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Kohärente Entwicklung von Forschungspolitiken
Die Koordinierung der Forschungspolitik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene soll zu effizienteren Strategien der Politiken der jeweiligen Ebenen sowie zu effektiveren Investitionen in Forschung und Entwicklung beisteuern. Ziel ist eine Steigerung des Forschungspotenzials, um schließlich - im Sinne der Lissabon-Strategie - zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen zu können.
Die Maßnahmen richten sich vor allem an Entscheidungsträger - ihre Ergebnisse sollen letztendlich Auswirkungen auf die Verbesserung der Forschungsbedingungen in Europa haben. Folgende Aktivitäten werden im 7. Forschungsrahmenprogramm unterstützt:
- Überwachung, Analyse und Folgenabschätzung öffentlicher Forschungspolitik und Strategien für die Industrie. Durch die Entwicklung von Indikatoren werden Informationen und Nachweise für den Entwurf, die Durchführung und Bewertung in der grenzüberschreitenden Koordination politischer Initiativen geliefert.
- Stärkung der Koordination von Forschungspolitik auf freiwilliger Basis durch: erstens, Maßnahmen, die die Durchführung einer offenen Koordinierungsmethode unterstützen, und, zweitens, durch grenzüberschreitende Initiativen nach dem Bottom-up-Prinzip, die auf nationaler oder regionaler Ebene zu Themen von gemeinsamen Interesse durchgeführt werden.
Das Budget des Programms "Unterstützung der Kohärenten Entwicklung von Forschungspolitiken" beträgt 70 Mio. € für die Gesamtlaufzeit des 7. Forschungsrahmenprogramms (2007 - 2013).
Das Arbeitsprogramm 2011 enthält keine Ausschreibungen, sondern weist das Budget in Höhe von ca. 10 Mio. € drei unterschiedlichen Aktionslinien zu. So erhält u. a. das Institut für technologische Zukunftsforschung der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Union 6 Mio. € für die Weiterführung und -entwicklung einer Monitoringaktivität zum Industrieinvestment in die Forschung. Knapp 2 Mio. € gehen in die Entwicklung und Analyse von Indikatoren zu Forschungsaktivitäten und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Ein weiteres Thema, welches mit 2,4 Mio. Euro unterstützt wird, ist die Unterstützung der Umsetzung der Offenen Methode der Koordinierung. Hier werden neben der Unterstützung für Veranstaltungen, die Einrichtung einer Plattform zur besseren Einbindung der Stakeholder, auch Experten und andere Unterstützungsmaßnahmen finanziert. |
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Frau Cornelia Borek
PT-DLR EU-Büro des BMBF Telefon: 030/67055-788 E-Mail: cornelia.borek@dlr.de

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Arbeitsprogramm 2011
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