ERC-Porträt: Prof. Dr. Magdalena Nowicka

Porträt Prof. Dr. Magdalena Nowicka

BMBF / Yves Sucksdorff

In dem sozialwissenschaftlichen Projekt von Magdalena Nowicka werden folgende Fragen erforscht: Wie erwerben Migrantinnen und Migranten die Kompetenz, sich in einer neuen Gesellschaft und Kultur erfolgreich zu etablieren und können sie diese neu erworbenen interkulturellen Fähigkeiten und Werte durch ihre sozialen Netzwerke an die Orte ihrer Herkunft transferieren? Welche Bedingungen beeinflussen den Prozess des interkulturellen Lernens?

Kurzinformationen zum Projekt

Porträt von Magdalena Nowicka zur Frage: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie von der Förderung durch den ERC erfahren haben? Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie von der Förderung durch den ERC erfahren haben?
©BMBF / Yves Sucksdorff

  • Akronym und Titel: TRANSFORmIG Transnational Transfer of Multicultural Habitus
  • Principal Investigator: Prof. Dr. Magdalena Nowicka
  • Gasteinrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin
  • Förderlinie und -jahr: Starting Grants 2012
  • Projektinformationen auf Cordis

 

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie von dem ERC-Grant erfahren haben?

„Ich war glücklich und überrascht. Nach dem Interview in Brüssel war ich nicht in der Lage, eine Prognose abzugeben, ob ich die Kommission überzeugen konnte. Einige Fragen waren kritisch und sollten mich vermutlich verunsichern; aber ein paar Kommissionsmitglieder nickten offensichtlich zufrieden. Die gute Nachricht hat mir mein Chef am Telefon überreicht: zuerst hat er mich beruhigt, ohne zu sagen, worum es geht. Als er sagte, "Du hast es!" habe ich tatsächlich eher verhalten reagiert, die Freude und Erleichterung spürte ich erst später.“

 

Wie läuft es zur Zeit in Ihrem Projekt?

„Mein Projekt endet bald und wir sind alle etwas traurig darüber. Wir schreiben im Moment sehr viele Artikel, und werden das auch nach dem Projektende weiter tun. Wir haben sehr viele spannende Ergebnisse erzielt und denken daher über ein oder zwei gemeinsame Bücher nach. In dem Sinne ist das formelle Ende noch lange kein Ende der gemeinsamen Arbeit.“