ERC Consolidator Grants

Eine Glühbirne, in der ein grünes Blatt wächst

Die Nationale Kontaktstelle zum Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) wird gemeinsam vom EU-Büro des BMBF (im DLR Projektträger) und der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) betreut.


ERC Consolidator Grants

Die ERC Consolidator Grants fördern vielversprechende Wissenschaftler/innen am Beginn einer unabhängigen Karriere.

Zielgruppe der ERC Consolidator Grants sind exzellente Wissenschaftler/innen, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Konsolidierungsphase befindet.

Als Grundlage für die Bewertung dienen abhängig von Forschungsfeld und Karrierezeitpunkt bestimmte Benchmarks. So sollten Antragsteller/innen mehrere wichtige Publikationen ohne ihre/n Promotionsbetreuer/in nachweisen können. Weitere Benchmarks sind Publikationen als Erstautor/in in führenden internationalen Zeitschriften, (übersetzte) Monographien, Patente, Vorträge auf internationalen Konferenzen oder (internationale) Wissenschaftspreise.


Kurzinformation:

Zielgruppe: Wissenschaftler/innen zwischen 7 und 12 Jahren nach der Promotion (in Ausnahmen länger; Sonderregelungen für "Dr. med.")

Budget und Laufzeit: maximal 2 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 750.000 Euro) für eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren

Forschungsthema: offen für alle Forschungsbereiche ("bottom up")

Förderung: 100 % der direkten Kosten plus 25 % Overhead für indirekte Kosten

Gastinstitution: Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen und Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitglied- bzw. an das Rahmenprogramm Assoziierten Staat

Antragstellung: einstufige Online-Einreichung zu festgelegten Antragsfristen und zweistufiges Begutachtungsverfahren (ggf. inklusive Interview in Brüssel im zweiten Begutachtungsschritt)
Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie hier.

Evaluierung: Anträge werden in einem Peer Review-Verfahren von unabhängigen Experten/innen in einem zweistufigen Verfahren begutachtet. Wissenschaftliche Exzellenz ist das alleinige Auswahlkriterium. Die Bewertung des Principal Investigators und des Projektes erfolgt mit einer Benotung (A/B/C).

Stufe 1 (nur Teil B1 wird bewertet):

  • A: Hohe Qualität - Erreicht Stufe 2
  • B: Gute Qualität - Erreicht Stufe 2 nicht
  • C: Nicht ausreichende Qualität

Stufe 2 (gesamter Antrag wird bewertet):

  • A: Projekt zur Förderung empfohlen
  • B: Projekt nicht zur Förderung empfohlen

Weitere Informationen zur Begutachtung finden Sie hier.

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Aktuelle Ausschreibung

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie immer auf dem Teilnehmerportal der Europäischen Kommission.

Die Deadline für 2017 ist am 9. Februar 2017.
Die Ausschreibung wird öffnet am 20. Oktober 2016.

Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier.

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Ergebnisse vergangener Ausschreibungen

Consolidator Grants 2016

  • eingereicht: 2304 Anträge
  • Anzahl der eingereichten Anträge nach Disziplinen:
    Physical Sciences and Engineering: 1075
    Life sciences: 713
    Social Scienes and Humanities: 516
  • Gesamtvolumen der Ausschreibung: 605 Mio. Euro

Consolidator Grants 2015

Consolidator Grants 2014

  • Aus über 2525 eingereichten Anträgen wurden 372 Projekte zur Förderung vorgeschlagen.
  • Die Förderquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 11,5% auf 15% an.
  • Der Anteil geförderter Wissenschaftlerinnen beträgt 28%.
  • Gesamtvolumen der Ausschreibung: 713 Mio. Euro
  • 66 Grants gehen an deutschen Einrichtungen.

 

Consolidator Grants 2013

Die erste eigene Ausschreibung der Consolidator Grants (ERC-2013-CoG) wurde am 7. November 2012 veröffentlicht, mit Deadline am 21. Februar 2013. In den Jahren zuvor waren die "Consolidator Grants" Teil der Starting Grants.

  • Aus über 3600 eingereichten Anträgen wurden 312 Projekte zur Förderung vorgeschlagen.
  • Die Förderquote beträgt 8,5% an.
  • Der Anteil geförderter Wissenschaftlerinnen beträgt 28%.
  • Gesamtvolumen der Ausschreibung: 713 Mio. Euro
  • 43 Grants gehen an deutschen Einrichtungen
  • 48 Grants an deutsche Wissenschaftler/innen
  • Der Anteil der geförderten Frauen beträgt insgesamt 24 %.

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