructures (including e-Infrastructures)" veröffentlicht. Während die Ausschreibungsthemen für die Jahre 2018-2019 detailliert beschrieben sind (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), gibt es für 2020 bislang nur eine Liste von Themen mit geplantem finanziellen Rahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausgeführt werden.

    Die ersten Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms sind ab Anfang Dezember 2017 geöffnet.

    Hier können Sie das Programm Forschungsinfrastrukturen herunterladen. Entwürfe weiterer Arbeitsprogramme aus Horizont 2020 finden Sie hier.

  • Informationsveranstaltungen "Digitale Infrastrukturen für Forschung" und "EOSCpilot Stakeholder-Veranstaltung" der Europäischen Kommission

    Die Europäische Kommission organisiert eine Informationsveranstaltung zum Thema "Digitale Infrastrukturen für Forschung" in Kooperation mit EUDAT, RDA Europe, PRACE, OpenAIRE und GÉANT. Die zweitägige Veranstaltung findet statt von Donnerstag, 30. November bis Freitag, 1. Dezember 2017 (Brüssel, The Square).

    Registrierung und weiterführende Informationen
    Call for abstracts (interactive session)

    Die Informationsveranstaltung schließt an den zweitägigen "EOSCpilot Stakeholder event" an, der von Dienstag, 28. November bis Mittwoch, 29. November (Brüssel, The Square) stattfindet. Die Registrierung ist noch nicht geöffnet.

    Weiterführende Informationen

  • Jetzt registrieren für 'Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?'

    Die eintägige Veranstaltung "Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?" findet am 9. Oktober 2017 im Bonner Universitätsclub statt. Sie widmet sich den Neuerungen im Arbeitsprogramm 2018 - 2020 im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" von Horizont 2020. Die Nationalen Kontaktstellen für Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSC), für künftige und neu entstehende Technologien (FET), den Europäischen Forschungsrat (ERC) und für Forschungsinfrastrukturen werden den Geist dieses letzten Horizont-2020-Arbeitsprogramms und konkrete Änderungen in den Arbeitsprogrammen vorstellen. Außerdem wird es einen Ausblick auf die Chancen geben, die sich aus dem Start der Pilotmaßnahmen für den Europäischen Innovationsrat ergeben.

    Für die Veranstaltung wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldung ist geöffnet.

  • Leitlinienpapiere für Arbeitsprogramm veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat 17 Leitlinienpapiere (Scoping Papers) veröffentlicht, darunter das für den Bereich Forschungsinfrastrukturen (FIS) einschließlich e-Infrastrukturen. Die Leitlinienpapiere bilden die Basis für das nächste Arbeitsprogramm 2018 - 2020, das in den nächsten Monaten erarbeitet und bis zum Herbst 2017 fertiggestellt werden soll. Für den Bereich FIS sind folgende sechs Ausschreibungsthemen vorgesehen:

    1. Verbesserung der langfristigen Nachhaltigkeit von pan-europäischen FIS;
    2. Unterstützung der Interoperabilität und der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft (EOSC);
    3. Strukturierung und Fokussierung der Europäischen Forschungsinfrastrukturlandschaft durch Integration und Öffnung der FIS von europäischem Interesse;
    4. Europäische Dateninfrastruktur;
    5. Demonstration der Rolle von FIS bei der Übersetzung von Offener Wissenschaft in Offene Innovation;
    6. Politische Strategie und internationale Kooperation.

    Konkrete Ausschreibungsthemen werden im ersten Arbeitsprogrammentwurf formuliert.

  • Erster Bericht der hochrangigen Expertengruppe zur Europäischen Wissenschafts-Cloud veröffentlicht

    Die hochrangige Expertengruppe (HLEG) hat ihren ersten Bericht zur Europäischen Wissenschafts-Cloud (EOSC) veröffentlicht. Dieser enthält Empfehlungen für weitere Maßnahmen und die Mitwirkung von wissenschaftlichen Nutzergemeinschaften, Forschungsförderern und Mitgliedstaaten bei der weiteren Ausgestaltung der Initiative.

    Ziel der EOSC ist es, den Übergang zu einer effektiveren Offenen Wissenschaft und Offenen Innovation im gemeinsamen Digitalen Markt zu beschleunigen und zu unterstützen. Sie soll den sicheren Zugang zu Diensten, Systemen und zur Wiederverwertung gemeinsam nutzbarer wissenschaftlicher Daten über Disziplinen, soziale und geographische Grenzen hinweg ermöglichen.

    Den vollständigen Bericht der HLEG zur EOSC finden Sie hier.

    Weitere Informationen zur Europäischen Cloud Initiative
     

  • Neue Version des Model Grant Agreement veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 20. Juli 2016 eine aktualisierte Fassung der Musterfinanzhilfevereinbarung (Model Grant Agreement) veröffentlicht. Die zentrale Änderung betrifft die lang diskutierte Kalkulation der Personalkosten: Bisher musste der für die Bestimmung der Personalkosten notwendige Stundensatz auf Basis des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres berechnet werden. Die aktualisierte Fassung des Model Grant Agreement erlaubt gemäß Artikel 6.2.A nun alternativ auch die Berechnung auf monatlicher Basis.

    Zwei kleinere Änderungen betreffen Forschungsinfrastrukturen:

    1. Gemäß Artikel 6.2.D können für Zuwendungsempfänger Abschreibungskosten für den virtuellen Zugang zu Infrastrukturen geltend gemacht werden, wenn es das Arbeitsprogramm explizit erlaubt.
    2. Falls der Koordinator ein European Research Infrastructure Consortium (ERIC) ohne eigene Ressourcen ist, können einige der Aufgaben des Koordinators an ein Mitglied des ERIC delegiert werden.

    Die genaue Formulierung ist den folgenden Dokumenten zu entnehmen:
    Alle Änderungen in einem zusammenfassenden Dokument
    Zu den aktuellen Versionen des Model Grant Agreement