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Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung/FiF

FiF steht für "Frauen in die EU-Forschung". Die Kontaktstelle wurde vom Referat Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung des BMBF eingerichtet und berät Wissenschaftlerinnen bei der Einwerbung von Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Damit möchte FiF zur Erhöhung des Frauenanteils in Forschung und Entwicklung beitragen und Chancen aufzeigen, die Europa für Wissenschaftskarrieren bietet.

FiF - Angebot für Wissenschaftlerinnen

  • Einführungsseminare, Workshops und Vorträge zum 7. FRP
  • Erstinformation zu Fördermöglichkeiten und Beratung bei Antragstellung
  • Mobilisierung von Gutachterinnen

FiF-Veranstaltungen können auch auf Einladung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und im Rahmen von Mentoring-Netzwerken stattfinden.

FiF - Angebot für Antragstellende und Interessierte (Frauen wie Männer)

  • Hintergrundinformationen, Analysen und Statistiken zu Frauenbeteiligung und Genderthemen in der EU-Forschungspolitik
  • Beratung zur Integration der Genderdimension in EU-Projekten

 


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 EU-erfolgreiche Wissenschaftlerin im          Portrait:                                               

 Prof. Dr. Barbara Koch

 Mit der EU nicht auf dem Holzweg!


Aktuelles

 FiF-Veranstaltung am 08.10.2010 in München: Junior meets Senior: EU-Know-how für Wissenschaftlerinnen in den MINT-Fächern. Am 8. Oktober führt die Kontaktstelle FiF zum dritten Mal die Sonderveranstaltung "Junior meets Senior" durch, bei der Wissenschaftlerinnen die seltene Gelegenheit haben, eine Vielzahl an Tipps und Informationen zur EU-geförderten Forschung aus erster Hand zu bekommen: Elf Forscherinnen, die mit Projekten am Forschungsrahmenprogramm teilnehmen, stehen den Teilnehmerinnen für informelle Round-Table-Gespräche zur Verfügung. Die Bandbreite der Beiteiligungsmöglichkeiten im 7. FRP (z.B. Verbundforschung, Forschungsaufenthalte im Ausland, Arbeitsgruppenaufbau) wird durch die vielfältigen Beteiligungen und Erfahrungen der Expertinnen abgebildet. Im Rahmen der Tagesveranstaltung gibt es darüber hinaus informative Vorträge rund um das 7. FRP und Frauen in der Forschung. "Junior meets Senior" findet im SiemensForum in München statt. Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik); Veranstaltungspartner ist die TU München. Die Anmeldung ist bis zum 29. September möglich. Hier finden Sie die Agenda.

Zahlreiche Ausschreibungen im 7. FRP geöffnet: Die EU-Kommission hat am 20. Juli Ausschreibungen ("Calls") in den Spezifischen Programmen "Zusammenarbeit", "Ideen", "Menschen" und "Kapazitäten" veröffentlicht. In der Verbundforschung sind eine Vielzahl von Förderthemen geöffnet, darunter Gesundheit, Energie, Umwelt, Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften, Bereiche wie Wissenschaft in der Gesellschaft und Forschungsinfrastrukturen. In den Spezifischen Programmen mit Einzelfördermaßnahmen ("Ideen" und "Menschen") haben Calls für einzelne Förderlinien geöffnet. Eine Übersicht aller Ausschreibungen ist auf dem CORDIS-Server zu finden. Dort gibt es auch alle Unterlagen für die Antragstellung: http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm. Deadlines für Anträge variieren; alle sind mindestens drei Monate geöffnet. Für Beratung zu einzelnen Themen und Ausschreibungen stehen die Nationalen Kontaktstellen zur Verfügung; Ansprechpersonen finden sich auf dem deutschen Portal zum 7. FRP unter http://www.forschungsrahmenprogramm.de/nks.htm. Erstinformationen bietet auch die Kontaktstelle FiF.

Ausschreibung Gender and research: Am 20. Juli wurde eine Ausschreibung mit dem Titel "Implementing structural change in research organisations" in der Activity "Gender and research" im Programmbereich "Wissenschaft in der Gesellschaft" veröffentlicht. Ziel ist es, mehrjährige Aktionspläne zu entwickeln und auch an Einrichtungen umzusetzen, um Wissenschaftlerinnen zu stärken. Für zwei Projekte stehen sechs Millionen Euro zur Verfügung, Einreichungsfrist ist der 20. Januar 2011. Eine Infoveranstaltung der Nationalen Kontaktstelle "Wissenschaft in der Gesellschaft" findet am 15. September 2010 statt. Agenda und mehr Informationen finden Sie unter http://www.eubuero.de/wg.  

