
Die Veranstaltung ermöglichte sowohl einen Rück- als auch einen Ausblick auf Gender und Chancengleichheit in der EU-Forschungsförderung. Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit 2007-2013, Budget 54 Milliarden Euro) wird 2014 durch das „Rahmenprogramm für Forschung und Innovation - Horizon 2020“ abgelöst. Eines der Ziele im 7. FRP ist die verbesserte Beteiligung von Frauen. Nach wie vor sind aber Frauen stark unterrepräsentiert. Inwiefern die weibliche Beteiligung an der EU-geförderten Forschung, aber auch Gender als Forschungsthema und Querschnittsaspekt im zukünftigen Programm eine Rolle spielen werden, ist noch nicht festgelegt. Bereits jetzt werden jedoch die Weichen für Gestalt und Schwerpunkte des zukünftigen Programms gestellt.
Die Veranstaltung orientierte sich an diesen Fragen: Was wurde bisher erreicht in Sachen Verbesserung der Beteiligung von Wissenschaftlerinnen? Welche Maßnahmen und Initiativen hat die EU gestartet, um mehr Chancengleichheit in der Forschungsförderung zu erreichen? Welche Empfehlungen ergeben sich aus dem Status Quo? In Form von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zogen die Mitwirkenden eine entsprechende Bilanz des bisherigen 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Dadurch wurden auch ein Meinungsaustausch angeregt und ein Ausblick zum Folgeprogramm ermöglicht.
„Quo vadis Gender in der EU-Forschungsförderung“ richtete sich an Interessierte aus den Bereichen (EU-)Forschungspolitik, Drittmitteleinwerbung und Chancengleichheit. Auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Gender und anderen Fachbereichen nahmen teil. Die Veranstaltung fand ganztägig im Magnus-Haus in Berlin-Mitte statt.
