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Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS)

 

 

Aktuelles

 
GFS Publikationsdatenbank online

Auf der frei zugänglichen Online-Publikationsdatnebank der GFS stehen mehr als 10.000 wissenschaftliche Artikel und Fachvorträge wie auch 1700 technische Berichte der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Den Link zur Datenbank finden Sie hier.

GFS veröffentlicht GFS Aktion zur Integration un Erweiterung 2010

Im Rahmen dieser Initiative fördert die GFS in zwei Fördermaßnahmen die Integration von Organisationen und Experten der beiden neuen Mitgliedsstaaten (Bulgarien, Rumänien), der Kandidatenländer (Kroatien, Mazedonien, Türkei) , potentieller Kandidatenländern (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro , Serbien) und Ländern, die am 7.Forschungsrahmenprogramm assoziiert sind (Island, Israel, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz), so wie in besonderen Fällen auch Europäische Nachbarschaftsländer durch Forschungsaktivitäten. Die erste Fördermaßnahme betrifft 50 spezifische Workshops und Trainingskurse für wissenschaftliche und technische Unterstützung der EU Politiken. Die zweite Fördermaßnahme ermöglicht die Arbeit an einem GFS Institut als abgeordneter nationaler Experte oder Stipendiat.

Weitere Information erhalten Sie hier.

Allgemeine Informationen zur GFS

Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) ist eine Generaldirektion der Kommission und besteht aus sieben Forschungsinstituten angesiedelt in 5 europäischen Mitgliedstaaten (Belgien, die Niederlanden, Italien, Spanien und Deutschland). Mit ihren 2 700 Mitarbeitern trägt die GFS aktiv zu einem sichereren, saubereren, gesünderen und wettbewerbsfähigeren Europa bei.

Die GFS ist mit den Römischen Verträgen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG) gegründet worden. Ihr Auftrag war ursprünglich die Förderung der friedlichen Nutzung von Atomenergie und hat sich später um die Forschung über Umwelt- und Lebenswissenschaften in ihrer Gesamtheit erweitert.

Die Aufgaben der Gemeinsamen Forschungsstelle bestehen heute darin, nachfrageorientierte wissenschaftlich-technische Unterstützung für die Konzeption, Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung der EU-Politik zu leisten. Die  gemeinsame Forschungsstelle, eine Dienststelle der Europäischen Kommission, dient der Union als Referenzzentrum in Fragen der Wissenschaft und Technologie. Sie befindet sich in nächster Nähe zum politischen Entscheidungsprozess und dient damit dem gemeinsamen Interesse der Mitgliedstaaten, ist aber unabhängig von speziellen Interessen, seien sie privat oder national.


Die Tätigkeiten der GFS konzentrieren sich hauptsächlich auf folgende politische Themen:

  • Wohlstand in einer wissensintensiven Gesellschaft
  • Solidarität und verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Ressourcen
  • Sicherheit und Freiheit
  • Europa als Weltpartner

Darüber hinaus agiert die GFS innerhalb des EURATOM-Programms (direkte Aktivitäten).

Wohlstand in einer wissensintensiven Gesellschaft
Die Institute der GFS konzentrieren sich hierbei auf den gesetzlichen Zusammenhang, die Entwicklung von Messstandards und die Datenharmonisierung sowie die Unterstützung wichtiger Politikbereiche, wie Energie, Verkehr, Information sowie Chemikalien und Biotechnologien.

Solidarität und verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Ressourcen
Das nachhaltige Ressourcenmanagement ist von jeher eine Arbeitspriorität für die GFS, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt. Das Thema "Umwelt und Gesundheit" zeichnet sich als ein neuer Brennpunkt ab, während  der Klimawandel auch weiterhin eine Schlüsselrolle spielt.

Sicherheit und Freiheit
Sicherheit und Freiheit ist für die Union ein Anliegen von wachsender Bedeutung. In Fragen der inneren Sicherheit wird sich die GFS auf das Bereitstellen von technischer Unterstützung beim wachsenden Zusammenspiel von Europäischer Kommission und Mitgliedsländern konzentrieren. Maßnahmen in bewährten Politikbereichen - vor allem Nahrungs- und Futtermittelsicherheit sowie Katastrophenhilfe - werden weitergeführt, um den vielen neuen Herausforderungen zu begegnen.

Europa als Weltpartner
Europa als Weltpartner bedeutet für die Institute der GFS die Unterstützung zahlreicher Bereiche der Außenpolitik (z.B. Welthandel/Betrugsbekämpfung, Gemeinschaftsmaßnahmen hinsichtlich Stabilität, Nichtverbreitung von Kernwaffen und gemeinsamer Außen- und Sicherheitspolitik; Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe; Europäische Nachbarschaftspolitik usw.). Diese globale Dimension ist für zukünftige EU-Politiken im Hinblick auf Sicherheitsfragen und die Entwicklungszusammenarbeit von kritischer Bedeutung.

EURATOM-Programm
Die Rolle der GFS in diesem Rahmen umfasst das Know-how zu Entwicklung und Installation, das Bereitstellen wichtiger wissenschaftlicher/technischer Daten und Unterstützung für Sicherheit/Sicherungsmaßnahmen, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und die Kontrolle von Kernenergie sowie die Beurteilung von Sicherungs- und Sicherheitsaspekten von innovativen/zukünftigen Systemen.

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Ausstattung

Für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur direkten Unterstützung von EU-Institutionen erhält die GFS aus dem Siebten Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) ein jährliches Budget in Höhe von 320 Millionen €. Darüber hinaus erwirtschaftet sie weitere 15 % ihres Budgets über die Teilnahme an Kooperationsprojekten oder durch Aufträge Dritter selbst. Vorrangig arbeitet die GFS im Auftrag der Generaldirektionen der Kommission, wobei sie ebenfalls Aufträge von der Industrie oder regionalen Behörden annimmt.

Die GFS verfügt über hochwertige Infrastrukturen, Laboreinrichtungen, Anlagen und hochmoderne Messinstrumente. Ein weiterer Bestandteil ihrer Stärke ist ihr breites Netzwerk. Sie hat u. a. 200 operationale Kooperationsabkommen mit öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen, Universitäten, nationalen und internationalen Organisationen abgeschlossen und arbeitet mit 1 000 Partnerorganisationen in rd. 100 institutionellen Netzwerken zusammen.

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Aktivitäten der GFS und Kooperationsmöglichkeiten

Es bestehen folgende Kooperationsmöglichkeiten mit den Instituten der GFS:

  • Beteiligung an Aktivitäten der GFS über Calls for Tender
  • Mitarbeit durch Entsendung als Nationale/r Experte/in
  • Mitarbeit durch Beteiligung an Stellenausschreibungen (z. T. mit bestandenem Concours der Kommission)
  • Hinzuziehen eines GFS-Institutes als Partner in einem EU-Projekt


Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter:
http://www.jrc.ec.europa.eu

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Frau Nadine Müller
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-650
E-Mail: nadine.mueller@dlr.de

Frau Kathrin Stratmann
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-634
E-Mail: kathrin.stratmann@dlr.de


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JRC Newsletter


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GFS-Flyer

Porträt der GFS (englisch)

Flyer: Eine Anstellung bei der Gemeinsamen Forschungsstelle - Joint Research Center (JRC)

Flyer: Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission und Deutschland

Einige Beispiele von Projekten der Gemeinsamen Forschungsstelle

Ex-post Evaluation Joint Research Centre. Direct Actions in the 6th FP 2002-2006. Final Report

 

 

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