Europäischer Rat unterstützt Frauen in der Forschung. Auf seiner Sitzung Ende Mai hat der Rat für Wettbewerbsfähgkeit (zuständig für Binnenmarkt, Industrie und Forschung) Beschlüsse in Bezug auf den Europäischen Forschungsraum (ERA) verabschiedet, die ein klares Bekenntnis zur Unterstützung von Frauen in der europäischen Forschung und Entwicklung beinhalten. Der Rat betonte insbesondere die Einbeziehung von Genderaspekten in die Forschung als Quelle für neues Wissen und Stimulation für Innovation. Darüber hinaus hebt das Abschlussdokument den Bedarf an strukturellem und kulturellem Wandel in Universitäten und Forschungsorganisationen hervor und betont die Notwendigkeit des Abbaus von Barrieren bei der Chancengleichheit in den Bereichen Lernen, Arbeit und Karriereentwicklung in Wissenschaft und Forschung. Die "Council Conclusions" können hier nachgelesen werden.

Der 1000. ERC Grant geht an eine Wissenschaftlerin aus Deutschland. Der ERC (European Research Council) vergibt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm prestigeträchtige und finanziell gut ausgestattete Grants an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit innovativen Forschungsideen. Den 1000. Grant hat die Immunologin Prof. Dr. Erika von Mutius von der LMU erfolgreich eingeworben. Im Rahmen eines Festaktes, an dem auch die Forschungsministerin Prof. Dr. Schavan, die EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn und die ERC-Präsidentin Prof. Dr. Helga Nowotny teilnahmen, wurde dieser Meilenstein gefeiert. Der ERC hat zwei Förderlinien, eine für den promovierten wissenschaftlichen Nachwuchs und eine für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mehr Informationen zu der Förderung durch den ERC und zu der feierlichen Vergabe finden Sie auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle ERC.

Positionspapier der Helsinki Group on Women and Science: Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens hat die Helsinki Group on Women and Science ein Positionspapier verabschiedet, in dem konkrete Schritte zur Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen in der Forschung empfohlen werden. Das Dokument mit dem Titel "Gender and Research Beyond 2009" enthält Empfehlungen sowohl an die EU-Kommission als auch an die Mitgliedstaaten.

She Figures 2009: Die Europäische Kommission hat nach der Herausgabe eines Faltblattes mit den wichtigsten Ergebnissen nun auch die vollständigen She Figures 2009 veröffentlicht. Wie die vorausgegangenen Ausgaben von 2003 und 2006 sind die She Figures 2009 eine umfangreiche Datensammlung mit Statistiken zu Frauen in der Wissenschaft in Europa. Auch wenn der Frauenanteil steigt, ist die Unterrepräsentanz unverändert gravierend. Die wichtigsten Ergebnisse der She Figures 2009 sind in der Pressemitteilung nachzulesen. 

Wieder mehr Gutachterinnen in 2008: Die Auswertung der aktuellen Listen der Gutachterinnen und Gutachter hat ergeben, dass der Frauenanteil im Vergleich zu 2007 wieder angestiegen ist. 31% (1791) der Begutachtenden im letzten Jahr waren Wissenschaftlerinnen. Es wurden die vier Spezifischen Programme Kooperation, Ideen, Menschen und Kapazitäten untersucht. Der Frauenanteil stieg in drei Bereichen, lediglich im Spezifischen Programm Ideen ist keine positive Entwicklung zu verzeichnen. Gutachterinnen stellen mit unverändert 16% hier weiterhin eine Minderheit. Sind Sie daran interessiert, Anträge im 7. FRP zu evaluieren? Dann registrieren Sie sich als Gutachterin! Mehr Informationen hierzu auf unserer Gutachterinnenseite.

Neue Publikation der Europäischen Kommission: "Women in Science"       Die Europäische Kommission hat einen Band herausgegeben, in dem bedeutende europäische Wissenschaftlerinnen vorgestellt und mit ihren Erkenntnissen und Leistungen gewürdigt werden. 40 Portraits überspannen einen Zeitraum von der Antike bis heute und erzählen die Geschichten von forschenden Frauen aller Disziplinen aus ganz Europa, darunter bekannte Namen wie Hildegard von Bingen und Marie Curie, aber auch bisher weniger sichtbare Wissenschaftlerinnen. Der Band kann kostenlos bei der Kommission bestellt werden und ist als Download sowohl in PDF-Form als auch als Hörbuch verfügbar.

Keine Finanzierung für hauptamtliche Arbeit der European Platform of Women Scientists mehr: Für die European Platform of Women Scientists (EPWS) hat sich trotz nachweislich erfolgreicher Arbeit und größter Bemühungen um eine finanzielle Absicherung nach Anschub- und Teilfinanzierungen durch die EU keine tragfähige Finanzierungslösung finden lassen. Das Sekretariat des "Sprachrohrs für Wissenschaftlerinnen in Europa" musste im Oktober 2009 schließen, da keine ausreichenden Mittel zur Deckung der laufenden Kosten mehr vorhanden sind. Die EWPS als Organisation besteht weiter und setzt ihre wichtige Vernetzungs- und Lobbyarbeit ehrenamtlich fort, jedoch nicht im selben Umfang, wie dies mit einem fest angestellten, hauptberuflichen Team möglich war.

