Projektbeispiel 'Institutioneller Wandel für gleiche Chancen': GEDII

Diversität und (Forschungs-)Qualität

Worum geht es bei GEDII - Gender Diversity Impact?

Welche Auswirkungen hat Gender Diversity auf Produktivität, Qualität und Innovation in Forschung und Entwicklung (F&E)? Können Forschung und Innovation dadurch verbessert werden? Diese Fragen stehen im Fokus des Projekts "GEDII - Gender Diversity Impact - Improving research and innovation through gender diversity" (https://www.gedii.eu). Durch Nutzung innovativer Methoden zur Analyse der Beziehung von Gender Diversity und Forschungsproduktivität wird im Projekt GEDII erstmals ein zuverlässiges Messinstrument entwickelt.
 

Was sind die Projektziele und wie sollen sie erreicht werden?

  1. Entwicklung von Konzepten und Instrumenten zur Beurteilung von Team-Prozessen und ihren Auswirkungen auf Forschungsleistungen in Teams und Organisationen. Unter Verwendung von Sociometric Badges werden vier Fallstudien zur Methodenentwicklung durchgeführt.
  2. Bewertung der Vorteile von Gender Diversity auf Team- und Organisationsebene. Empirische Basis hierfür wird eine online-basierte Umfrage sein.
  3. Mittels Data Mining werden Datenbanken wie ISI Web of Science (Publikationen) und Patstat (Patente) hinsichtlich der innovativen Produktivität von F&E-Teams analysiert.
  4. Kommunikation der Ergebnisse in Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft um den gesellschaftlichen Dialog über Gender Diversity voranzubringen. Ein Self-Assessment Tool wird F&E-Teams eine Analyse ihrer Diversität und ihrer innovativen Produktivität ermöglichen.

Worin sehen Sie Chancen und Herausforderungen bei einem Projekt in Horizont 2020?

Das Arbeiten in internationalen Teams ist eine Bereicherung, sowohl für die Arbeitsweise, als auch inhaltlich - besonders für interdisziplinäre Themen. Nationale Besonderheiten und Kenntnis der Gepflogenheiten von F&E-Teams werden in einer internationalen und interdisziplinären Gruppe eher erkannt.

Positiv fällt auch die administrative Unterstützung durch die Nationalen Kontaktstellen und den Project Officer auf. Hier trifft man immer auf kompetente Hilfe.

Herausfordernd ist die meist virtuelle Zusammenarbeit. Umso wichtiger sind regelmäßige und gut vorbereitete Treffen des Projektteams.

 


Daten zum Projekt

 

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