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Wissenschaft in der Gesellschaft

Aktuelles:

  • Aus den Ausschreibungen von 2007 und 2008 sind 65 Projekte im Programm "Wissenschaft in der Gesellschaft" hervorgegangen. Eine Kurzvorstellung dieser Projekte kann nun in einer neuen Veröffentlichung der Europäischen Kommission nachgelesen werden.

  • Ein Ethik-Helpdesk wurde neu eingerichtet, das Forschende zu ethischen Fragestellungen bei Anträgen und in Projekten des 7. FRP berät. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage des 7. FRP-Ethikrahmens und wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission sowie Expertinnen und Exptern durchgeführt. Als erste Ansprechperson steht Isidoros Karatzas zur Verfügung. Weitere Informationen und Dokumente sind auf Cordis hinterlegt. 

  • Welche Themen im Bereich Wissenschaft in der Gesellschaft gewinnen zukünftig an Bedeutung? Dieser Frage geht der Bericht "Challenging Futures of Science in Society" der Expert Group MASIS (Monitoring Activities of Science in Society in Europe" nach.

  • Es liegen Ergebnisse des Calls FP7-SiS-2009-1 vor (Einreichungsfrist 13. Januar 2009): 15 Projekte sind zu Vertragsverhandlungen eingeladen worden. In elf Projekten sind Einrichtungen aus Deutschland entweder als Partnereinrichtung oder als koordinierende Einrichtung vertreten.

  • "Gender in Research" - Toolkit für Wissenschaft in der Gesellschaft erschienen. Im 7. FRP soll die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen gestärkt werden und die Geschlechterdimension der Forschung eine bessere Berücksichtigung finden. Um Forschende bei diesen Zielen zu unterstützen sind verschiedene Toolkits erarbeitet worden. Ein einführendes Modul informiert über die Bedeutung von Gender und Chancengleichheit allgemein und neun weitere Toolkits befassen sich mit jeweils einem spezifischen Forschungsbereich des 7. FRP, darunter "Wissenschaft in der Gesellschaft.

  • Die Europäische Kommission hat die Pilotaktion 'Open Access' im Rahmen des 7. FRP ins Leben gerufen, bei der Zuschussempfänger aus dem 7. FRP zur schnelleren Verbreitung von Forschungsergebnissen angehalten werden, von Fachkollegen geprüfte Forschungsartikel oder fertige Manuskripte in ein Online-Archiv einzustellen oder Anstrengungen zu unternehmen, den freien Zugang nach einer Sperrfrist von 6 bzw. 12 Monaten nach Veröffentlichung zu gewährleisten.
    Dies betrifft die Prioritäten des Programms Kooperation 'Gesundheit', 'Energie', 'Umwelt (einschl. Klimawandel)', die Bereiche Cognitive Systems, Interaction, Robotics der Priorität 'Informations- und Kommunikationstechnologien' sowie der Bereich e-Infrastrukturen des Programms Kapazitäten. Hier beträgt die Sperrfrist 6 Monate. Die Sperrfrist der Priorität 'Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften' des Programms Kooperation sowie des Bereichs 'Wissenschaft in der Gesellschaft' des Programms Kapazitäten beträgt 12 Monate.
    Die Zuwendungsvereinbarungen für die obengenannten Programme bzw. Bereiche des 7. Forschungsrahmenprogramms werden zukünftig mit einer Zusatzklausel (Special Clause Nr. 39) versehen, um den Zugang zu Forschungsergebnissen sicherzustellen. Die Open Access-Pilotaktion basiert auf der Mitteilung der Kommission "Wissenschaftliche Informationen im Digitalen Zeitalter: Zugang, Verbreitung und Bewahrung" sowie auf den Schlussfolgerungen des Rates zu wissenschaftlichen Informationen im digitalen Zeitalter. Beide Dokumente datieren aus dem Jahr 2007. 
    Weitere Informationen

  • Zur Hilfestellung bei der Partnersuche im Bereich "Junge Menschen und Wissenschaft" hat die Europäische Kommission Listen erfolgreicher Projekte zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können:
    6. FRP | 7. FRP

  • Die europäische Kommission hat eine Übersicht der im 6. Forschungsrahmenprogramm im Bereich 'Wissenschaft und Gesellschaft' geförderten Projekte veröffentlicht.

  • research*eu, das Magazin des Europäischen Forschungsraums, widmete sich in seiner Sonderausgabe von Juni 2007 dem Thema Bildung - Wissenschaftlicher Unterricht neu belebt. In diesem Dokument werden Projekte der EU sowie neue Entwicklungen für den wissenschaftlichen Unterricht vorgestellt.


  • Was verbirgt sich hinter "Wissenschaft in der Gesellschaft" ?

    Der Programmteil 'Wissenschaft in der Gesellschaft' des Spezifischen Programms 'Kapazitäten' des 7. Forschungsrahmenprogramms baut auf dem erfolgreichen Programm 'Wissenschaft und Gesellschaft' des 6. Forschungsrahmenprogramms auf. Ziel von 'Wissenschaft in der Gesellschaft' ist gleichermaßen, die Vorteile von wissenschaftlichen Errungenschaften für die Gesellschaft verständlich zu vermitteln als auch die Forderungen der Gesellschaft an Wissenschaft in die Forschungsarbeiten einzubringen. Zudem soll das Interesse junger Menschen für eine wissenschaftliche Karriere geweckt werden.

    Wissenschaft in der Gesellschaft erstreckt sich über folgendes thematisches Spektrum:

    • möglichst frühzeitige Antizipierung und Vermittlung politischer, sozialer und ethischer Themen
    • Stärkung und Verbesserung des europäischen Wissenschaftssystems und Auseinandersetzung mit der Rolle der Universitäten
    • Forschungsarbeiten zu Gender-Aspekten
    • Steigerung des Interesses junger Menscher an Wissenschaft
    • Verbesserung der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
    • Ausschreibung der Descartes-Preise für Forschungskooperation und Wissenschaftskommunikation

    Für die Jahre 2007-2013 beläuft sich das Gesamtbudget auf 330 Mio. €. Dies bedeutet eine erhebliche Steigerung des Budgets gegenüber dem 6. Rahmenprogramm (80 Mio. €) sowie eine Aufwertung des Programms und seiner Thematiken.

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Frau Randi Wallmichrath
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-647
E-Mail: randi.wallmichrath@dlr.de

Frau Marion Korres
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-643
E-Mail: marion.korres@dlr.de


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