Neue Berichte erschienen: Die Europäische Kommission hat zwei neue Berichte veröffentlicht, die wichtige Fragestellungen aus dem Themenbereich "Frauen in Forschung und Wissenschaft" aufgreifen. Während "The Gender Challenge in Research Funding" Genderaspekte in der nationalen Forschungsförderung beleuchtet, befasst sich "Women in Science and Technology - creating sustainable Careers" mit dem Verschwinden von Frauen aus der Wissenschaft und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Gender Toolkits für das 7. FRP: Im 7. FRP sollen Genderaspekte stärker in Forschungsprojekte integriert und bei der Teamzusammenstellung mehr das Geschlechterverhältnis berücksichtigt werden. Um hierbei kompetente Unterstützung zu leisten, sind im Auftrag der Europäischen Kommission die "Gender Toolkits" erarbeitet worden. Ein einführendes Modul informiert über die Bedeutung von Gender und Chancengleichheit allgemein, neun weitere Toolkits befassen sich anhand von Fallstudien aus unterschiedlichen Forschungsbereichen mit jeweils einem Themenbereich aus dem 7. FRP. Aus dem Spezifischen Programm Kooperation sind Gesundheit, Lebensmittel, Nanowissenschaften, Energie, Umwelt, Verkehr und Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften vertreten. Aus dem Spezifischen Programm Kapazitäten werden Toolkits für Wissenschaft in der Gesellschaft und Internationale Kooperation angeboten. In Zusammenarbeit mit Yellow Window Consultants hat die Kontaktstelle FiF hat im Oktober 2009 und April 2010 je ein Training zu den Toolkits für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren veranstaltet.

Neue Zahlen zur Beteiligung von Wissenschaftlerinnen im 6. FRP: Die Antragserfolgsquote zwischen Männern und Frauen liegt sehr dicht bei einander, wobei Frauen aber häufiger kleinere Projekte koodinieren - so das Ergebnis des "Gender Equality Report Sixth Framework Programme". Während lediglich 17% der Projekte im 6. FRP von Wissenschaftlerinnen koordiniert wurden, ist der Anteil von Frauen bei den Marie Curie Mobilitätsmaßnahmen wesentlich höher. 38% der Anträge für Individualstipendien hatten weibliche Fellows. Das 40%-Ziel der Europäischen Kommission ist damit aber noch nicht erreicht.

Aktionswoche „Chancen für Wissenschaftlerinnen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm“, 4. – 8. Mai 2009 
FiF hat in der ersten Maiwoche 2009 eine Aktionswoche organisiert, um mehr Aufmerksamkeit für die erfolgreiche Beteiligung von Wissenschaftlerinnen insbesondere in der EU-Forschungsförderung zu erzeugen und um die bestehende Unterrepräsentanz von Frauen zu thematisieren. In diesem Zusammenhang wurde die Posterausstellung „Chance EU-Forschung“ erstellt, die Informationen über das 7. FRP bietet und EU-erfolgreiche Wissenschaftlerinnen aus den unterschiedlichen Bereichen des 7. FRP portraitiert. Auch nach Ende der Aktionswoche können Universitäten und Forschungseinrichtungen die Posterserie kostenlos beziehen. Mehr Informationen erfahren Sie hier.

Zu wenige Wissenschaftlerinnen! Die Expertengruppe zur Evaluierung des 6. Forschungsrahmenprogramms (2002-2006) findet in ihrem Abschlussbericht klare Worte: Die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen sei nicht zufriedenstellend und vorhandene Fortschritte seien unzureichend. Nur 17% der Projekte im 6. FRP wurden von Frauen koordiniert. Die Expertengruppe spricht sich für die Einführung von aktiven Maßnahmen aus. Beispielsweise wird angeregt, dass die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen als entscheidendes Kriterium bei ansonsten gleichrangig bewerteten Anträgen herangezogen werden könnte. 

 

 

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Frau Randi Wallmichrath
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-647
E-Mail: randi.wallmichrath@dlr.de

Frau Nadine Heller
PT-DLR
EU-Büro des BMBF
Telefon: 0228/3821-635
E-Mail: nadine.heller@dlr.de


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Die 2009 erschienene Broschüre "Chance EU-Forschung. Ein Einstieg in das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit Portraits erfolgreicher Wissenschaftlerinnen" kann kostenlos als Print- oder PDF-Version bei FiF bestellt werden.

FiF / Veranstaltungen

FiF / Newsletter

 Alle aktuellen Ausschreibungen des 7. FRP   

Derzeit gibt es eine Ausschreibung für den Bereich "gender and research": Mehr unter "Aktuelles" und http://www.eubuero.de/wg  

Dokumente zu den Themen Wissenschaftlerinnen in Europa, Chancengleichheit in der europäischen Forschung und dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm 

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FiF / Report: Erfolgreiche Wissenschaftlerinnen in der EU-Forschung (2007) 

 FiF / Sprungbrett nach Europa (FiF-Flyer)

 

 

 

 

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