Eurydice - Das Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa
Eurydice bereitet allgemeine Informationen über die nationalen Bildungssysteme in Europa von der Vorschulerziehung bis zur Erwachsenenbildung auf und stellt sie in Publikationen und Datenbanken allen Interessierten, insbesondere bildungspolitischen Entscheidungsträgern, zur Verfügung. Die Eurydice-Publikationen sowie die Eurydice-Datenbank Eurybase beinhalten Länderbeschreibungen der Bildungssysteme, vergleichende Analysen zu spezifischen Themen, Indikatoren und Statistiken.
Das Eurydice-Informationsnetz ist Teil des Aktionsprogramms im Bererich des Lebenslangen Lernen und setzt sich aus 31 Ländern zusammen (EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei). Eurydice wurde 1980 auf Initiative der Europäischen Kommission eingerichtet und besteht aus einer Europäischen Informationsstelle in Brüssel und nationalen Informationsstellen.
Aktuelle Eurydice-Publikation:
Der Eurydice-Bericht "National Testing of Pupils in Europe: Objectives, Organisation and Use of Results" vermittelt einen umfassenden Überblick über Zielsetzung, Häufigkeit und Reichweite landesweiter Prüfungen während der Pflichtschulbildung. Untersucht wird auch die Nutzung der Prüfungsergebnisse in den 30 europäischen Ländern, die der Bericht umfasst (Eu-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein und Norwegen).
Weitere Eurydice-Publikationen:
Der Bericht beinhaltet qualitative und quantitative Indikatoren zu verschiedenen Aspekten der Bildungssysteme aus 31 Europäischen Ländern. So gibt er u.a. Auskunft über Bildungsausgaben oder die Anerkennung von Qualifikationen.
Im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs sowie zur Vorbereitung des Grünbuchs über den Zusammenhang zwischen Bildung und Migration hat die Europäische Kommission das Eurydice Netzwerk mit einer Aktualisierung der im Jahre 2004 erstellten Untersuchung über die schulische Integration von Migrantenkindern in Europa beauftragt. Die Studie konzentriert sich auf zwei Aspekte: die Verbesserung der Kommunikation zwischen Schulen und Familien von Migrantenschülern und der Unterricht in der Herkunftssprache. Sie bezieht sich auf den Elementarbereich, den Primarbereich und die allgemein bildende Sekundarbildung in 30 europäischen Staaten.
Im Rahmen des 1999 gestarteten Bologna-Prozesses untersucht Eurydice in dieser Publikation vor dem Hintergrund nationaler Politik- und Umsetzungsmaßnahmen den entstehenden Europäischen Hochschulraum, insbesondere die Struktur von Bachelor-Master Abschlüssen, das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS), den Diplomzusatz (Dilpoma Supplement), nationale Qualifikationsrahmen sowie die Mobilität und Übertragbarkeit von finanzieller Unterstützung.
Die Studie ist jetzt online auch auf deutsch erhältlich.
Diese Studie schließt an die Mitteilung der Europäischen Kommission von 2006 "Effizienz und Gerechtigkeit in den europäischen System den allgemeinen und beruflichen Bildung" an, in welcher frühkindliche Erziehung und Bildung als ein Mittel hervorgehoben wird, das dazu beitragen kann, eine Basis für das weitere Lernen zu schaffen, den Schulabbruch zu verhindern, mehr Gerechtigkeit bei den Bildungsergebnissen zu erreichen und das allgemeine Kompetenzniveau zu steigern. Die Studie untersucht vorhandene länderübergreifende Daten und nationale Richtlinien über frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung in Europa.
Die Studie ist jetzt online auch auf deutsch erhältlich.
In der vom Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Zusammenarbeit mit dem BMBF erarbeiteten Publikation sind Kompetenzen und Strukturen sowie bildungspolitische Entwicklungen in Deutschland dargestellt. Die Bandbreite erstreckt sich von der Vorschulbildung bis zur Hochschul- und Weiterbildung. Diese Publikation wird jährlich aktualisiert.
Weitere Informationen und Veröffentlichungen finden Sie auf der Website von Eurydice sowie auf der detaillierten Datenbank über die Bildungssysteme in Europa: Eurybase. |